Zu Besuch bei Bernd Hoffmann

Freitagmittag, ich sitze mit Ex-Blogperle und Klönstuver Krischan in der „Wahlkampfzentrale“, der Wohnküche von Bernd Hoffmann.
Sinn und Zweck des Treffens ist es, einen Podcast mit ihm aufzunehmen. Ihn etwas besser kennenzulernen, herauszufinden, was er will, was er denkt, was er plant.

Vorweg, ich bin tief beeindruckt.
Und das nicht vom Namen unseres prominenten Gegenübers, sondern von der Professionalität, mit der er das Projekt „HSV-Präsident“ angeht.
Wir sind umgeben von „schwarzen Brettern“ und Flipcharts.
Es ist ein Organigramm das den HSV aufgezeigt, die Mitgliederentwicklungen, aufgeteilt nach Sportarten und Abteilungen, die finanzielle Entwicklung vom HSV, seit 2014 unterteilt in eV und AG, die sportliche Entwicklung des HSV und vieles mehr.
Hier arbeitet ein Mann, der sich sehr viele Gedanken um den HSV und um das Amt, das er anstrebt, gemacht hat.
In diesen Flipcharts steckt viel Arbeit. Das macht man nicht mal so nebenbei. Und der Mann, der das ganze erklärt, ist mit solch einem Eifer dabei, das steckt an.

Besonders in Erinnerung ist mir das schwarze Brett geblieben.
Acht Bilder sind darauf zu sehen. Die Tabellenplatzentwicklung der letzten 10 Jahre, die Gewinne, die Umsätze, die Schulden usw.
Und unten rechts ein Bild seiner Familie.
Daß Bernd Hoffmann HSVer durch und durch ist, das wusste ich schon lange.
Wenn man sieht, wie er Spiele des HSV verfolgt, wie er Veranstaltungen des HSV verfolgt, alles mit Herzblut und wenn es haarig wird, dann fängt er an und beißt sich auf die Lippe.
Was aber auch noch deutlich wird: seine Jungs sind ebenfalls HSV-Fans. Und zu sehen, wie sie eine Enttäuschung nach der anderen verdauen müssen, das geht ihm als Vater an die Nieren.
Während viele von denen, die ihm vor Jahren abgesprochen haben, er sei ein echter HSVer, inzwischen schon lange nicht mehr da sind, Bernd Hoffmann lebt und leidet mit dem Verein.

Und da kommen wir zu dem, was ihn antreibt, sich als Präsident unseres HSVs zu bewerben: Er will es besser machen, er will die negative Entwicklung stoppen und umdrehen.
Uns gegenüber sitzt ein Mann, der seinem Verein helfen will und der von davon überzeugt ist, daß er es auch kann.
Ich bin auch davon überzeugt, daß er es besser machen wird.

Schwerpunkt seines Handelns wird die Begleitung der AG sein.
Er will ein aktiver Präsident sein, sich nicht nur um den Breitensport kümmern, sondern seinen Schwerpunkt auf die AG legen. „Hat die AG Husten, dann hat der eV ne Lungenentzündung“, sagt er.
Ein Spruch der nachvollziehbar ist.
3-3,5 Mio Mitgliedsbeiträge stammen von den Supporters. Dazu noch die Mieteinnahmen des Campus, den Alexander Otto dem eV gestiftet hat.
Landet der HSV in der Regionalliga, dann braucht man keinen Campus, dann sinken die Mitgliederzahlen. Vielleicht nicht kurzfristig, aber auf jeden Fall langfristig. Und dann wird es auch beim eV finanziell eng.
Aber Bernd Hoffmann hat Zeit zur Verfügung, deshalb wird sich um den eV nicht weniger gekümmert werden, als bisher.

Ich bin von Bernd Hoffmann überzeugt, ich werde ihn wählen und ich hoffe, daß am 18.02. möglichst viele Mitglieder zur MV kommen, um ihn zum zukünftigen HSV-Präsidenten zu wählen.
Es muß sich jedes Mitglied die Frage stellen: „Will ich, daß es bleibt wie es ist, oder will ich etwas ändern und dem im Sportmanagement erfahrenen und erfolgreichen Bernd Hoffmann und seinem Team meine Stimme geben?“

Das ganze Gespräch, das wir geführt haben, kann man ab Mittwoch im Podcast der „HSV Klönstuv“ hören. Es ist hörenswert

Nur der HSV (fb) #TeamHoffmann

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