Präsidentenwahl und Beirat

In genau zwei Monaten wird, während unserer Mitgliederversammlung, ein neuer Präsident für den eV gewählt, und dieser Tagesordnungspunkt schlägt mal wieder bereits jetzt hohe Wellen.
Naja, wir sind schließlich auch der HSV, ein Verein, der niemals schläft.
Letzte Woche hatten wir im Podcast „Volksparkgeflüster“ den Vizepräsidenten und Schatzmeister unseres Vereins zu Gast.
Neben einigen anderen Themen haben wir dabei recht ausführlich das Thema Präsidentenwahl beleuchtet.
Hier einige Punkte, die für den einen oder anderen sicherlich interessant sind:

Normalerweise wird ein Präsidialteam, bestehend aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und Schatzmeister gewählt.
Dieses Mal ist es nur eine Nachwahl des Präsidenten, da Bernd Hoffmann ja bekanntermaßen auf den Stuhl des Vorstandsvorsitzenden wechselte.
Sein Team, bestehend aus Moritz Schäfer und Thomas Schulz, bleiben also im Amt. Der Präsident wird auch nur für die restlichen zwei Jahre der dreijährigen Periode gewählt.

Es bewerben sich aktuell eine ganze Menge Leute.
Der Beirat wird nun prüfen, wer für den Posten geeignet ist und er wird auch, wenn alle Bewerber die Vorraussetzungen erfüllen sollten, eine Vorauswahl treffen.
Es ist also kaum zu erwarten, daß wir uns auf der MV die Bewerbungsreden von 20 Kandidaten anhören müssen.
Wie viele und wer letztlich zur Wahl stehen, das entscheidet allein der Beirat. (Jan Wendt, Patrick Ehlers, Kai Esselsgroth, Frank Mackerodt, Oliver Voigt)

Allerdings gibt es keine genau festgelegten Vorgaben, nach denen sich die Beiratsmitglieder richten sollen.

Eines hat der Vorsitzende des Beirats, Jan Wendt, aber schon verkündet. Und allein das hat mich in zweifacher Weise sehr verwundert: Man werde bei der Vorauswahl nicht danach gehen, wer sich gut mit den beiden Vizepräsidenten verträgt und wer nicht.

Erstens verwundert mich, daß der Vorsitzende des Beirats sich überhaupt dazu öffentlich äussert. Und zweitens verwundert es mich, daß das kein Kriterium ist.
Die Väter der Satzung haben sich ganz bewusst dafür ausgesprochen, daß der Verein von einem Team geführt wird, das sich gemeinsam präsentiert, das gemeinsam gewählt wird.
Im letzten Jahr standen das Team Hoffmann, mit Moritz Schäfer und Thomas Schulz und das Team Meier, mit Henning Kinkhorst und Ralph Hartmann zur Wahl.
Die Teams haben sich in dieser Konstellation zusammengefunden, weil sie der Ansicht sind, daß sie effektiv zusammenarbeiten können.
Und nun zählt das nicht mehr? Ok, satzungskonform ist das Verhalten, aber ist es im Sinne des Vereins? Ich denke nicht.

Ein Dutzend Kandidaten soll sich bisher beworben haben, es steht dem Beirat frei, proaktiv noch zusätzlich geeignete Leute anzusprechen.
Man geht davon aus, daß am Ende ca 20 Kandidaten auf der Bewerbungsliste stehen werden. Sollten es weniger sein, haben wahrscheinlich einige ihre Kandidatur nicht abgegeben (oder zurückgezogen), weil sie sich keine Chancen ausrechnen.
Man weiß von Rainer Ferslev (einige werden sich erinnern, er hatte mit den Leuten von „Rautenherz“ ein eigenes Ausgliederungskonzept erarbeitet), Heinrich Höper und Jürgen Hunke sind ziemlich sicher unter den Bewerbern. Die Presse geht davon aus, daß Katrin Sattelmair, Ralph Hartmann und Marcell Jansen ebenso dazu gehören.

Die Bewerbungsfrist läuft am 30.11. ab und am 17.12. sollen die Kandidaten veröffentlicht werden.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig Licht in die Geschichte bringen. Wer mehr wissen möchte, in naher Zukunft werden wir beim „Volksparkgeflüster“ Patrick Ehlers, den Fandelegierten im Beirat, zu Gast haben. Ich denke, die Wahl wird da auch ein Thema sein, auch wenn er nicht über Personen sprechen wird. Und das ist gut so.
Wir halten euch auf dem Laufenden.
(fb)