Archiv – Der Blog vor wordpress

15. Februar 2015

Autsch, das tut immer noch weh 🙁

Wie ich im letzten Blog geschrieben hab, waren meine Erwartungen an das Spiel gegen die Münchner Bayern sehr gering … aber noch nichtmal die hat unsere Mannschaft erfüllt. 0:8, das ist erbärmlich, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Es fing schon mit der Aufstellung an. Als ich die Aufstellung sah, war mein Kommentar sofort: „Ich befürchte, das geht in die Hose“ (wer mich kennt, der weiß, daß ich soetwas sehr sehr selten von mir gebe). Meine Meinung: Bei der Aufstellung konnte das auch nur in die Hose gehen. Ich frage mich, was Joe wohl geritten hat, so aufzustellen. Ich vermute, er wollte die Bayern überraschen … ok, das ist ihm wohl gelungen.
Zwei Spitzen in einem Spiel, in dem man nicht erwarten kann, daß besonders viele Bälle in die Spitze kommen? Den guten Rajkovic gegen Heiko getauscht?
Ich seh da nicht so recht den Sinn. Ich hab ihn vorher nicht gesehen, und jetzt erst recht nicht. Das war viel zu offensiv und hat Räume für die Bayern geschaffen, insbesondere für den glanzend aufgelegten Robben. Es gibt in der ganzen Liga zwar keinen LV, der Robben in Schach halten könnte, aber Marcos war damit nochmal überfordert. Das war eine Lehrstunde.
Schaut man sich die Schwächen der Bayern an, dann merkt man, daß sie in dieser Saison Gegentore nur nach Kontern oder Standards kassiert haben. Nicht ein Tor aus dem Spiel heraus. Also, wieder die Frage: Warum zwei Spitzen? Warum ein 4-4-2, wo unsere Mannschaft doch mit dem 4-2-3-1 so viel besser zurechtkommt?

Und auch wenn ich mit einigen (vielen) Entscheidungen des Schiedsrichters hadere, an ihm lag es nicht. Der Klassenunterschied der beiden Mannschaften war gelinde gesagt beeindruckend. Ja, beeindruckend trifft es, denn ich bin von der Leistung der Bayern durchaus beeindruckt.

Unsere Spieler haben das gespielt, was sie konnten, von daher bin ich ihnen noch nichtmal böse.
Die Bayern waren gallig, der Rückrundenstart ist für ihre Verhältnisse gewaltig in die Hose gegangen. Gegen Wob verloren, gegen Schalke nur 1:1 und letzte Woche hat gegen Stuttgart zwar das Ergebnis gestimmt, aber das Spiel nicht. Auch denke ich, hatte man das 0:0 aus dem Hinspiel nicht vergessen. Es hat gekracht bei den Bayern. Und in meinen Augen bestätigt sich die These, die unter anderem Spielverlagerung,de aufgestellt hat, daß Schweinsteiger und Alonso zusammen auf dem Platz nicht miteinander können.
So spielten sie in Bestbesetzung und in besonderer Spiellaune.

Daß die Psyche unserer Mannschaft nicht die Beste ist, wissen wir ja. So war es auch nicht verwunderlich, daß das Spiel nach dem ersten Treffer quasi schon gelaufen war. Die Bayern nutzen die Schockphase nach dem ersten Tor, um nachzulegen, was unseren Jungs endgültig das Genick gebrochen hat.

Wie geht es weiter?
In meinen Augen hat Joe das Spiel gestern verbockt. Die Psyche unserer Spieler hat nen Knacks bekommen. Nächsten Sonntag kommt der Tabellendritte Borussia Mönchengladbach. Das hört sich nicht gut an.
Aber: Joe hat in der Vergangenheit gezeigt, daß er lernfähig ist. Also gehe ich davon aus, daß er seine Lehren ausdem Spiel gestern gezogen hat. Ausserdem hat unsere Mannschaft bisher nach Schlappen immer eine Reaktion gezeigt. Und Gladbach kommt in den Volkspark. Feuern die Fans die Mannschaft gut an, dann hilft das.

Also bleibt unterm Strich zu sagen: Wir haben ein Spiel verloren, daß wir wahrscheinlich eh verloren hätten, wir haben keine drei Punkte geholt, wo wir eh keine Punkte geholt hätten. Also ist im Grunde nichts Schlimmeres geschehen, als daß wir im Torverhältnis auf den letzten Platz gerutscht sind. Der Klassenerhalt bleibt immer noch unser Ziel und in Reichweite. Faktisch ist nichts Gravierendes geschehen. Also Kopf hoch. (fb)

ps: Wir sind mehrer Schreiber und nicht alle einer Meinung. Morgen wird daher noch ein Blogbeitrag kommen, der sich von meiner Meinung etwas unterscheiden wird.

11. Februar 2015

Wo ist unsere hanseatische Bodenständigkeit?

Uns HSV-Fans wird immer wieder vorgeworfen, wir hätten zu hohe Ansprüche, wir würden nach einem Sieg nach Europa schielen (während wir nach einer Niederlage in Abstiegspanik verfallen). Ich muß sagen, dieses Vorurteil herrscht zurecht.

Ich geb zu, ich bin bekannt dafür, daß ich immer wieder gerne das altbekannte „Europapokaaaal“ herrausschmettere. Aber nie ohne Augenzwinkern, denn auch als unverbesserlicher Optimist weiß ich, daß einzig und allein knallharter Abstiegskampf angesagt ist. In dieser Saison ist das einzige Ziel (möglichst früh) die Klasse zu halten. Auch nach den Verpflichtungen im Sommer hab ich immer wieder betont, alles was besser als Platz 10 ist, ist fast eine Sensation. Dabei bleibe ich noch immer.

Wir haben zwei Siege in Folge eingefahren. Gegen „Topmannschaften“ wie Paderborn und Hannover, mit sehr viel Glück. Gut, wir haben uns das Glück erarbeitet, aber überragend gespielt haben wir nicht.

Nun lese ich in den Foren und auf den diversen Facebookseiten immer öfter, daß wir ne Chance auf Punkte in München haben, im Hinspiel haben wir auch nen Punkt geholt, Bayern schwächelt usw. Das Abendblatt schreibt unter dem Aufmacher „Knackt der HSV den Auswärtsfluch beim FC Bayern?“, Ottmar Hitzfeld redet davon, der HSV hätte eine Chance usw.

vor genau einer Woche waren wir noch Abstiegskandidat Nr1, weil wir zuhause gegen Köln verloren hatten

Ihr merkt schon, was ich sagen will, oder? Lasst uns doch etwas bodenständiger mit den Ergebnissen, etwas realistischer mit der Situation unseres HSV umgehen.

Fakt ist, selbst wenn die Bayern schwächeln, dann auf einem Niveau, das weit über unserem liegt. Wir haben doch im Grunde nur eine Chance, nämlich die, daß wir so befreit aufspielen können, weil wir chancenlos sind. Hart arbeiten und hoffen, daß die Bayern sich selber schlagen.
Es sind gegen die Bayern keine Punkte zu erwarten! Das bedeutet nicht, daß es unmöglich ist zu punkten, aber es sind eben keine Punkte zu erwarten.

Lasst uns also lieber die Ergebnisse der letzten Woche realistisch betrachten. Nach Köln waren wir noch nicht abgestiegen, nach den beiden anderen Spielen sind wir noch lange nicht aus dem Schneider. Wir sind lediglich dem Klassenerhalt 6 Punkte näher gekommen. (fb)

ps: ♫Zieht den Bayern die Lederhosen aus, Lederhosen aus, Lederhosen aus ♫

10. Februar 2015

…und raus bist DU!

Es dauerte nicht lange, bis die Medien, nach drohenden Abstiegsszenarien, ein nächstes Fass gefunden haben, das zu öffnen höchst spekulativ ist.
Im Sommer laufen 7 Verträge aus, von denen 5 derzeit wohl wieder als unentschieden gewertet werden dürften.
Im Gegensatz zum Leihgeschäft um Julian Green, der so gut wie sicher, ab Juli wieder den Süden der Republik unsicher machen dürfte und dem ebenso sicheren Abschied von Ivo Ilicevic, dem bereits in der Winterpause ein Abgang nahegelegt wurde, kämpfen fünf Hauptdarsteller um gehen oder bleiben.

Doch, kämpfen wirklich alle?
Bei Marcel Jansen lege ich mich fest: ihm würde ein Wechsel nicht wirklich wehtun. Zwar sagt er, er würde gerne bleiben, hat aber ebenso schon Verständnis gezeigt, sollte der Verein nicht mehr mit ihm planen. Hinzu kommt das wahrlich ausgeprägte Verletzungspech des inzwischen 29jährigen Linksverteidigers. Allzu oft fehlte er, meist wegen Kleinigkeiten, oft wochenlang.
Nun hat er zwei gute Spiele gemacht. Diese empfehlen ihn jedoch (meiner Meinung nach) nicht für eine Vertragsverlängerung, sondern macht den Weg leichter, für einen Verein, der international spielt und Verstärkung sucht. Zudem ist Cello im besten Fussballalter, so dass ein Wechsel auch seiner Karriere gut täte.

Nr 2 auf der Liste ist unser Kapitän, Rafael van der Vaart. Viel ist um ihn herum bereits geschrieben worden. Das meiste davon brauche nicht wiederholen. Er spielt ganz besonders auf Bewährung, da er eigentlich so gut wie nie die an ihn geknüpften Erwartungen so wirklich und dauerhaft erfüllen konnte.
Ein Verbleib vdVs wird sich nicht nur mit den kommenden sechs Spielen entscheiden, sondern auch daran, auf wie viel Geld er zu verzichten bereit ist. Dabei nehme ich ihm durchaus ab, dass er gerne in Hamburg bleiben würde. Bietet man ihm jedoch jetzt bereits die „Maskottchen – Rolle“ statt einer Vertragsverlängerung an, wird er wohl in Italien noch seine 1 bis 2 Runden ziehen…
Wirklich schade, dass Holtby wohl erst zum Ende der Rückrunde zeigen kann, ob und wie er in des Kapitäns große Spuren passt!

Die größte Überraschung im Reigen der Streichkandidaten ist wohl Slobodan Rajkovic. Nicht nur, dass er sich mit zwei guten Spielen bei den Bossen empfohlen hat, ihm wird zudem ein tadelloses Trainingsverhalten bescheinigt, das Lust auf mehr zu machen scheint.
Wie Rajko allerdings mit den zu erwartenden Gehaltseinbußen umgeht, die unweigerlich kommen werden, bleibt abzuwarten. Wobei es für ihn sprechen würde, mal umgekehrt zu verdienen. Will sagen: spielen und weniger verdienen, anstatt auf der Bank sitzen und nur kassieren…
Doch sowohl für Rajko, als auch den nächsten auf der Liste, Heiko Westermann, gilt: nicht vergessen, im Sommer kommt unser IV – Juwel, Jonathan Tah wieder. Der Youngster macht wohl eine super Saison bei Düsseldorf und am liebsten würde man ihn dort wohl halten. Ich bin mir jedoch sicher, dass Didi und Knäbel etwas dagegen haben (wehe, wenn nicht)!
Somit lege ich mich persönlich fest, sollte sich, bis Saisonende niemand verletzen, wird man auch Heiko, ähnlich wie van der Vaart, einen Abgang nahelegen.
Auf der Position der Innenverteidiger räumt ein inzwischen sehr gesattelter Johan Djourou, der mit seinem jeweiligen Partner, der dann Cleber, Rajko oder auch Tah heißen dürften, genügend Erfahrung mit Jugend paart.

Bleibt Kandidat Nr 5, Gojko Kacar. Die traurige Figur im Hamburger SV. Mit viel Vorschusslorbeeren aus Berlin ausgestattet, kam er hier so gar nicht in Tritt. Erst auf die letzten Meter dreht der Serbe mächtig auf, lässt Verletzungspech, insgesamt zehn (10!) Trainer seit 2010 hinter sich und auch die U23, die lange Zeit seine Endstation zu sein schien. Er ist für mich, gemeinsam mit Rajkovic der Gewinner dieser bisherigen Rückrunde und den daraus resultierenden 6 Punkten.
Sollte man jedoch mit ihm (wie mit allen anderen zu geringeren Bezügen) verlängern, würde er sich damit abfinden müssen, wohl mal hier, mal dort, defensiv, wie offensiv den Feuerwehrmann zu spielen. Aber auch das traue ich dem sympathischen 28Jährigen durchaus zu!

Dass bei meinem Gedankenspiel mit Rafa, Marcel und Heiko drei wichtige Führungsspieler weggehen, macht mir keine Angst.
Denn mit Diaz, Behrami, Olic und dem mehr und mehr in sich ruhenden Djourou haben Didi, Knäbel und Co bereits für eine starke zukünftige Achse gesorgt, die keinem Kampf aus dem Weg geht.
Mir ist nicht bange vor der nächsten Saison! Nun heißt es nur noch, diese im Oberhaus der Liga zu überleben.
P.S.: und die Binde bekommt Behrami, is doch wohl klar, oder? „wink“-Emoticon
(mg)

09. Februar 2015

2:1 – ist Fortuna wieder HSVer?

Der zweite Sieg in Folge, ich kann mich nicht mehr dran erinnern, wann uns das das letzte mal gelungen ist. Aber wenn man recherchiert, dann bekommt man zu wissen, daß uns das vor fast fast zwei Jahren im April 2013 gelang. Boah ist das lange her. Ich find’s geil „grin“-Emoticon

Hannover war die bessere Mannschaft, da brauchen wir uns nichts vormachen. Beide Tore wären ohne Glück nicht gefallen. Beide Tore sind gefallen, weil Marcelo den Ball abgefälscht hat. Und auch einen Elfer hält man als Torhüter nicht ohne ein Minimum an Glück. Das Glück, das muß man aber auch sagen, hat uns aber auch über viele Spiele hinweg einfach gefehlt, denn ob der Ball knapp reingeht oder knapp vorbei geht, ist oftmals nicht nur eine Sache des Könnens. Oder auch ein abgefälschter Ball ist bei uns in dieser Saison nie aufs Tor gegangen, sondern immer nur daneben.

Aber trotzdem war der Sieg nicht unverdient! Unsere Jungs sind sagenhafte 129Km gelaufen – Wahnsinn! Das zeigt, daß sie unbedingt den Sieg wollten, sie haben den Sieg ein Stück weit erzwungen. Das ist Mentalität!
Wir haben keinen besonders attraktiven Fußball gespielt, aber es steckt ein gewolltes erkennbares System dahinter. Hinten dicht machen, den Ball erobern und schnell nach vorne, wo man versucht irgendwie ein Tor zu machen. Nicht toll, aber wie man sieht, erfolgreich. Und das ist im Moment auch das Wichtigste, Punkte sammeln, gegen den Abstieg.

Ich finde es gut, daß wir uns seit langer Zeit endlich mal der Situation wirklich stellen und unser System auf das einstellen, was wir wirklich können. Kämpfen, Hinten dichtmachen, pressen, Ball erobern und irgendwie nach vorne spielen. Weg von dem Ballbesitzspiel, das uns einfach nicht liegt, weg von dem Gedanken, wir als der große HSV müssen das Spiel machen. Zurück zu den Basics. Das schafft Sicherheit, das schafft Selbstvertrauen. Und das schafft die Grundlage, auf der wir in Zukunft aufbauen können.

Denn eines ist klar, wir müssen uns steigern. Wie schon festgestellt, hatten wir Glück beim Sieg gegen Paderborn und vom Glück gegen Hannover brauch ich wohl nicht reden. Wir müssen zusehen, daß wir besser werden! Wir werden schliesslich nicht immer nur Glück haben können.

Was bedeutet das, „besser werden“? Letztlich bedeutet das, daß wir doch wieder mit Ballbesitz arbeiten müssen. Aber eben erst, wenn wir den Reset durchgeführt haben. Das gesamte Offensivspiel muß neu entwickelt werden. Und das gesamte Offensivspiel wird neu entwickelt.

Ich finde, das ist ne extrem spannende Geschichte und ich vermute, das letztlich die Handschrift von Bernhard Peters irgendwann mal zu sehen sein wird

Natürlich ist es durchaus möglich, daß ich mich irre und kein Plan hinter allem steckt, aber ich glaube dran, ich finde es spannend und ich freu mich auf das Ergebnis (fb)

ps: gewinnen macht Spaß, auch wenn die anderen besser waren

05. Februar 2015

3:0 – Siege können so schön sein „kiki“-Emoticon

Ich krieg das Grinsen kaum aus dem Gesicht, Siege machen Spaß. Und dieser Sieg machte um so mehr Spaß, weil wir gegen Köln so versagt haben (das muß man leider so sagen), weil es ein 3:0 war (boah ey, drei Tore in einem Spiel) und weil wir ausnahmsweise mal nicht der Aufbaugegner für einen angeschlagenen Konkurrenten waren, sondern diesem wirklich große Probleme bereitet haben

Nach 8 Sekunden hat Marcell Jansen durch seinen energischen Sprint einen Elfmeter provoziert, den Rafael van der Vaart souverän verwandelt hat. Das war Gold wert! Das war bei dem Druck nicht selbstverständlich! So konnten wir etwas Sicherheit tanken, was bei unser angeschlagenen Psyche bedeutet, daß wir einfach weniger unsicher sind. Paderborn hat in der Folge gut gegengehalten, aber unser Abwehrverhalten war auch gut.
Glück hatten wir in der Situation, als Marcos seinen Gegenspieler am Trikot heruntergezogen hat. Dafür kann man Elfmeter geben. Ich denke, Kachunga (der vorher schon für uns glücklich eine gute Chance vergeben hatte) wollte aber dann den Elfmeter, was ihm wohl dann, so vermute ich, den Elfmeterpfiff verwehrt hat. Geht er dem Ball Richtung Tor hinterher, dann muß Marcos ihn loslassen oder das Trikotziehen wird dann auch für Gagelmann besonders gut sichtbar, daß er pfeifen muß. Stattdessen lässt er sich lieber theatralisch fallen. Glück hatten wir auch, als Gagelmann bei einem Kopfball, den Olic gegen seine eigene Schulter köpft, zum Eckstoß pfeift.

Erwähnt werden muß, daß wir nicht ganz ohne Glück gewonnen haben, aber erwähnen will ich auch, daß wir uns das Glück auch erarbeitet haben und daß wir auch endlich mal das nötige Glück haben. Ganz ohne Glück geht es nicht.

Paderborn hatte deutlich mehr Ballbesitz, aber das war auch so gewollt, schliesslich wollte man hinten sicher stehen und dann kontern. Mit Jansen, Stieber, Müller und Olic hatten wir auch schnelle Leute auf dem Platz.

Hervorheben möchte ich Jansen, der den Elfmeter provoziert hat (Die Flanke dazu kam im übrigen von Rafa), der das 2:0 geschossen hat und dessen Flanke zu Rudnevs das 3:0 eingeleitet hat. Geschossen hat es dann Stieber, der damit eine sehr gute Leistung kröhnte. Ich gebe zu, am Ende der Hinrunde hatte ich ihn schon fast abgeschrieben, aber er hat seine gute Leistung der Vorbereitung mit ins Spiel genommen.

Marcelo Diaz hat auch angedeutet, warum man ihn geholt hat. Wurde er von einigen als Rincon 2.0 abgetan, hat er bewiesen, daß er am Ball deutlich mehr kann. Wie er unter Druck den Ball behauptet hat und somit einen guten Angriff eingeleitet hat, hat man bei uns lange nicht mehr gesehen. Hoffentlich kann er das den anderen beibringen und lässt sich nicht von unseren Spieler anstecken.

Ein paar Worte muß man auch über Rafa verlieren. Den Elfer muß man erstmal so souverän verwandeln, das ist eine Leistung (Choupo hat ja gezeigt, daß es auch anders geht). Die Flanke zu Jansen kam auch von ihm. Aber ansonsten war sein Spiel ausbaufähig. Er ist wieder sehr viel gelaufen, 8,7 Km hatte er bis zur Auswechslung abgespult. Aber ich hab das Gefühl, ihm fehlt dann im entscheidenen Moment die Frische um gut zu agieren. Am Ende standen nur 24% gewonnene Zweikämpfe auf dem Zettel. Gerade ein 6er, und er spielt jetzt ja auf der 6, braucht bessere Werte. Ich kann Joe verstehen, daß er den Käpt’n vom Feld genommen hat.

Unterm Strich:
-Es ist geil zu gewinnen!
-Ohne ein kleines Quäntchen Glück gewinnt man nicht und wenn manche auch behaupten, wir hätten unser Glück in der letzten Saison aufgebraucht, anscheinend hat sich das Konto wieder gefüllt
-Wir haben nach dem Kölnspiel eine Reaktion gezeigt, das ist Mentalität!
-Es war nicht „nur Paderborn“, es war ein direkter Konkurrent, es war ein angeschlagener Gegner, der genau wie wir alles tun wollte, um die Schmach vom Wochenende wetzumachen, ein Gegner, der uns in der Hinrunde mit 3:0 besiegt hatte
-Wir waren diesmal nicht der Aufbaugegner für angeschlagene Gegner
-Gegen Hannover müssen wir unbedingt nachlegen, ansonsten bringt dieser Sieg moralisch nichts, aber auch gar nichts
-Es ist geil zu gewinnen!

Hab ich was vergessen? (fb)

03. Februar 2015

Von Bullshit-Bingo und neuen Trainern („Was stimmt nicht mit dir?“ Punkt 2: Die Mannschaft)

Und wöchentlich grüßt das Murmeltier. Nach einer Niederlage: „Wir müssen lernen, mit Druck umzugehen“ „Wir sind gut gestartet, haben aber dann das Spiel aus der Hand gegeben“ „Wir waren nicht konsequent genug“

Nach Siegen oder Pausen: „Wir werden voll angreifen und eine Serie starten“ „Wir wollen 7-9 Punkte aus den nächsten 3 Spielen holen“

Bevor hier Missverständnisse aufkommen: Ein Anspruch auf Vollständigkeit besteht bei der Vielzahl der ständigen Phrasen natürlich nicht! Ich empfehle: Ein Bullshit – Bingo… Letztendlich kann ich aber alles nicht mehr hören. Klar hadere auch ich mit den ständigen Aufs und Abs. Mit Siegen gegen Dortmund oder Leverkusen, dafür blamablen Leistungen gegen Stuttgart, Berlin oder jetzt, gegen Köln. Logisch ist das nicht! Aber, woran liegt es?

Altlasten? Dagegen spricht: Stieber, Ostrzolek, Müller, Green, Cleber, Behrami, Holtby Alles Neuzugänge zur Saison 2014/15 (Olic und Diaz außen vor, da erst zur Rückrunde zur Mannschaft gestoßen) Letzte Saison: Lasogga, Djourou Hinzu kommen noch die „jungen Wilden“, wie Marcos, Jung, Götz, Gouaida, Cigerci, P. Müller, M. Arslan

Dazu das Beispiel der Startelf gegen den 1.FC Köln: Seit max. 1/2 Jahr im Verein: Götz, Müller, Gouida, Olic Seit max. 1 1/2 Jahre im Verein: Djourou

Macht zusammen 6 „Altlasten“: Drobny: eine Bank, bei 90-100% Rajkovic: nach langer Verletzung, Aussortierung in die „Trainingsgruppe 2“, kann er noch gar nicht bei 100% sein. Überrascht hat mich lediglich seine Langsamkeit. Im Vergleich zu den anderen Mitspieler war er ca 10% langsamer als all seine Kollegen. Jansen: für mich DAS große Fragezeichen. Wenn er verletzungsfrei ist, eigentlich eine Bank. Kann mit Power das Offensivspiel beleben. War er mit dem Kopf schon bei anderen Vereinen? Westermann: schlechtes Spiel, auf der verkehrten Position. In der IV am besten aufgehoben. van der Vaart: den Willen will ich ihm nicht absprechen. Aber seine Zeit ist vorbei. Er hat vielleicht die Raute im Kopf. Für den Platz reicht es dennoch nicht mehr. Trotz kompletter Vorbereitung ein Schatten seiner selbst. Jiracek: Läuft seit seiner Verpflichtung immer wieder auf anderen Positionen auf. Konnte nur in wenigen Spielen überzeugen. Woher soll er sich auch ein Selbstvertrauen aufbauen? —————————————————————————- Auslaufende Verträge: Eigentlich Grund genug, sich positiv zu präsentieren. Entweder, um sich für eine Verlängerung zu empfehlen, oder andere Clubs von vorhandener Qualität zu überzeugen. Anders beim HSV. Heiko Westermann: eigentlich eine stabile Saison. Macht sich mit seinen Aussetzern jedoch jegliche Empfehlung kaputt. Slobodan Rajkovic: siehe oben! Marcel Jansen: seine ständigen, kleinen Verletzungen bringen ihn immer wieder aus dem Tritt und er zeigt nicht ansatzweise das, was er eigentlich kann. Gojko Kacar: als Star mit einer beeindruckenden Saison aus Berlin gekommen, wurde ihm versprochen, dass er ein Schlüsselspieler sein soll. Nach Verletzungsserie das gleiche Schicksal, wie Rajko. Nie wieder richtig in Tritt gekommen. Rafael van der Vaart: siehe oben. Dazu kommt: zu viele private Sorgen? Ivo Ilicevic: eine Verletzung jagt die nächste. Körperlich nicht für den Leistungssport geeignet ———————————————————————————-

Fakt ist: die äußeren Voraussetzungen könnten nicht besser sein. Modernste Trainingsmöglichkeiten, alles da für eine vollständige Regeneration, jetzt auch ruhigeres Umfeld, eine leidensfähige Fangemeinde usw. Woran liegt es also? ———————————————————————————- Ist es der Trainer?

Josef „Joe“ Zinnbauer: geholt, um die „Zwote“ aus ihrer Lethargie zu befreien. Mit seinem unbeschreiblichen Elan hat er es geschafft, eine schlagkräftige, spielstarke und dominante U23 aufzubauen. Nach der Demission von Mirko Slomka und dem beeindruckenden Start der Zwoten, kam man eigentlich gar nicht drum herum, Joe zu den Profis zu befördern.

In meinen Augen und zurückblickend, ist gleich am Anfang von Zinnbauer, ein entscheidender Fehler gemacht worden: Bei seiner Vorstellung und auch in den nachfolgenden Interviews, Aussagen etc. ist immer gesagt worden: bis auf weiteres. Dieses wurde dann geändert, auf „Zinnbauer wird bis zum Sommer unser Trainer sein.“

Wie in der Vergangenheit des Öfteren gerade beim HSV beobachtet, genießt der Trainer nicht die volle Rückendeckung des Vereins. Was sollen die Spieler davon halten? Okay, sie sollen professionell sein und ihren Job machen. Das hat aber in den vergangenen Jahren nicht funktioniert, warum sollte es jetzt? Diese Mannschaft benötigt in meinen Augen einen starken Trainer, der auch kompromisslos vom Verein gestützt wird. Seit Monaten wird in zahlreichen Foren immer wieder der Name Tuchel kolportiert. Nachtigall, ick hör dir trapsen! Ob das allerdings der Weisheit letzter Schluss sein wird, wage ich zu bezweifeln! Für mich ist das „immer mal wieder“ Versagen eine Ansammlung von verschiedenen Gründen, die teilweise individuell, teils auch in der Zusammenstellung der Mannschaft zu suchen sind! Aufschluss darüber erhalten wir allerdings erst im Sommer, wenn Verträge auslaufen und neue geschlossen werden. Bis dahin können wir alle gemeinsam (und ich meine auch GEMEINSAM) hoffen, dass wir das bleiben, was wir seit über 50 Jahren sind: Unabsteigbar!

Und das bitte mit Respekt. Unter –, miteinander und der Mannschaft gegenüber!

Nur der HSV! (CM)

2. Februar 2015

„Was stimmt denn mit Dir nicht?“

Kennt Ihr „two and a half men“?
Wenn in dieser, meiner Lieblingsserie einer der Hauptdarsteller etwas macht, was mit normalem Menschenverstand kollidiert, dann kommt genau diese Frage.
Bingo! Denn genau das frage ich mich im Moment auch, hinsichtlich unseres HSV.

Was stimmt denn mit Dir (HSV) nicht?

Um zu einer erschöpfenden Antwort zu kommen, ist das Thema leider zu komplex….
Zu viele Komponenten spielen dabei eine Rolle.

Und so möchte ich, an dieser Stelle, heute und morgen, zumindest zwei Punkte von diesen vielen rauspicken, die mich teilweise schon länger beschäftigen:

Punkt 1: WIR FANS und der Umgang unter- will heißen miteinander.

In den vergangenen Monaten konnte ich beobachten, dass sich der Umgang untereinander ständig verschlechterte. Der Ton wurde rauer und rauer, die jeweiligen Positionen verfestigten sich, andere Meinungen werden schlicht und einfach nicht mehr zugelassen.
Gerade in den Internetforen (Facebook an erster Stelle!), sind Beleidigungen an der Tagesordnung. Eine sachliche Argumentation oder Diskussion gibt es fast nicht mehr.
Spieler UNSERER Mannschaft werden auf Übelste beschimpft und beleidigt. Getarnt wird das anschließend noch als Satire o.Ä.! Von Einsicht keine Spur!
An erster Stelle steht dort seit gefühlt einigen Jahren Heiko Westermann.
Man kann über seine Leistungen ganz bestimmt diskutieren, und am Ende gehört er sicher nicht zu den herausragenden Spielern unserer Mannschaft, aber gerade was und wie über Heiko geschrieben wird, finde ich mehr als bedenklich.

In der heutigen, medial überfluteten, virtuellen Welt, kann man sich natürlich ganz einfach anonym und ohne Rücksicht zu nehmen, seinen Frust von der Seele schreiben.
Schade nur, dass kaum jemand dabei bedenkt, welche Konsequenzen so etwas nach sich ziehen kann.
Jeder sollte sich mal überlegen, wie es wäre, wenn er plötzlich selber der Mittelpunkt solcher „Bashing-Aktionen“ ist.

Gleiches gilt für unsere Neuzugänge. Die sind noch nicht einmal auf dem Rasen gewesen, die Verträge noch kaum unterschrieben, schon werden sie munter in der Luft zerrissen. Deutschland hat sehr viele Bundestrainer, aber der HSV anscheinend noch mehr Manager…

Das dringend benötigte „WIR-Gefühl“ ist so weit entfernt, wie unsere Mannschaft vom Gewinn der deutschen Meisterschaft.
(cm)

Und morgen lest Ihr: Punkt 2: Die Mannschaft

01. Februar 2015

Das ist keine Mannschaft, das ist eine Zweiklassengesellschaft!

Volksparkstadion! Lotto live! Mitgesungen! Mannschaftseinlauf. Namen mitgegrölt. Meine Nr. 8 auf dem Auswärtsshirt geflockt! Checked!
Voll Bock auf Fußball!
Gut, es gibt einige Verletzte zu beklagen, aber, hey, was solls! Die Jungs haben endlich begriffen, worum es geht und Ivica tut das Übrige dazu…
20 Minuten die nach der letzten Woche aufgebaute Euphorie gefühlt, gelebt, auf dem Grün gesehen.

Und dann?
War plötzlich alles wie immer!
Das Bauchgefühl unterdrücken! Bloß nicht daran denken, dass es schon wieder passieren könnte!
Leider sind die auf den Tribünen anderer Meinung, als die auf dem Rasen. Denn dort hat sich, nach der Halbzeit, wieder das Gespenst der Lockerheit eingeschlichen: Hey, sind doch 11 Jungs auf dem Platz, warum sollte gerade ICH schneller laufen? Dumm nur: so denken gefühlt 8 von 11!

Das Mittelfeld ist komplett in der Kabine geblieben. Und der Rest, der wieder raus kam, glänzt durch völlig verblödete, weil zu leger getretene, Fehlpässe, die dann auch zum 0:1 führen, um das man bereits seit der 46. Minute im Kollektiv gebettelt hat! Danke, Heiko! Dieser Quotenaussetzer hat sich endlich mal wieder gelohnt.
Und was zum Teufel machen unsere Außen? Wo hat ein Jansen zu sein, wenn der Gegner zum Konter ansetzt? Im gemütlichen Trabschritt hinterher zu laufen, bringt es jedenfalls nicht! Marcell besitzt gar die Gelassenheit, diese Gangart auch beim 0:2 in Perfektion zu performen! Da nutzt auch die beste Zweikampfquote nichts, wenn man in den zwei wichtigsten Spielzügen nicht da ist, wo man hingehört!
Und was macht unser Kapitän? Der die Mannschaft bei Durchhängern aufwecken und nach vorne peitschen soll? Der mit seiner Erfahrung mit gutem Beispiel voranrennen und mit Passgenauigkeit glänzen sollte? Er begnügt sich damit aufzufallen, einen Kölner umzunageln und die (wenn auch wenigen) Standards, in den bewölkten Hamburger Abendhimmel zu schicken. Als er auch noch beginnt, vor einem Freistoß, mit Wolfgang Stark um 2 m vor oder zurück zu diskutieren, hätte er sich über eine Rote Meckerkarte nicht beschweren dürfen.
Das, lieber Raffa, war Hilflosigkeit in Vollendung. Der Kapitän ist mit einer bitteren 30%igen Zweikampfquote mit der kompletten Mannschaft untergegangen. Bitteres Fazit: unsere anscheinend im Streik befindliche Führungsriege hat zudem die jungen Wilden im sprichwörtlichen Regen stehen lassen! Da ruderte ein völlig überforderter Gouaida hilflos vor Jansen rum, versucht zu retten, was zu retten war!
Götz und Müller konnten auch im Doppelpack einen Diekmeier nicht ersetzen. Hilfe von innen kam so gut wie gar nicht, da sowohl Djourou, als auch Rajkovic zu sehr mit sich selber beschäftigt waren.

Und vorne? Vorne mühte sich ein Ivica Olic, die wenigen reinkommenden Flanken zu verwandeln. Als ihm das nicht gelingt, holt er sich den ein oder anderen Ball auch aus dem Mittelfeld. Manchmal sogar allein gegen 3 Kölner. Das spricht für sich!
Himmel hilf!
Und, lieber Joe Zinnbauer, was haben die Jungs, außer Playstation spielen,eigentlich im fernen Dubai gemacht? Ballannahmen und -abgaben üben jedenfalls nicht!
Somit verpuffte auch die offensivste Aufstellung ever, mit dem in den letzten 20 Minuten eingewechselten Lasogga und Maxi Beister.
Das letzte fehlende Quentchen bleibt das in der Vorsaison wohl komplett aufgebrauchte Glück, mal einen Ball nicht ÜBER die Latte zu nageln, sondern IM Tor versenken zu können. Vielleicht (aber auch nur vielleicht) hätte das ein kleiner Brustlöser sein können.

Alles, was ich mir jetzt wünsche, ist der Klassenerhalt. Und das wird schwer genug! Meine Hoffnungen liegen auf neuen Impulsen durch Ivi und dem Neuen fürs Mittelfeld, der ja wohl schon heute aus Basel in Hamburg eintrudeln soll.
Und dann wünsch ich mir, dass KEINER und ich meine KEINER der auslaufenden Verträge verlängert wird. Denn wer JETZT noch nicht begriffen hat, dass es in Hamburg brennt, der lernt es leider auf der letzten Etappe auch nicht mehr! Soweit ich es im Gefühl habe, sehen Didi und Co das ähnlich, da sie dabei sind, auch neue „Alte“ zu verpflichten, um eine andere Führungsriege aufzubauen.

Ja, es sind noch 16 Spiele (nächsten Samstag übrigens immer noch 14…) Wer die gestrige Leistung jedoch damit versucht, schön zu reden, der beruhigt nur sich selber damit!
Das letzte Spiel der Saison werde ich wieder im Stadion sein. Es markiert entweder den Abschied aus der 1. Liga, oder die Feier des Klassenerhaltes.
Wollen wir hoffen, dass uns Ersteres erspart bleibt. Denn unabsteigbar ist inzwischen alles andere als Hamburg!
(mg)

P.S.: schön wäre es, wenn im Mai auch mehr von den Hamburgern und weniger von den Gästen zu hören gäbe. Denn Heimspielatmosphäre hört sich wahrlich anders an!

P.Ps: Liebe Spieler vom HSV, ein Abdrehen auf halber Strecke zur Tribüne, nach dem Spiel, weil Pfiffe kommen, ist keine Art und Weise, mit Fans umzugehen! Wenn da Arsch in der Hose wäre, hättet ihr den Weg vollendet und zumindest ansatzweise den Dialog gesucht! DAS ist Respekt und auch das Mindeste, was ich nach so einer Leistung erwarte!!!

30. Januar 2015

Ivica ist wieder nach Hause gekommen

Wir haben gestern Ivica Olic verpflichtet … genau 8 Jahre nach der ersten Verpflichtung.

Einerseits bin ich kein Freund von Rückholaktionen und andererseits ist Ivi auch schon im stattlichen Fußballeralter von 35 Jahren. Und dafür gibt man 2 Millionen aus?

Auf der anderen Seite bekommen wir einen Stürmer, der nicht nur weiß, wo das Tor steht. Er arbeitet extrem viel und verschafft seinen Mitspielern damit Freiräume. Er ist immer anspielbar, ein Spieler, der das Spiel schnell macht. Er kann Mittelstürmer spielen, genau wie den zweiten Stürmer, der um den Mittelstürmer herumwuselt. Er ist mit seinem Engagement im Spiel, wie im Training ein Vorbild für die jungen Spieler und vom Charakter eh ne Granate.
Mit dieser Verpflichtung haben wir uns diesen Charakter auch schon für die Zukunft gesichert, denn er bekommt nach der aktiven Karriere einen Anschlußvertrag und wird wahrscheinlich als Jugendtrainer weiterhin Vorbild sein

Mal abgesehen davon, daß ich ihn mag, denke ich, die Verpflichtung macht nicht nur kurzfristig Sinn, sondern wird den HSV auch längerfristig voran bringen (fb)

 

26. Januar 2015

Friede, Freude, 10 Millionen und ein kurzer Rückfall in alte Zeiten

Subjektiv habe ich gestern, während der Mitgliederversammlung einen neuen Geist im CCH gespürt.
Irgendwie wirkte alles viel aufgeräumter, unaufgeregter und … ja, professioneller. Fast hätte man meinen können, die Zuschauer saßen auch alle viel ordentlicher und störten kaum den Unterricht.

Objektiv gesehen war die MV die 1. die ich erlebt habe, die genau so lief, wie eine MV laufen soll.
Mit einer Tagesordnung, die ordnungsgemäß abgearbeitet wurde, mit Entscheidungen, die unaufgeregt getroffen wurden (und getroffen werden mussten), mit Entscheidungen, die eines Traditionsvereins, die dem HSV würdig waren, die ihn handlungsfähig machen.
Klar waren einige Unebenheiten dabei. Aber die haben wir hervorragend umschifft. Ja, und Jubel gab es natürlich auch!

Überraschend, mit welchem Hand – in – Handgefühl der Antrag der Senioren, doch bitte zur Zeit die Finger von der Satzung zu lassen und lieber eine Satzungskommission einzurichten, die vorhandene Unebenheiten ausbügelt, angenommen wurde. Nicht mal die elekronische Wahlhilfe musste bemüht werden! Die einfache Stimmkarte reichte, um eine große Mehrheit auszumachen, die einfach keinen Bock auf erneute, lange Satzungsdiskussionen hatte!
Interessant wird es jetzt sein, WER sich in diese Kommission setzt. Wir alle können nur hoffen, dass die Mischung aus Traditionalisten und „jungem Gemüse“ ausgeglichen sein wird! Ich möchte keine verwässerte Satzung und auch nicht darüber abstimmen müssen, ob es in einigen Bereichen wieder schnurstracks nach hinten, statt vorwärts geht!

Als Manfred Ertel die Bütt betrat, ahnte er sicher, dass er, nach der fühlbaren Stimmung bei der Annahme des Seniorenbeiratsantrages, auf verlorenem Posten stand. Aber zurückziehen gibt es für einen Manni nicht! Und so beschränkte er sich darauf, wieder mal auf die bösen, anonymen Internetuser zu schimpfen, die ihn immer noch nicht lieb haben und daraufhin zu erklären, dass sein Antrag kein Beschluss, sondern nur Empfehlung sein könne. Wie sinnig, lieber Manfred, ihn dann doch zu stellen!
Aber gut! Irgendwie musste man sich ja einen Auftritt verschaffen. Und sei es nur, mit blödsinnigen Forderungen, die eh nicht durchsetzbar sind.
Wie zu erwarten gab es denn auch eine schallende Ohrfeige, durch die mengenmäßige Ablehnung der erhobenen Stimmkarten. Herr Ertel schlich wie ein geprügelter Hund von dannen. Ich hoffe, auf ein Nimmerwiedersehen auf den kommenden MVs!

Zu Recht feiern ließ sich anschließend Alexander Otto, der seine Raute im Herzen zwar nicht mehr beweisen muss, es aber in Form von einer 10 Millionen Spende, für den Bau des Campusses doch noch mal tat. Wie ein Lausbub stand er auf der Bühne und freute sich, über die Freude, die er mit der Ankündigung ausgelöst hatte. Und zwar erneut OHNE dass zuvor irgendein Presseheini oder Bloggerfuzzi davon wusste! Nein! Die HSV Mitglieder waren die ersten, die davon erfuhren!
Hut ab! Das war eine super Vorstellung!
Da gingen doch fast die 6.6 Mio Verlust, die man im Bereich der Profis dieses Jahr eingefahren hat, und die von Jarchow in bekannt betonungsloser Art und Weise verkündet wurden, unter… Wird schon, Baby, wird schon! Wir müssen halt nur mal erfolgreicher Fußball spielen!

Die Wahl des Präsidiums für unseren e.V war eine Farce, da es an Kandidaten (bekannterweise) mangelte. Also wählte man, was da war. Wobei ich sagen muss, dass mich Jens Meier mit seiner Rede („ich schaue nicht zurück, sondern nur nach vorne“) annähernd überzeugt hat. Ich hoffe nicht, dass das aus dem Überschwang der vorhandenen Gefühle kam und er zu seinem Wort steht! Bezeichnend auch die Nichtwahl von Eckart Westphalen. Er verlor gegen Jan-Norbert Wend die Wahl um den Delegierten der Amateure. Liebe Gestrigen, es sieht wirklich danach aus, als seien eure Tage gezählt. Wir möchten euch nicht mehr sehen! Und wenn, dann bitte nur als stiller Gast der MV oder im Stadion. Allein ihr habt das wohl noch nicht begriffen…

Ein kurzes Wort noch in Richtung unserer Supporter. Diese waren ja nicht nur kaum vertreten (so fühlte es sich zumindest an), sondern eigentlich auch mit einem Pflaster über dem politischen Mund verpflichtet, ruhig zu bleiben.

Dass sie es sich trotzdem nicht nehmen ließen, eine Wahlempfehlung für die vorhandenen Kandidaten auszusprechen, schiebe ich jetzt mal in die Ecke „ok, an die neue Rolle müssen die sich auch erstmal gewöhnen“. Ansonsten wäre es sehr schön, wenn sich gerade die, die neue Regeln aufgestellt haben, auch daran halten könnten.
HÄNDE WEG von der Vereinspolitik! Kümmert euch um eure Mitglieder und die Stimmung im Stadion. Damit dürftet ihr genügend zu tun haben!

Vor 16 Uhr war alles vorbei. Auch das ein Novum! HSV MV mit freiem Nachmittag? Kinders, ich kam ja nicht mal dazu, meine Literflasche Wasser auszutrinken!
DAS ist nicht mehr mein HSV *fg*. Vielleicht überlegenswert, den Zusatztermin im Mai demnächst ganz abzuschaffen. Denn jetzt wird ja wieder geredet und gehandelt, statt gelabert!

Was gab es sonst noch? Ach ja: keine Erbsensuppe! Frechheit! Da wird einfach ne Erbse von der Kartoffel verdrängt! Und keiner wird gefragt! Da wird auch nochmal drüber zu reden sein! „wink“-Emoticon
(mg)

 

23. Januar 2015

Ich möchte hier noch über einen anderen Punkt sprechen:
Es wird von vielen immer wieder Ruhe im Verein angemahnt. Es soll friedlich zugehen, auch mir hat man vorgeworfen, ich würde die Ruhe im Verein gefährden.

Fakt ist, es gibt immer noch zwei Flügel im HSV: NFSler und HSVPlus-Anhänger. Daß ich Befürworter von HSVPlus bin, das werden alle wissen. Wir haben mit ansehen müssen, daß mit Oetjens und Helbig zwei fanatische NFSler in der SC-Abteilungsleitung sitzen, Leute, die sich in der Zeit vor der MV im Mai nicht durch ehrlichen fairen Umgang miteinander ausgezeichnet haben. Ok, wir hätten zahlreicher erscheinen können, ändert aber nichts daran, daß die Wahl dieser Leute schon alleine Unruhe verbreitet.

Diese AL hat hat jetzt noch mit Patrick Ehlers einen Hardcore-NFSler zum Kandidaten für den Beirat erkoren. Auch diese Kröte sollen wir schlucken.

Lese ich dann noch so dreiste Behauptungen, daß er für fairen und respektvollen Umgang miteinander steht, für Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Respekt und Glaubwürdigkeit, und daß er für eine demokratische Kultur des Umgangs miteinander steht, dann kann ich nur fassungslos mit dem Kopf schütteln. Wenn das die Gründe sind, warum er zum Delegierten in den Beirat gewählt werden soll, dann kann ich nur sagen: „Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht!“ Seine Aussagen erinnern mich sehr an die schönen wohlmeinenden Worte, mit denen Manfred Ertel sich für den Aufsichtsrat beworben hat. ( Für die, die es nicht mehr wissen, einfach auf Youtube nach „Manfred Ertel kandidiert für den Aufsichtsrat des HSV“ suchen )
Schöne Worte, aber es ist abzusehen, daß es nur leere Worthülsen bleiben.
Zumal er auch als Befürworter des Ertelantrags gilt und als Befürworter der Pyrofraktion.

Jemand der so extreme Ansichten vertritt, der kann kein Friedensangebot sein, der ist, genau wie der Ertelantrag eine Kampfansage an die HSVPlus-Befürworter

Und heute muß man lesen, wie der Vorsitzende der SC-Abteilungsleitung dem Abendblatt suggeriert, daß Kühne das nur macht, um sein Image aufzupolieren.
Erstens: Was spricht dagegen, wenn er das wollte. Andere machen es ja auch, denn wenn Fraport zB die Eintracht sponsert, dann bekommen die auch nicht einen Fluggast mehr.
Zweitens, es zählt das Ergebnis und das lautet, für mindestens 4 Jahre heisst das Volksparkstadion wieder Volksparkstadion, ohne daß der HSV dafür auf Geld verzichten muß. Ich nehme sogar an, daß der HSV durch diesen Deal mehr Geld zur Verfügung hat, als wenn ein anderer Sponsor die Namensrechte gepachtet hätte.
Drittens: Er lässt sich das 16 Mio kosten. Das macht man auch nur, wenn man Fan des Vereins ist und nicht als böser Investor.

Kühne ist Fan des HSV, das ist Fakt. Und auch wenn manche Leute es nicht glauben wollen, man kann auch Fan sein und trotzdem Millionen/Milliarden auf dem Konto haben. Der eine engagiert sich beim HSV indem er seine Freizeit opfert, der andere, indem er Geld gibt. Es gibt viele Arten des Fanseins. Ist es so schwer zu glauben, daß ein Fan das Volksparkstadion als „sein“ Stadion sieht und deshalb aus rein sentimentalen Gründen sein Volksparkstadion wieder zum Volksparkstadion macht? Und kam diese Forderung nicht gerade aus den Reihen der nfs? Kühne möge doch bitte mit seinem Geld den Stadionnamen pachten und es wieder Volksparkstadion nennen?

Lieber Timo, liebe Abteilungsleitung. Ihr fordert Ruhe im Verein, ihr fordert ein Mitteinander und nicht Gegeneinander. Wie wäre es mal, wenn ihr in dieser Beziehung den ersten Schritt macht und nicht eine Kampfansage nach der anderen raushaut? (fb)

ps: Viele haben vor den unsäglichen Interviews Kühnes Angst (ich auch). Aber er hat genauso das Recht bescheuerte Interviews zu geben, wie die Jojos und Klößchens dieser Welt, oder auch die Mitglieder der SC-Abteilungsleitung.

 

22. Januar 2015

Frechheit!
Und niemand hats gewusst!

Unverschämtheit! Da lässt uns der gesamte HSV, die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, der Medienzuständige, der komplette Aufsichtsrat, ja sogar der Vorstand mächtig im Dunkeln! Arbeiten hinter verschlossenen Türen. Wo gibt es denn sowas? Doch nicht beim HSV!

Gibt es doch! Und das festzustellen ist mindestens genauso wichtig, wie die Nachricht, die der Presse heute um 9.30Uhr verkündet wurde.
Klaus-Michael Kühne erhält für 18.75 Millionen 7,5 % der Anteile an der AG und erwirbt zudem für 4 Jahre den Stadionnamen. Ab Juli gehen wir alle wieder in unser geliebtes Volksparkstadion!
Dieser Schachzug, drei Tage vor der Mitgliederversammlung, ist mehr als genial zu nennen.
Nimmt er doch besonders den Hardcore-Traditionalisten jede Menge Wind aus den Segeln.
Zudem schätze ich, dass gerade ein hochaufgeregtes Mitglied des ehemaligen ARs in seinem Arbeitszimmer rumhopst und dringend seine Rede für Sonntag nochmals überarbeiten muss!

Hut ab, lieber HSV, all ihr Zuständigen in AR, Vorstand und den Medienabteilungen. Das war mal wirklich eine tolle Vorstellung! Und keiner hats vorher gewusst oder musste sich mit Andeutungen irgendwo profilieren!
So geht professionell… Deshalb habe ich auch überhaupt keine Angst, dass HSV plus auf dem begonnenen Weg schlapp macht.
(mg)

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21. Januar 2015

Und nochmal der Ertelantrag:

Wir erinnern uns:
„Das Präsidium des HSV e.V. wird aufgefordert alle erdenklichen Schritte zu ergreifen, dass der Vorsitz im Aufsichtsrat der HSV Fußball AG vom Präsidenten des HSV e.V. bekleidet wird.“

Ich frage mich immer noch, wozu dieser Antrag gestellt wird. Einen vernünftigen Grund kann ich nicht erkennen, verstößt er doch eindeutig gegen aktuelles Aktienrecht, was Manfred Ertel auch weiß.

Warum muß der Präsident des Vereins der Vorsitzende der AG sein? Im Aufsichtsrat sind nur HSVer. Ausnahme: Wenn wir strategische Partner haben, wird EIN Mitglied des Aufsichtsrats von den Partnern gestellt, FÜNF aber weiterhin vom Verein. Der Aufsichtsrat wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden. Man sollte dem Gremium dann zutrauen, dass es den Besten aus seinem Kreis wählt. Und das muss dann auch nicht zwingend der Präsident des Vereins sein!

Und was ist, wenn wir eine Person finden, die einen sehr guten Präsidenten abgeben würde, aber sagt „Aufsichtsratsvorsitzender, das ist nicht so mein Ding“. Darf der dann überhaupt noch Präsident werden?

So oder so, der Aufsichtsrat besteht zu mindestens 5 von 6 HSVern. Diese HSVer sind indirekt von uns gewählt worden. Wovor habt ihr Angst?

Warum aus welchem Grund stellt ein HSV-Fan einen solchen Antrag? Was meint ihr, welche Beweggründe mögen Manfred Ertel wohl dazu bringen einen Antrag zu stellen, der dem HSV nur Schaden zufügt? (fb)

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19. Januar 2015

Auf zur Mitgliederversammlung Teil Zwei, die Anträge:

-Der Antrag des Seniorenrats http://www.hsv.de/fileadmin/redaktion/Verein/Mitgliederversammlung/2015/Antrag_Sen-Rat_MV_25.01.2015.pdf
Dieser Antrag schlägt vor, daß keine Satzungsänderungsanträge bei dieser MV behandelt werden. Ich persönlich kann mich mit diesem Antrag gut anfreunden, denn die Satzung ist in mehreren Punkten verbesserungswürdig. Nicht als Stückwerk, sondern sauber aufeinander abgestimmt. Deshalb denke ich, werde ich für diesen Antrag stimmen

-Der Antrag von Ben Altendorf http://www.hsv.de/fileadmin/redaktion/Verein/Mitgliederversammlung/2015/Ben_Altendorf.pdf
Vergesst den Antrag, er ist einfach nur voll daneben und … ach, lohnt nicht das Schnacken

-Der Antrag von Heiko Frank http://www.hsv.de/fileadmin/redaktion/Verein/Mitgliederversammlung/2015/Satzungsaenderung_Wahlverfahren_-_Antrag_Heiko_Frank.pdf
Der Antrag betrifft den umstrittenen Wahlmodus und wurde von Heiko Frank, Ali Eghbal, Sven Kröger, Thorsten Runge und Thomas Schulz gestellt. Kommt der Antrag der Senioren nicht durch, dann werde ich diesem Antrag zustimmen. Er ist schlüssig, gut durchdacht und er wird von Leuten gestellt, die unterschiedliche Grundansichten zum HSV haben. Eine Allianz von verschiedenen Gruppen

– Der Antrag von Thomas Krüger http://www.hsv.de/fileadmin/redaktion/Verein/Mitgliederversammlung/2015/Antrag_Thomas_Krueger.pdf
Der Antrag behandelt das gleiche Thema wie der Antrag von Heiko Frank & Co. Ich halte den Antrag von Heiko Frank aber für den Besseren

-Der Antrag von Thorsten Runge I http://www.hsv.de/fileadmin/redaktion/Verein/Mitgliederversammlung/2015/Antrag_Thorsten_Runge_I_final.pdf
Thorsten Runge möchte dem Präsidium die Entlastung verweigern. Ein Antrag, dem ich nicht zustimmen werde. Wenn man das liest, dann meint man, „hmm, vielleicht könnte man dem ja doch zustimmen“. Aber dann liest man den Antrag genauer durch und Thorsten macht sich die neu gewonnene Zustimmung gleich wieder zunichte. Lest den Müll selber durch, ihr werdet zum Ergebnis kommen, ablehnen ist die einzig wahre Lösung, wenn man für den HSV ist

-Der Antrag von Thorsten Runge II http://www.hsv.de/fileadmin/redaktion/Verein/Mitgliederversammlung/2015/Antrag_Thorsten_Runge_II_final.pdf
Bei diesem Antrag geht es um die Berichtspflichten der AG gegenüber den Mitgliedern. Die AG ist dem eV in der Hauptversammlung zu Bericht verpflichtet und ausserdem werden die Bilanzen im Bundesanzeiger veröffentlicht. Und liest man die Begründung … vergesst es, ablehnen.

-Der Antrag von Thorsten Runge III http://www.hsv.de/fileadmin/redaktion/Verein/Mitgliederversammlung/2015/Antrag_Thorsten_Runge_final_III.pdf
Dieser Antrag … ach was, auch abhaken.

Zu Thorstens Anträgen noch eines: Thorsten hat im Grunde nicht die schlechtesten Ideen. Aber vermutlich durch seinen Groll gegen alles, was mit HSVPlus zu tun hat und seine mangelnde Kompetenz in diesen Dingen zerstört er seine guten Absichten.
Aber auch hier setze ich auf die Satzungskommission, die hoffentlich kommen wird

Kommen wir zum letzten Punkt: Der Antrag von Manfred Ertel http://www.hsv.de/fileadmin/redaktion/Verein/Mitgliederversammlung/2015/Antrag_Manfred_Ertel.pdf

Der Antrag: „Das Präsidium des HSV e.V. wird aufgefordert alle erdenklichen Schritte zu ergreifen, dass der Vorsitz im Aufsichtsrat der HSV Fußball AG vom Präsidenten des HSV e.V. bekleidet wird.“

Begründet wird das unter anderem damit, daß die anderen Vereine, zB der FCB, das auch machen. Was Manfred Ertel nicht sagt, in diesen Vereinen wählt der Aufsichtsrat unabhängig den Aufsichtsratvorsitzenden. Es ist der Vereinsvorsitzende, aber es muß nicht der Vereinsvorsitzende sein.
Sinn und Zweck ist es, Zugriff auf die AG zu bekommen.

Laut Aktiengesetz wählt der Aufsichtsrat aus seiner Mitte unabhängig von Aussen den Vorsitzenden. Es darf keine Weisung von Aussen geben.

Manfred Ertel ist das egal: „… der Antrag verstößt nicht gegen Gesetze, da er nur an das eV-Präsidium appelliert, Möglichkeiten zu suchen, dass der eV den Vorsitz übernimmt. Der AR wählt seinen Vorsitzende. Aber die Hauptversammlung bestimmt den AR und die grundsätzliche Ausrichtung det AG. Und die Hauptversammlung ist zu 100% der eV, also wir. Und mit Verschwörung hat das rein gar nichts zu tun….“(Zitat Manfred Ertel)

Konflikte im Verein sind vorprogrammiert. Meiner Ansicht nach ist es dann nur noch eine Frage der Zeit, daß ein Mitglied den Verein verklagt. Entweder die eine Seite oder die andere Seite. Dieser Antrag ist Sprengstoff pur, ein richtiger „Wenn ich schon nicht gewinne, dann tret ich euch wenigstens den Rasen kaputt“-Antrag

Dieser Antrag ist keine Satzungsänderung, er braucht also nur >50%, um angenommen zu werden, es herrscht also große Gefahr.

So ein Antrag kenn nur von jemandem kommen, dem das eigene Ego wichtiger ist als der HSV. dabei prahlt Manfred Ertel doch immer damit, daß es sein HSV ist und skandiert „Nur der HSV“. Verlogen, mehr sag ich nicht dazu

Zur MV kommen und diesen Antrag ablehnen!

ähm, hatte ich schon erwähnt, wie wichtig es ist, zur MV zu kommen? (fb)

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18. Januar 2015

Auf zur Mitgliederversammlung

In einer Woche haben wir wieder eine MV unseres geliebten HSV. (Ok, in einer Woche sind wir hoffentlich damit durch) Auch wenn das Fußballgeschäft, also das Profifußballgeschäft, jetzt in eine AG ausgeliedert worden ist, so ist die AG immer noch eine Tochter des eV und somit sind AG und eV so innig miteinander verwoben, daß der eine nicht ohne den anderen kann. Die Mitglieder bestimmen immer noch über den Verein und damit auch über die AG, nur nicht mehr so unmittelbar wie vor der Ausgliederung. Also kommt zur MV, es ist nach wie vor wichtig!

Vorläufige Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung der Mitglieder
2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit
3. Gedenken an die Verstorbenen
4. Feststellung der Anwesenheit
5. Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung vom 25.05.2014
6. Bericht des Präsidiums
7. Bericht des Vorstands der HSV Fußball AG
8. Bericht der Rechnungsprüfer
9. Entlastung der Rechnungsprüfer
10. Entlastung des ehemaligen Aufsichtsrates
11. Entlastung des ehemaligen Vorstands
12. Wahl des Präsidiums
a) Wahl des Präsidenten
b) Wahl des Vizepräsidenten
c) Wahl des Schatzmeisters
13.Wahl des Delegierten der Amateure im Beirat
14.Wahl des Delegierten der Fördernden Mitglieder im Beirat
15. Berichte von Amateurvorstand, Ehrenrat, Seniorenrat und Abteilungsleitung Fördernde Mitglieder
16. Entlastungen von Amateurvorstand, Ehrenrat, Seniorenrat und Abteilungsleitung Fördernde Mitglieder
17. Anträge
18. Verschiedenes

Mein Kommentar zu den wichtigsten Punkten:

-10: Ich persönlich tu mich extrem schwer damit, den alten Aufsichtsrat zu entlasten. Zuviel ist da schief gelaufen. Schon allein die Magath-Geschichte, die ich als versuchten inkorrekten Eingriff in das operative Geschäft werte, ist für mich Grund genug, die Entlastung zu verweigern

-11: Dem Vorstand dagegen werde ich Entlastung erteilen. Ich denke nicht, daß es der Kompetenteste war, aber ich denke nicht, daß er strafrechtlich relevante Entscheidungen getroffen hat, die wir nicht billigen können

-12: Wahl des Präsidiums
Ich werde gegen die Vorschläge des Beirats stimmen. Warum? Weil ich mit der Art und Weise der Nominierung nicht einverstanden bin.

zu den Personen:
Jens Meier, auch genannt Hafenmeier. Ein Mann, der sicherlich einige Kompetenz verfügt. Aber trotzdem bin ich nicht überzeugt von ihm. Ich kann mich immer noch gut daran erinnern, wie er als Aufsichtsratsvorsitzender feige den Hinterausgang genommen hat, anstatt sich nach der Mammut-Magath-Sitzung der Presse zu stellen. Auch das gehört dazu, wenn man ein solches Amt übernimmt. Man hat das Amt in guten wie in schlechten Zeiten auszufüllen. Sich in guten Zeiten feiern lassen und in schlechten Zeiten zu verdrücken, das zeugt nicht von dem Charakter, den wir an der Spitze des Vereins brauchen.
Auf der anderen Seite hat er die Versammlung im Mai sehr gut geführt.
Grundsätzlich möchte ich aber niemanden aus dem Aufsichtsrat des Grauens an der Spitze unseres Vereins sehen. Und nicht nur an der Spitze, sondern ich möchte diese Leute in keiner Position mehr im Verein sehen.
Auf HSV-voran wird unterstellt, daß Manfred Ertel ihn, also Hafenmeier, zum Aufsichtsratsvorsitzenden der AG machen will, weil die beiden zu einer Seilschaft gehören. Das sehe ich nicht so, meiner Ansicht nach, ist das Verhältnis der beiden nicht besonders innig.

Dr. Ralph Hartmann ist für mich dagegen durchaus wählbar. Er hat sich schon des öfteren zur Wahl zum Aufsichtsrat gestellt und hat meine Stimme bekommen. Ich könnte mit ihm als Schatzmeister leben.

Henning Kinkhorst, stellv Vorsitzender der Amateure und wenn ich das richtig verstanden habe, dann führt er im Moment die Abteilung faktisch. Als reiner Fan der Bulimannschaft, sagt mir der Name nichts. Wenn meine Informationen stimmen, dann kennen er und Jens Meier sich gut, was nicht negativ sein muß

-13: Wahl des Delegierten der Amateure im Beirat
Hierfür gibt es zwei Kandidaten, Eckart Westphalen und Jan-Norbert Wendt. Eckart Westphalen, Ausgliedrungsgegner, Vereinsmeier erster Güte und ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrats des Grauens. Jan-Norbert Wendt, wohl Kandidat der Abteilung, von 96-04 AR-Delegierter, fest verwurzelt im Amateursport/Ochsenzoll.
Ich bin kein Fachmann, aber er ist mein Favorit für das Amt
Schon allein, weil ich gegen Eckart Westphalen bin

-14: Wahl des Delegierten der Fördernden Mitglieder im Beirat
Hier schlägt die Abteilung Patrick Ehlers vor. Ich habe vor der Wahl im Mai das eine oder andere mal die Tastatur mit ihm gekreuzt und mir hat seine Art dabei nicht gefallen, um es gelinde auszudrücken. Verhindern können wir ihn wohl nicht, aber ich werde trotzdem nicht für ihn stimmen.

Mir mißfällt es sehr, daß hier so einige Kandidaten dabei sind, die sich im Vorfeld der letzten MV nicht gerade aufrecht und gerade verhalten haben. Ich bin auch jemand, der sehr aggressiv mit dem Wort umgehen kann, aber eines unterscheidet mich wesentlich von ihnen: Ich strebe kein Amt beim HSV an. Hardliner in diesen Ämtern halte ich für unangebracht

Ansonsten gibt es nur noch einen wichtigen Punkt, über den ich berichten möchte, die Anträge. Das mach ich aber in einem Extra Blogbeitrag

Wichtig ist aber daß ihr zur MV kommt. Es ist sehr wichtig für den HSV, für unseren HSV (fb)

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6. Januar 2015

Wie versprochen: Hier Hinrundenfazit, Teil II. Viel Spaß beim Lesen…

Hinten hui, vorne pfui…

Gegen Mainz fuhren wir die nächsten 3 wichtigen Punkte ein. Zuhause scheint es inzwischen wieder besser zu klappen.
Unsere Abwehr steht meist sicher. Auch ohne einen Heiko Westermann, der sich im Spiel gegen Augsburg so schwer verletzte, dass er für die restliche Hinrunde ausfiel.
Somit wurde unser Brasilianer, Cleber Reis, ins kalte Hamburger Wetter geschmissen und machte seine Sache, im 1. Spiel an der Seite von Johan Djourou, gut! Da, wie erwähnt, unsere Stürmer Ladehemmungen haben, hat die Innenverteidigung gar das Tore schießen gleich mit übernommen. Das 1:0 gegen die Hessen, netzte Cleber persönlich ein!
Mit diesem Sieg verabschiedete Hamburg sich dann auch, nach einem Hoch und Runter zwischen Platz 15 und 18, endlich mal etwas deutlicher von einem Abstiegsrang.
Zumindest bis zum Spiel gegen Freiburg belegten wir Platz 13. Der soll ja, für Optimisten und Pessimisten durchaus unterschiedliche Bedeutungen haben. Den engagierten Freiburgern rangen wir, in einem äußerst wackeligen Spiel, einen Punkt ab. Natürlich mit einem 0: 0, denn inzwischen fragte man sich wirklich, wer denn wohl die Tore schießen sollte…
Gegen Stuttgart brach dann das fragile Hochgefühl wieder komplett ein. Die Schwaben unter Huub Stevens führten uns herzhaft vor, wie man hinten die Null hält und von Kontern profitiert. Lediglich der ebenfalls auffälligen Torungefährlichkeit unserer Gegner ist es zu verdanken, dass wir vor einer höheren Heimniederlage als dem immer noch blamablen 0:1 verschont blieben.

Ich weiß nicht, was Joe in der Kabine an Tiraden abgelassen hat. Ich schätze es waren einige, denn zumindest nahmen sich die Jungs im letzten Spiel gegen Schalke zusammen und rangen den Gelsenkirchenern ein (na, ratet mal…) 0:0 ab.
Somit stehen wir zwar die Winterpause über auf einem Nichtabstiegsplatz, der Abstand nach unten ist und bleibt aber mehr als fragil. Zwei weitere Mannschaften teilen sich mit uns 17 Punkte. Lediglich das „bessere“ Torverhältnis sichert uns Platz 14, vor Stuttgart und Bremen. Legendär, aber leider im negativen Sinne: unsere Torausbeute. 9 mal netzte unsere 11 in 17 Spielen ein. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen!
Der HSV ist und bleibt eine Wundertüte.

Fazit vorne, mittig, hinten

Mir persönlich fehlt es noch immer an der nötigen Passgenauigkeit, so manches Mal an Laufbereitschaft und dieses ständige zum Torwart zurückspielen, weil sich das Mittelfeld eher verweigert, statt sich anzubieten (zu oft sind sie auch mit Defensivarbeit beschäftigt, so dass ihnen ganz einfach die Gelegenheit für einen Spielaufbau fehlt), darf auch gerne abgestellt werden. Vielleicht ist es aber auch ein großer Teil Unsicherheit, die den Profis den Mut nimmt, mal einen Versuch nach vorne zu unternehmen. Dann allerdings glaube ich, sind die Probleme noch größer, als gedacht! Denn Sicherheit holt man sich über Erfolgserlebnisse. Diese bleiben jedoch aus, wenn man sich nichts traut. Die berühmte Katze, die sich… ihr wisst schon.

Nachgelegt werden muss in der Winterpause im Sturm. Da wird wohl auch schon eifrig nach einem bezahlbaren Zusatz gefahndet. Es ist einfach nicht absehbar, dass sich bei Lasogga plötzlich das Zielwasser wieder einstellt. Und Rudi fehlt es leider noch immer nicht am Willen und am Einsatz, sondern an Technik und vor allem an Mut!
Beide haben katastrophale Zweikampfwerte, was die Sache nicht besser macht. Mittelfristig bin ich der Meinung, dass sich das Thema Stoßstürmer eh erledigt. Gesucht werden spielende Mittelstürmer, die auch mal selber aus dem Spiel heraus abziehen. Beste Beispiele dafür sind Thomas Müller oder auch Kevin De Bruyne vom Vfl Wolfsburg.
Was unsere Viererkette hinten angeht, bin ich optimistisch. Da hat vor allem Djourou bewiesen, dass er sein Geld wert ist. Egal, wer neben ihm steht. Und vor ihm sorgt Abräumer Behrami für die nötige Sicherheit. Auch unser Kapitän ist auf der defensiven Position bestens aufgehoben! Man merkt ihm die zusätzliche Luft der fehlenden Sprints deutlich an.
Was des einen Freud, ist bekanntlich des anderen Leid. Lewis Holtby läuft noch immer seinen Erwartungen hinterher und ist, durch die Versetzung van der Vaarts ins Mittelfeld, auf links außen gerutscht, wo er sich nicht besonders wohl zu fühlen scheint.
Kritisch sehen muss man die Besetzung der Flanken, die für mich noch zu harmlos sind. Was vielleicht auch daran liegen mag, dass Zinnbauer sein System und auch Personal gerade hier öfter wechselt.
Abzuwarten bleibt zudem die Entwicklung im Tor. Bekannter weise hatte ja bereits Slomka Adler auf die Bank gesetzt und Drobny reanimiert. Was sich für Adler, nach der verpassten WM katastrophal angefühlt haben muss, mag für Drobny, der sich klaglos in den vergangenen Jahren das Chaos von der Bank ansah, eine Beförderung der gemischten Gefühle gewesen sein. Trotzdem übernahm er sofort die Verantwortung und hielt uns so manchen Punkt fest. Im Gespräch ist inzwischen ein Verkauf Adlers (der nach seiner Auswechslung auch noch monatelang verletzt war) und die Verpflichtung einer neuen Nummer 1. Das würde für Drobny erneut die Bank bedeuten. Und einen neuen Vertrag?
Zumindest hat Adler jetzt, laut Medien, ein Fitness – Ultimatum gesetzt bekommen.

Ach, bevor ichs vergess: ich freu mich auf die Rückkehr von Maxi und bin gespannt, was Joe mit ihm vor hat und in wie weit Beister diesen Erwartungen nachkommen kann. Eigentlich müsste er sich unter Zinnbauer wohlfühlen, ist er doch eigentlich auch noch ein „junger Wilder“.
Zunächst mal ist es aber schön, dass wohl alle ihren Urlaub unverletzt überstanden haben und Joe in der gesamten Vorbereitung aus dem Vollen schöpfen kann. LEIDER noch ohne Abgänge und auch ohne die erwartete Verstärkung für den Sturm. Aber mit einem angezogenen Trainingsprogramm. Ich persönlich finde es klasse, dass die Profis nun allesamt schon mal um 7.30h antanzen müssen. Job ist eben Job. Ob auf dem grünen Rasen, oder in einer Fabrik…

Es bleibt spannend, Jungs und Mädels. In dem Sinne, auf eine ruhigere, entspanntere aber vor allem torreichere Rückrunde.
Nur der HSV!
(mg)

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5. Januar 2015

Moin, moin und willkommen in einem hoffentlich gesunden und erfolgreichen Jahr 2015, wünschen euch eure Blog-Perlen.

Trainingsstart in der Alsterdorfer Sporthalle und für uns: Zeit für das Rückrundenfazit. Damit euch das Lesen nicht zu lang wird, haben wir es in zwei Teile geteilt. Der 2. folgt dann morgen.

Viel Spaß damit…

Wunderertüte HSV:
Hinrundentango in der Hansestadt

Als ich mich, vor gut vier Monaten, das 1. Mal mit dem Thema Zwischenfazit beschäftigte, kam mir die Idee noch richtig klasse vor.
Slomka war gerade „gegangen worden“, die neue Führung hatte bisher einen guten Job gemacht und alle Zeichen zeigten nach oben. Alle, außer der Tabellenplatz und die Punkteausbeute nach 3 Spieltagen.
1 mickriger Punkt prangte da, ganz unten, wenn man nach meinem HSV suchte! 1 mickriges Pünktchen aus dem Spiel gegen Köln, am ersten Spieltag.
Die Schmach gegen Paderborn, im eigenen Stadion, und das 2:0 in Hannover hatte man gerade mal so verkraftet, aber… wie gesagt, jetzt sollte ja alles anders werden!

Um ein angemessenes Fazit dieser merkwürdigen Hinrunde ziehen zu können, muss man wissen: Es gibt drei Arten von HSV – Fans. Naja, nicht direkt von Fans, eher drei Arten, mit Siegen und Niederlagen der über alles geliebten Mannschaft umzugehen.
Da wären zum 1. die, die nach Siegen sofort lauthals die Europapokal Hymne anstimmen. Part 2 leben diejenigen, die bei Niederlagen schon nach den Straßenkarten, zum Besuch der Zweitligaclubs suchen, und die dritte Charge der Fans findet selbst nach Grottenspielen immer noch einen Grund, in Lob auszubrechen. Sie dulden keine Kritik an ihren Lieblingen und raten denen, die es trotzdem tun, sofort den Wechsel zu einem Verein im Süden der Republik.
Eigentlich gehört noch eine 4. Spezies dazu. Nämlich die, die versucht, Kritik UND Lob zu verteilen. Je nachdem, wo und wann es angebracht ist. Das sind die, die von den wenigsten der übrigen drei Kategorien verstanden werden. Fehlt ihnen doch eindeutig das HSV Gen, dass das Blut nicht rot, sondern blau-weiß-schwarz färbt (Ironiemodus aus).

Zinnbauer, übernehmen Sie!

Nach dem 3. Spieltag jedenfalls schwamm der größte Teil der Fangemeinde auf einer Welle. Slomka war überfällig, sein Auswärtsfluch ungebrochen und der HSV wieder da angelandet, wo er aus der letzten Saison herkam. Trotz der längsten Vorbereitung, trotz neuer Kräfte, die alten Mankos waren wieder da! Alte Ängste brachen wieder auf! Bitte, lieber Fußballgott, nicht noch mal so eine Zittersaison, wie 2013/14!
Die ewigen Optimisten begannen das beliebte Spiel: noch weiter runter, als Platz 18 geht’s nicht mehr und es sind ja eh erst 3 Spiele gespielt.
Die Realisten jedoch fragten sich, was die Mannschaft im Training denn wohl so übt! Standards, Passspiel und Ballannahme konnten es jedenfalls nicht sein!
Und all das nun ohne Trainer, dafür mit dem FC Bayern, als nächstem Gegner vor der Brust.
Die Mannschaft übernahm dann schnell einer, den die wenigsten kannten. Joe Zinnbauer, der „Zauberer“ und Chef aus dem Trainerstab der bis dahin noch ungeschlagenen, und somit vergleichsweise erfolgreicheren U23 sollte es werden. Wie lange genau, ließ Didi Beiersdorfer zu dem Zeitpunkt erst einmal offen.
Es folgte ein ansehnliches 0:0 gegen Robben & Co. Es stand endlich ein Team auf dem Platz. Mehr jedenfalls, als in allen anderen Spielen der noch jungen Saison zusammen.
Die Realisten durften sich fragen warum. Die Optimisten stimmten sogleich den ersten, leisen Europaschlager an. Wer dem FC Bayern ein Unentschieden abtrotzt, der steigt nicht ab, der spielt ganz oben mit!

Trotz eines verlorenen Spieles gegen Gladbach und ein unglückliches 1:2 gegen Frankfurt wollten Viele einen besseren HSV gesehen haben. Aufbruchstimmung die Xte… Ein (schon fast gewohntes) Siegergrinsen gegen Dortmund schien zumindest die Optimisten zu bestätigen.
Leider war der HSV, trotz eines weiteren Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim, nach dem 8. Spieltag nicht unbedingt viel weiter oben in der Tabelle zu finden.
Der so wohlbekannte Relegationsplatz war es, auf dem wir uns wiederfanden.
Und es wurde noch schlimmer.
Nach einem desolaten Auftritt in Berlin, begannen die Fans der 2. Kategorie, nach den Straßenkarten zu suchen, die Europa – Lieder verhallten und die Kritiker sahen sich bestätigt. Keine Mannschaft, kein Spielwitz, die bekannte Arroganz, die in einem blamablen 3:0 endete.
Dank eines ungewohnt schwachen BvB und dem Absturz unserer besten „Freunde“ aus Bremen, erhielten wir uns den Platz 16.

Frisches Blut und Torflauten

Joe Zinnbauer versagten seine Zauberkräfte, trotz zwischenzeitlich unterzeichneten Profitrainervertrages. Auch er musste einsehen, dass statt stets beschworener Spielerqualität selten eine Mannschaft auf dem Platz zu finden war.
Einzigst hinten stand man sicherer als im vergangenen Jahr, dafür machte sich vorne das nächste Problem startklar: Torflaute!
Nach 10 Spieltagen hatte man 4 (!) mal eingenetzt!
Lasogga, dieses Jahr noch nicht verletzt, dafür harmlos, wie ein laues Sommerlüftchen vor dem gegnerischen Tor.
Rudnevs auf der Bank, seine Trainingsleidenschaft soll gelitten haben, so die Aussagen, die man der Presse entnehmen durfte.
Überhaupt, spielte die Bank in dieser Hinrunde eine zunehmend wichtigere Rolle. Denn dort fanden sich plötzlich ehemals gesetzte Stammspieler wieder. Ausgetauscht gegen „Bubis“ aus der U23, die Zinnbauer ja so gut wie seine Westentasche kennt.
Somit erlebten wir die Bundeligadebuts von Ronny Marcos, Mohamed Gouaida, Valmir Nafiu, Tolcay Cigerci und Ashton Götz. Frisches Blut und vor allem Konkurrenz für den ein oder anderen, zu zufrieden wirkenden Profi aus Liga 1.
Unbedarft traten sie auf. Mit der ein oder anderen Unsicherheit. Aber das war klar, denn die nötige Sicherheit holt man sich eben erst im Laufe der Zeit.

Das Hoch und Runter geht in die nächste Runde

Kritiker, Opti -, und Pessimisten erhielten mit den Ergebnissen aus den Begegnungen gegen Leverkusen, Wolfsburg und unsere Freunde von der Weser alle ihre Daseinsberechtigung.
Während man Leverkusen (mit dem durch das Pfeifkonzert durchaus beeindruckten Prinz Psycho) mit einem aggressiven, leidenschaftlichen und vor allem teambetonten Spiel ohne Punkte nachhause schickte, erhielt die Mannschaft in Wolfsburg eine Lehrstunde in schnellem, konsequenten, erfolgreichen Teamfußball. Ebenso, wie gegen Augsburg, die sich, nach dem 14. Spieltag gar auf einem Championsleague – Platz wiederfanden und auf Platz 6 überwintern! (Nur mal so am Rande…)
Der dazwischen liegende Derbysieg gegen Bremen einte dann zumindest die HSV Fangemeinde kurzfristig wieder. Denn, was gibt es schließlich Schöneres, als die Brämer ohne Punkte zurück an die Weser zu schicken! Auch, wenn beide Mannschaften sich spielerisch wahrlich nicht mit Ruhm bekleckerten!
(mg)

22. Dezember 2014

Die Comebacker oder Hört das denn nie auf???

Die letzten Tagen wurde die Kandidaten für den Vorstand des e.V. für die Mitgliederversammlung am 25.01.2015 vorgestellt. Heute dann die Kandidaten für den Beirat. Überall altbekannte Gesichter (Meier, Westfalen usw.)

Da kommt man aus dem Kopfschüttel nicht mehr heraus. Also, lege ich mich genüsslich auf die Couch und beginne die Zeitung zu lesen, schlürfe genüsslich an meinem Kaffee…

Was muss ich dann da lesen?

Manfred „ich bin heute Privat hier“ Ertel gibt sich die Ehre und stellt einen Antrag zur Ablösung von Gernandt als Aufsichtsratsvorsitzender der AG.
Der Vorsitzende der AG soll nach seinem Willen der jeweilige Präsident des HSV e.V. werden.

Mir fehlen die Worte. Hat jemand eine Halskrause für mich?

(Fb)

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21. Dezember 2014

Die BlogPerlen bestehen aus insgesamt 3 Personen. Jeder vertritt dabei seine eigene, persönliche Meinung. Ich habe es es auch schon mal „gestanden“, das ich unter dem Kürzel (CM ) schreibe.

Also, wer bin ich?

Christian Maaß
Mitglied im HSV, stellvertretender Vorsitzender des OFC Hamburger Stadtmusikanten, wohnhaft in Bremen. Kürzel (CM)

Facebookname: Krischan aus HB Maaß

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20. Dezember

Der HSV kommt einfach nicht zur Ruhe … oder es geht doch immer nur um die Macht.

In dieser Woche war ja wieder reichlich los. Nach der blamablen Leistung gegen Stuttgart bekamen wir zu hören, daß der Beirat tatsächlich wie angekündigt nur einen Kandidaten pro Amt ins Rennen schicken wird und der heisst beim Amt des Präsidenten Jens Meier. Ja, der Jens Meier, der Teil des unrühmlichen Aufsichtsrats des Schreckens war, der Jens Meier, der zu feige war, sich nach der Mammut-Magath-Sitzung der Presse zu stellen, sondern klammheimlich durch die Hintertür verschwunden ist. Und genau von dort, nämlich durch die Hintertür, will er jetzt klammheimlich wieder rein!
Das zeigt mir deutlich auf, daß die alten Seilschaften im HSV noch lange nicht tot sind und nichts, aber auch rein gar nichts dazugelernt haben. Der Verein wurde aus 100% egoistischen Gründen an die Wand gefahren und dieser Egoismus ist geblieben. Dabei wäre es jetzt Zeit gewesen, den Umbruch Teil 2 einzuläuten. Schade, es geht, wie Jürgen Hunke einst sagte und es auch immer wieder deutlich vorlebte, nur um die Macht.

Ausserdem hat Herr Kühne bekanntgegeben, daß er seinen Kredit an den HSV nicht in Anteile umwandeln möchte. Anscheinend hat man ihm nicht genügend Mitspracherecht eingeräumt. Gut so! Wer nicht will, der hat schon. Ich sehe nicht, daß der HSV jetzt zwangsläufig pleite ist, so wie es einige (auch „HSVer“) schadenfroh kundgetan haben. Nein, ich sehe es als Chance, den HSV vollkommen neu aufzustellen. Er hat Platz geschaffen für Investoren und auch Sponsoren, die sich mit seiner bestimmenden Art nicht anfreunden konnten.
Nichts desto trotz möchte ich ihm recht herzlich für sein bisheriges Engagement beim HSV danken. Er hat nicht nur viel geredet, das tun andere auch, nein, er hat auch gehandelt. (zB im Gegensatz zu Jürgen Hunke, der immer nur leere Versprechungen gemacht hat)

Und wo wir beim Thema Sponsoren waren, kommt der nächste Knaller: Der HSV und Holsten trennen sich nach 75 Jahren. Einerseits ist es traurig, weil der HSV und Holsten im Grunde zusammengehören, auf der anderen Seite zeigt es aber auch, daß der HSV nicht so uninterressant für Sponsoren ist, wie viele glauben. Der Bitburger-Konzern hat sich ganz schön ins Zeug gelegt, um die Carlsberger Brauerei, die mit ihrem Astra ja auch den FC St Pauli beliefert, auszustechen. König Pilsener ist ab der neuen Saison unser neues Bier, es hätte schlimmer kommen können.

Und die Medien, speziell das Abendblatt, bringen sich auch schon in Stellung. Nach Kai Schillers Meinung ist Jens Meier eine gute Wahl und man macht auch schon Stimmung, weil dem HSV angeblich die Sponsoren davonlaufen. Lasst mich raten, hat das Abendblatt etwa gute Kanäle in der Richtung? Man könnte mit den alten Seilschaften ja wieder Informationen ergattern, die man von der AG im Moment nicht bekommt. Denn dort heisst es zu allen Themen „still ruht der See“, während man die Kandidatur von Meier & Co beim Verein in altbewährter Manier nicht bis zum Releasedatum geheimhalten konnte.

Unterm Strich: Die AG macht mir im Moment wenig Sorgen, auch wenn für viele die Vorzeichen schlecht stehen, aber ich mache mir Uwe-Seeler-mäßige Sorgen um den Verein (was sich dann auch in Sorgen um die AG umschlagen könnte)(fb)

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17. Dezember

Geht das denn schon wieder los?

Gestern beim Spiel habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht und war irgendwie voller Vorfreude. Jetzt einen Sieg und wir haben wieder etwas Luft zum Durchatmen gewonnen.

Die ersten Minuten waren auch ganz ok. Die Mannschaft schien das Spiel im Griff zu haben. Nach ca. 15/20 Minuten war es jedoch vorbei. Aber warum? Dazu habe ich leider absolut keine Idee…

Was wir anschliessend zu sehen bekamen, war ein Rückschritt in alte Zeiten. Es wurde ein Auftritt ohne Mumm, viele einfache Fehler, ein vernünftiger Spielaufbau fand nicht statt. Ich will auch gar nicht auf die Leistungen einzelner Spieler eingehen. Für mich hat die komplette Mannschaft gestern versagt. Ich war absolut davon überzeugt, dass wir solche leeren Auftritte nicht mehr sehen würden.

Was ich jetzt erwarte? Ich erwarte eine Reaktion auf Schalke. Vielleicht kommt dieser Gegner gerade zur rechten Zeit?

TvH hat gestern, bei „Matz ab…“, in meinen Augen schon durchblicken lassen, dass im Winter was passieren muss. Ob was passiert? Wer kann das schon sagen. Ich bin der Meinung, dass Knäbel, Peters und Beiersdorfer ganz genau wissen, welcher Bereich gestärkt werden muss.

Wer gehen soll / wird, darüber möchte ich kein Urteil fällen. Nach dem gestrigen Auftritt, würden mir spontan 8-10 Spieler einfallen…

Dass die Mannschaft es kann, hat sie bereits gezeigt. Jetzt muss Joe Zinnbauer auch liefern und zeigen, dass er die richtigen und entscheidenen Worte findet und eine Mannschaft aufstellen kann, die uns allen zeigt, dass dieser Auftritt nur ein Ausrutscher war. Es wird nicht der letzte gewesen sein.

Nur der HSV (CM)

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14. Dezember 2014

The Day after Freiburg
There’s no feeling

Ja, sorry, Freunde des gepflegten Fußballs, aber für meinen Geschmack war das gestern zu wenig! Die, die ein „verbessertes Spiel nach vorne“ gesehen haben wollen, hatten nebenbei bestimmt ihre PlayStation an!
Man muss sich das mal reinziehen. Freiburg hat nicht mal die Hälfte an Budget, wie wir. Bei uns standen Spieler wie Holtby, van der Vaart, Lasogga und Müller auf dem Platz und alles, was nach vorne kam, waren (insbesondere in der 2. Halbzeit) unzählige Fehlpässe sowie im 16er das beliebte Spielchen „nimm du den Ball, ich trau mich nicht“. Leider mittendrin auch Rudi, der sich erneut in den enttäuschenden Ringelrein einordnete.

Ja, wir stehen hinten sicherer, nein, der Elfer war nicht berechtigt. Er war aber auch (dank Drobny) nicht drin.
Ansonsten können wir froh sein, dass die Freiburger genauso blind waren, vor dem Tor! Und wer mir jetzt wieder kommt mit „Joe hat erst hinten dicht gemacht, vorne kommt noch“, dem sei entgegen gesagt: ich wusste gar nicht, dass Stürmer erst gezeigt bekommen müssen, wie man aufs Tor schießt!
Gestern waren einige Flanken gut genug für Tore. Bekannterweise traf keine ihr Ziel… Aber vielleicht sind die Tore im Training ja höher und breiter…

Die Jungs waren größtenteils nicht mal in der Lage, den Ball im und aus dem Mittelfeld sicher über drei Stationen halten zu können! Und das mit dem Anbieten (also das Laufen OHNE Ball) üben wir bitte auch nochmal! Wer jetzt auf das Spiel am Dienstag setzt, um noch die eigentlich nötigen Punkte bis zur Winterpause einzufahren, der sei daran erinnert: der VfB ist sauber angezählt, Huub bestimmt stinksauer! Einfach ist anders… Die Chance, den Sack schon vorher zuzumachen ist jedenfalls vorbei! (mg)

P. S. Damit ihr nicht wieder sagt, ich finde nix Positives: Diekmeier hat mir gestern gut gefallen, genauso Behrami und auch unser Brasilianer hat seine Sache sehr ordentlich gemacht. Man hat Heiko nicht vermisst.

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9. Dezember

Vertragspoker in der Winterpause
Der Mix wird´s machen

Ich wurde gestern gefragt, wie ich die anstehenden Vertragsverlängerungen beurteilen würde, wenn ich es denn in der Hand hätte.
Ehrlich gesagt fällt mir dazu ein Statement absolut nicht schwer.
Noch zu frisch sind die Erinnerungen an den tränenreichen Abschied fast der kompletten Führungsriege, im Sommer 2011. Jarolim, Ze Roberto gingen und nahmen Petric gleich mit. Was kam, ist bekannt. Man wollte Jugend mit der Brechstange.
Weil es alle machten, weil es modern war, weil es vor allem billiger war!
Leider vergaßen alle Handelnden, dass die Jugendarbeit in Hamburg seit Jahren stiefmütterlich behandelt und somit gar kein Pool zum Bedienen da war. Fazit: woher die Jugend nehmen, wenn nicht stehlen?
Das jedoch stand dem Grundgedanken erst einmal hinten an. Sollte doch vornehmlich der Spargedanke im Vordergrund stehen. Der Spieleretat sollte drastisch eingestampft werden.
Alles, was man damit allerdings drastisch reduzierte, war die Qualität der Mannschaft.
Ohne Führungspersonal gingen die wild zusammengekauften Youngsters ein ums andere Mal einfach nur unter.
Wo das endete, ist bekannt.
Im kommenden Jahr ist es wieder einmal so weit. Es laufen nicht nur die Verträge von van der Vaart, Arslan und Jansen aus, nein auch Westermann, Ilicevic, Rajkovic, Drobny und Kacar dürfen sich einen neuen Verein suchen, so man keine anderslautenden Gespräche vorher mit ihnen führt.
Bei Ilicevic, Kacar und wohl auch Rajkovic bin ich mir ziemlich sicher, dass man sie ziehen lassen wird. Während Ivo mit seinem Dauerpatientendasein nicht unbedingt zuverlässig zu verplanen ist, hat Kacar unter keinem Trainer eine wirkliche Chance erhalten. Warum, kann man eigentlich nicht wirklich begründen. Zu selten hat man den engagierten Serben in Aktion gesehen.
Rajko wird wohl zugunsten Jonathan Tah „geopfert“. Das hoffnungsvolle, momentan verliehene IV – Talent wird sicherlich dem ungestümen Slobo vorgezogen werden. Zudem, wer braucht schon über eine Handvoll Innenverteidiger?
Gehen wird, meiner Meinung nach, auch Marcel Jansen. Erst recht, nachdem Benfica Lissabon an ihm dran sein soll. In Hamburg gibt es die Möglichkeit, noch mal Champions League zu spielen, sicherlich in den nächsten Jahren nicht. Und für Cello ist es die wohl letzte Gelegenheit, einen gut dotierten Vertrag abzugraben und international zu spielen.
Bei Tolgay Arslan wird es auf das Angebot ankommen. Stark genug aufgestellt, um einen eventuellen Verlust Arslans aufzufangen, ist man im Mittelfeld allemal. Man muss ihn nicht loswerden, wird ihn wohl aber bei passenden Millionen ziehen lassen. Sein momentaner Marktwert liegt bei 2,5 Mio. Haben und nicht haben, sind schon 5 Millionen „wink“-Emoticon

Verlängern, bei deutlichen Gehaltseinbußen wird unsere sportliche Führung wohl mit unserem Kapitän. Und auch Westermann bleibt für mich sinnvoll im Kader.
Beide, sowohl Raffa, als auch Heiko dürften sich eh in der momentanen Situation, mit einem Angebot eines neuen Vereins schwer tun.
Ihr Marktwert und auch das fußballerische Ansehen haben, im Zusammenhang mit der vergangenen Saison, allzu sehr gelitten.
Da aber Beide, laut Presse, zu einem Abstrich der Bezüge bereit sind, halte ich es für sehr vernünftig, diese Alphatiere im Team zu behalten! Unserer derzeitigen Nr. 1 im Tor werden Didi & Co sicherlich auch einen neuen (einjährigen) Vertrag anbieten. Aber mit dem deutlichen Hinweis, dass er wieder das werden soll, was er vorher war: zuverlässiger Back Up. Wer Adler ersetzen wird (ja, ich bin mir sicher, er sucht schon…) steht bisher ja in den Sternen. Und selbst, wenn die Suche ein wenig länger dauern sollte: wir haben ja einen Jaro in der Hinterhand.

Was die auslaufenden Verträge von Julian Green, Ashton Götz, Valmir Nafiu, Ronny Marcos und Mohamed Gouaida betrifft, so bleibe ich gelassen. Entgegen anderslautender Berichte in der Presse, dass davon so gut wie alle gehen dürfen, bin ich der Meinung, dass das Gegenteil eintreten wird.
Zinnbauer müsste mit dem Klammerbeutel gepudert sein, würde er die Youngsters aus der U23 hochziehen, ihnen die Bundesligatauglichkeit bescheinigen, und sie ein paar Monate später anderen Vereinen in den Rachen werfen!
Ich schätze mal, wenn die Jungs die Charakterprobe bestehen, werden sie uns in den nächsten Jahren noch viel Freude mit neuen Verträgen und steigenden Leistungen machen!

Und gerade wegen den zahlreichen jungen Wilden, wird man auch an die Weiterbeschäftigung von einigen alten Hasen denken. Denn Vorbilder und Leitfiguren haben eben noch niemandem geschadet!
Der Mix macht´s, wie so oft im Leben!

Somit kann man Didi und unserem SpoDi, Peter Knäbel, nur ein glückliches Händchen und gute Gespräche unter dem Tannenbaum wünschen! Ich bin gespannt. Ihr auch?
(mg)

30. November 2014

The Day after

Vorweg : Augsburg ist ne Reise wert. Ne schöne Stadt mit netten Leuten! Es war garantiert nicht die letzte Auswärtstour ins bayrische Schwabenland.

Zum Spiel: Drei Spieler aus der Zweiten in der Startelf. Ok, Götz war klar und die Entscheidung für die beiden anderen war zumindest nicht falsch. Leistungmäßig ragten sie weder nach oben, noch nach unten raus. Wobei sich mir natürlich die Frage aufdrängt, warum spielen nicht unsere etatmäßigen Spieler, wie Holtby, Stieber oder Green?

Wir sind gut angefangen, wie so oft gehörte uns die Anfangsphase des Spiels. Saubere Kombinationen, gutes Passspiel, der FCA hatte keine Chance. Aber dann haben wir immer mehr abgebaut und letztlich auch noch den starken Heiko Westermann verloren (an dieser Stelle gute Besserung! ). Clèber fing gleich mit einigen misslungenen Aktionen an, das gibt auch kein Selbstvertrauen. Aber in den letzten Minuten drehten wir nochmal auf und wurden auch berechtigt mit einem Tor belohnt. 1:0 in die Pause … es machte sich wieder mal das Gefühl breit „hier geht was“.

Nach der Pause war Augsburg griffiger, kam besser in die Zweikämpfe und uns hatte das Tor nicht das erhoffte Selbstvertrauen gegeben. Matze O. Wurde von den Anhängern seines Ex-Vereins konsequent ausgepfiffen, womit er wohl nicht klar kam. Noch nichtmal die Einwürfe kamen beim Mitspieler an. Es kam, was kommen musste, das Gegentor. In der Folgephase glänzte der Schieri immer öfter mit seltsamen Entscheidungen, auch seine Linienrichter ließen sich anstecken. Unser Selbstvertrauen war gänzlich hinüber, erst recht, wenn wir die Kreidelinie zum 16er überschritten haben. Wir hatten verschiedene Chancen, die Spieler aus „normalen“ Vereinen zu mindestens 70-80% reinmachen. Unsere nicht. Daß der Elfer keiner war, passte irgendwie dazu.

Unterm Strich, das Spiel fand in Augsburg statt, wurde aber in den Köpfen entschieden. Denn daß unsere Jungs das besser können, hat man ja am Anfang des Spiels gesehen. (fb)

ps: Joe hat gestern im ASS erwähnt, daß die Spieler sich im gros schlechter bewerten, als er sie sieht. Auch ein Zeichen für ein schlechtes Selbstvertrauen

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27. November 2014

Van der Vaart: Sprinten war gestern

Über das Derby ist viel geschrieben worden. Über das Derby ist fast ZU viel geschrieben worden.
Über das Derby hat gefühlt JEDER seinen Senf dazugegeben.
Also: abhaken und alles auf Neustart.

So sieht es jedenfalls unser Trainer, dem Zinnbauer sein Joe! Und ich muss sagen: ich kann gut damit leben! Denn vor ihm und vor der Mannschaft liegt ein mindestens gleich schweres Spiel. Auswärts, in Augsburg, bei einem Verein, der es innerhalb der vergangenen Jahre zu einer erstaunlichen Stabilität gebracht hat. Hier kann ein Markus Weinzierl in Ruhe arbeiten, hier ziehen die Spieler an einem Strang und hier kann auch der Abgang gleich mehrerer Leistungsträger anscheinend (und im wahrsten Sinne des Wortes) spielend weggesteckt werden.

Warum das so ist und warum bei uns nicht? Dafür gibt es sicherlich verschiedene Lösungsansätze.
Wichtig für mich ist allerdings die Tatsache, dass nach einem (wichtigen) Sieg endlich mal NICHT gleich das Lied von Europa angestimmt oder in unerschwingliche Jubeltiraden ausgebrochen wird.
Ganz ehrlich? Dafür gibt es auch keinen Grund! Denn hätte der Gegner am vergangenen Sonntag nicht Bremen geheißen…
Und das hat eben auch dem Zinnbauer sein Joe gesehen…

Nun ist es ja in der vergangenen Zeit meist so gewesen, dass nach einem Sieg (von guter Leistung mag ich nicht reden) im Anschluss wieder eine derbe Klatsche, mit spielerisch unfassbaren Defiziten, lauerte.
Auch mein Herz (und auch der Verstand) hat sich gaaaaaanz tief hinten schon darauf eingestellt.
Und doch bleibt ein Rest von Hoffnung, dass diese „logische“ Ergebniskette endlich mal durchbrochen werden kann.
Nicht zuletzt, weil ich glaube, dass Zinnbauer endlich auch für sein Sorgenkind, Kapitän van der Vaart, die richtige Position gefunden hat.
Es ist nicht weg zu diskutieren, dass der ehemals so agile Sprinter eben nicht mehr so agil sprinten kann.
Und dass seine Genialität das ein oder andere mal auf der Strecke verpufft.
Also: warum ihn nicht mit Behrami gemeinsam im Mittelfeld für gegnerische Zerstörung und eigene Ordnung sorgen lassen?
Gleichzeitig mag Joe jetzt auch gesehen haben, dass ein Lasogga alleine vorne ziemlich alleine ist.
Zumal auch Pierre manchmal hinten mit aushelfen muss. Man hat dann das Gefühl, dass sein Körpergewicht ihn daran hindert, schnell genug wieder vorn zu sein.
Ich frage mich seit Wochen: Warum nicht mit zwei Spitzen spielen?
Beide, Rudi und Lasogga sind nicht die filigranen Feintechniker, die sich durch Doppelpässe gegenseitig in Szene setzen können. So, wie es der moderne Fußball eigentlich verlangt.
Aber beide sind eben jeweils gut für einen Überraschungsmoment.
Also: Joe, Flummi, Zinnbauer!
Übernehmen Sie!
Strafen Sie mein Gefühl Lügen und stellen Sie mutig auf!
Was ich erwarte? Eine Mannschaft, die kämpft und meinetwegen mit Rumpelfussball das eine entscheidende Tor mehr macht. Eine Mannschaft, die überraschte Augsburger überrennt und letztendlich auch das Quentchen Glück, das am letzten Sonntag schon mal dafür gesorgt hat, dass spielerisches Unvermögen statt die Latte ins Tor trifft…
(mg)

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17. November 2014

Heiß
auf
Derby!

Joe Zinnbauer hat es zwar noch nie erlebt, aber sicherlich schon viel darüber gehört! Am Sonntag wird es sein 1. Derby gegen Bremen, auf der Trainerbank des HSV, sein. Und nichts kann einen HSV Fan, im Vorfeld mehr anspannen, als ein Nordderby in der Imtech-Arena. Für mich, für uns, für jeden HSV Fan soll es ein Fest werden. Am besten natürlich mit 3 Punkten, die am Ende in Hamburg bleiben.

Für mich sind die beiden Spiele gegen Bremen immer DIE Spiele des Jahres. Jahr für Jahr.

2009 hat mich der berufliche Werdegang nach Bremen geführt. Ansich ist es eine schöne Kleinstadt und ich fühle mich sehr wohl hier. Aber alles hat seine 2 Seiten und somit gibt es auch hier einen entscheidenen Schönheitsfleck: Dieser liegt direkt an der Weser und ist ein Fußballstadion.

Im 2. Jahr in Bremen musste ich mir die berühmten 19 Tage ansehen und leiden. Diese 19 Tage mit den 4 Duellen in der Liga, im DFB Pokal und 2x im UEFA Pokal waren die Schlimmsten in meiner Zeit als HSV Fan !!! Und mit der Erfahrung bin ich sicher auch nicht allein!

Ich hoffe, dass am Sonntag die Hütte „brennt“ (womit ich ausdrücklich KEINE Pyros meine!) und ich am Montag wie immer stolz ins Büro, mit einem Lächeln im Gesicht und einem Derbysieg im Rücken, meinen Kollegen gegenübertreten kann.

Bis dahin halte ich es mit Joe Zinnbauer und einigen seiner Zitate, die man heute in der Bild finden konnte:

A wie Arena: „In unserer Imtech Arena wird es gegen Werder hoffentlich so laut wie noch nie.“

B wie Bremen: „Die wollen wir im nächsten Spiel mit einem Sieg unbedingt überholen.“

D wie Derby: „Das emotionalste Spiel der Saison!“

L wie Leverkusen: „An das Spiel gegen Bayer werde ich unsere Mannschaft vor dem Derby erinnern.“

P wie Programm: „Da steht jetzt ganz dick Werder drauf. Am 23.11. um 15.30 Uhr!“

#Nordderby #nurderHSV #HSV

(CM)

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11. November 2014

Wie mein Mitblogger treffend formulierte, Wolfsburg war besser, da gab es nichts zu holen. Also Mund abwischen und nach vorne schauen.

Für Joe und die Mannschaft heisst es jetzt arbeiten. Hart arbeiten, um vor allem die Offensive zu verbessern, denn jetzt kommen die Wochen der Wahrheit. Jetzt kommen mit Bremen, Augsburg, Mainz, Freiburg, Stuttgart und Schalke die Mannschaften, gegen die wir punkten müssen. Und es müssen auch Dreier her, also immer nur auf ein Null zu Null zu hoffen wird nichts.

Und für uns gilt es, die Mannschaft so zu unterstützen, wie sie es braucht. Nach der Länderspielpause fangen wir mit dem Derby gegen Bremen an. Ein Derby gegen Bremen, in dem es um viel, sehr viel geht, für beide Mannschaften und das auch noch zuhause. Was kann es Schöneres geben, wo kann man sich besser profilieren, wo kann man die bessere Energie für den Start in die so wichtige Vorweihnachtszeit holen?
Dazu braucht unsere Mannschaft die volle Unterstützung der Fans, die Hütte muß brennen, die Bremer Spieler müssen im Kabinentrakt stehen bleiben und sich mit weichen Knien fragen „müssen wir da wirklich raus?“ Wenn sie auf dem Platz sind, müssen sie vor Ehrfurcht erstarren! Unsere Jungs müssen zum Erfolg getragen werden, es muß nach dem Leverkusenspiel klargestellt werden, nach Hamburg kommt man nicht mehr, um sich die Punkte abzuholen, nach Hamburg kommt man mit ungutem Gefühl im Magen, weil der Volkspark die Hölle-Nord des Fußballs ist!

Und bitte liebe Leute, die Bremer Fans, die lassen wir einfach mal links liegen, die interessieren nicht. Die Stimmung muß brodeln, um IM Volkspark zu explodieren, nicht um draussen vor zu verpuffen

Also, T-12, dann geht’s los!

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10. November 2014

Meine Spieltaganalyse zu Wolfsburg – HSV

Der VFL Wolfsburg war einfach besser. Muss man auch mal anerkennen. Jetzt volle Konzentration auf das Nordderby.

Jetzt kommen die entscheidenden Wochen

(CM)

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09. November 2014

Auf dem Weg zu Bonuspunkten?

Nachdem wir gestern nur zugucken durften, wie der Spieltag völlig gegen uns lief (Werder, Freiburg, Köln und Augsburg siegten), dürfen unsere Jungs heute endlich ran. Die Mannschaft aus der VW Stadt hat im Moment einen sehr guten Lauf und ist, für mein Empfinden, zur Zeit die Mannschaft mit der besten Form und daher auch aktuell der schwerste Gegner in dieser Hinrunde. Eigentlich ist es, wie vor den Spielen gegen Bayern, Leverkusen, Hoffenheim und Dortmund: die Punkte scheinen, beim Gegner zu bleiben.
Wie ich bereits schrieb, sehe ich uns heute auch als Außenseiter.
Jeder Punkt wäre ein Bonuspunkt. (Jaja… Wir haben auch Punkte gegen Frankfurt, Paderborn etc liegen gelassen & dafür Punkte gegen die Ligaelite geholt).

Ich sehe, seitdem Zinnbauer den Trainingsbetrieb übernommen hat, endlich eine Mannschaft. Punkt.
Egal wen Joe auch aufstellt, die Mannschaft zerreißt sich und nimmt die Herausforderung an.
Alle setzen sich für dafür ein, bis zum Winter noch möglichst viele Punkte zu holen und einen Abstand zu den Abstiegsrängen herauszuKÄMPFEN.

Wir stecken immer noch mitten im Abstiegskampf und das wird auch noch einige Zeit so bleiben.
Das Trainerteam um Joe Zinnbauer hat es geschafft, der Mannschaft Stabilität in der Defensive zu geben. Dadurch leidet momentan noch das Offensivspiel.
Seit Monaten, vielleicht länger, krankte es hauptsächlich in der Defensive. In den vergangenen Spielen aber, wurden kaum Torchancen zugelassen.
Die Zweikampfstärke hat zugenommen und die gelaufene Kilometerzahl hat, dank der langen und intensiven Vorbereitung, auch angezogen
Der HSV versucht auch nicht mehr krampfhaft, eine Spielvariante durchzuziehen, sondern schaut auf den jeweiligen Gegner und passt Aufstellung und Ausrichtung danach an.

Solche Rückschläge wie gegen Berlin wird es immer mal wieder geben.
Aber auch dieses Spiel hätte anders ausgehen können, wäre Marcel Jansen das 1-0 geglückt.
Wer weiß, wie das Ergebnis dann letztendlich ausgesehen hätte…

Auch heute sehe ich unseren HSV nicht chancenlos. Sollte es wider Erwarten nicht klappen, und wir gehen mit 0 Punkten vom Platz, heißt es weiter machen. Kratzen, beißen, kämpfen bis zur Winterpause.

Die Mannschaft, davon bin ich überzeugt, hat es verstanden, worauf es ankommt. Schönen Fußball werden wir dann vielleicht in der Rückserie sehen.

Ich freue mich auf das heutige Spiel! Oder, um es mal anders zu sagen: Ich habe vom Feeling her ein gutes Gefühl.

#WOBHSV

Nur der HSV
(CM)

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05. November 2014

Knallköppe

Gestern zeigte der Fussball, bei der CL Begegnung zwischen Dortmund und Galatasaray Istanbul, sein hässliches Gesicht.
Ja, ich weiß, es gibt noch immer Leute, die Feuerwerkskörper, die nach kurzer Zeit ihr gesamtes Umfeld in dicke Rauchschwaden nebeln toll, cool und sogar stimmungsvoll finden.
Mir fehlt jedoch komplett das Verständnis dafür!
Pyro ist verboten! Und das völlig zu Recht! Es ist nicht nur gefährlich für alle, die es abbrennen und die Menschen, die in unmittelbarer Nähe stehen. Nein, gestern wurden sie sogar als Wurfgeschosse missbraucht,die auf dem Rasen und auch im gegnerischen Fanblock landeten!
Leute! Ernsthaft!
WAS hat das mit Fansein zu tun???
WO ist da Stimmung und mit welchem Recht spielen die Zündler mit der Gesundheit und dem Leben ihrer (ungefragten) Mitmenschen???
…und oft genug auch mit dem Geld ihres eigenen Vereines, so denn das Feuer in der eigenen Kurve leuchtet.
Was mich in dem Zusammenhang jedes Mal brennend interessiert ist die Frage, wieso man so wenige der Knallköppe dingfest machen kann. Im Schutz des nahen Umfeldes vermummen sie sich, machen sich strafbar und gehen anschließend völlig straffrei aus der Geschichte raus. Obwohl es jede Menge Zeugen geben dürfte…
Ist das Angst, ist das naive Bewunderung oder ist das ganz einfach Dummheit?
Vielleicht kann mir das ja irgendwann jemand erklären!
Hinzu kommt, dass es diese Leute sind, die als erstes laut „Überwachungsstaat“ grölen, wenn die Eingangskontrollen noch schärfer werden, wenn die Ordner im Block noch eher eingreifen und die Polizei wieder mal zum größten Feindbild avanciert!
Selber schuld, möchte man all denen zurufen! Hättet ihr eher reagiert, hättet ihr mitgeholfen, die Spreu vom Weizen zu trennen, würden die Zügel in den Stadien dieser Welt nicht ständig noch härter angezogen werden müssen! So bettelt ihr doch mit jedem Knallkörper darum.
Für meine Verhältnisse machen sich die Mitwisser ebenso strafbar, wie die, die letztendlich das Feuerzeug zücken!
(mg)

30. Oktober 2014

Irgendwas ist immer falsch…

Vor einigen Monaten hatten wir ein interessantes Gespräch mit Verantwortlichen des HSV. Zur Sprache kam dabei auch die grundsätzlich negative Stimmung, die in und um Hamburg, in Zusammenhang mit dem HSV, immer wieder festzustellen ist. Tatsache ist inzwischen, dass man sich auch für Siege fast entschuldigen muss. Wenn der HSV verliert, war er einfach schlecht. Wenn der HSV gewinnt, war der Gegner schwach. Wie komme ich jetzt darauf? Ganz einfach. Die Leistung des HSV wurde während und nach dem Pokalspiel von den Tv Moderatoren fast identisch bewertet. Der HSV hat den Bayern, durch seine kämpferische Leistung, viel abverlangt, so dass die ihr gewohntes leichfüssiges Spiel nicht zur Entfaltung kommen lassen konnten. Seien wir ehrlich. Das Ergebnis hätte sowohl deutlich höher ausfallen, als auch wesentlich enger verlaufen können. Und, was macht der HSV Fan? Bereits mit Bekanntgabe der Aufstellung, ist in den Netzwerken die erste Kritik zu lesen. (VOR dem Spiel wohlgemerkt!!!) Bei Twitter/Facebook herrschte teilweise blankes entsetzen, dass Jiracek zum Einsatz kommen sollte. Die (leider) übliche Kritik am Einsatz von Heiko Westermann muss man eigentlich gar nicht mehr erwähnen. Bedingungsloser Support sieht anders aus…

Als Heiko dann den Bock schoss und durch einen schlampigen Rückpass in die Füsse von Müller das 0-1 einleitete, war das Wasser auf die Mühlen der zahlreichen HW4 Kritiker. Natürlich wurde er mal wieder sofort zum Abschuss freigegeben. Klar war dieser Fehler absolut unnötig. Natürlich gehört dieser Aussetzer diskutiert. Aber bitte sachlich. Und genau diese Sachlichkeit geht den meisten Fans inzwischen ab.

Dann das 0-2: Durch einen Einwurf, den es für die Bayern nie hätte geben dürfen, kam Alaba frei zum Schuss. Ja, beim Flatterball sah Drobny etwas unglücklich aus. Aber, wie erklärte Mehmet Scholl in der ARD dazu so treffend: „Nach einem Treffer in die Eier braucht man mindestens 3 Minuten um sich zu erholen. Das kenne ich aus eigener Erfahrung.“ (1 Minute und 40 Sekunden zuvor wehrte Drobny einen Schuss, aus kurzer Distanz mit seinem Unterleib ab)

Bezeichnend war dann, dass das 0-3 auch durch einen unhaltbar abgefälschten Schuss entstand. Weitere hochkarätige Möglichkeiten konnte Drobny in der Folgezeit entschärfen. Das 1-3 durch Lasogga, nach schöner Vorarbeit von van der Vaart, war nicht nur Ergebniskosmetik. Es war der 1. Gegentreffer, nach 7 Pflichtspielen in Folge, für den Welt – Torhüter Manuel Neuer und die aktuell beste Mannschaft Deutschlands. Vor dem Spiel hatte ich Angst. Angst vor einem erneuten Rückfall in alte Zeiten. Angst vor einer Demütigung, wie noch im Februar, gegen die Bayern, ebenfalls im Volkspark. Aber meine Angst war unbegründet, und die Mannschaft gab alles. Daher bin ich mit dem Auftritt zufrieden. Natürlich hätte ich mir ein Wunder gewünscht. Aber die Realität sieht eben anders aus.

Sicher ist noch nicht alles Gold was glänzt. Aber man sieht verdammt nochmal positive Ansätze!

Wo ist die Demut geblieben, die wir uns alle nach der MV im Mai (das sind gerade mal 5 Monate her) auferlegt haben?

In 2 Tagen haben wir das Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen. Wahrscheinlich ohne HakanIQ10. Trotzdem bleiben wir auf dem Papier klarer Aussenseiter. Eine Niederlage wäre normal, alles andere wäre ein kleines Wunder! Anschließend geht es nach Wolfsburg. Auch dort sind die Chancen auf Punkte nur bedingt höher. Danach aber kommen die Wochen der Wahrheit: gegen Bremen, in Augsburg, gegen Mainz, in Freiburg und gegen Stuttgart. Da MÜSSEN die Punkte geholt werden.

Der richtig große Umbruch steht uns im Sommer bevor, wenn einige Verträge auslaufen. Bis dahin gilt: stillhalten und supporten! Es geht aufwärts! ICH sehe das!

Nur der HSV (CM)

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26. Oktober 2014

Wir sind am Wendepunkt!!!

3:0 gegen die Hertha aus Berlin … Warum nur? Ich war gestern live im Stadion. Dort erkennt man vielleicht nicht jede Situation so gut wie vor dem Fernseher, dafür spürt man die, hmm, „Stimmung“ der Mannschaft besser. Unsere Mannschaft fing engagiert an, spielte die Berliner fast an die Wand. Rafa in Höchstform, setzte seine Mitspieler teilweise echt klug und geschickt ein, alles lief wunderbar, es schien ein schöner Fußballnachmittag zu werden.
Aber nach ca ner halben Stunde sprach mein Sitznachbar das aus, was ich auch gerade dachte: „Scheiße, das geht in die Hose“.
Was war passiert? Die Mannschaft stellte das Spielen ein. Wie wir es von der letzten Saison all zu oft gewohnt waren, liefen die Jungs nicht mehr ohne Ball, stellten sich schön beim Gegenspieler hin, damit der Ball doch bitte nicht zu mir kommt, Pressing fand nicht mehr statt und hinten wussten die Spieler nicht mehr, wo sie mit der Pille hin sollten. Auf einmal wurde es eiskalt im Olympiastadion… ein Rückfall in alte unerwünschte Zeiten. Warum nur?

Als ruhiger, besonnener und vor allem optimistischer Mensch mache ich mir jetzt ernsthaft Sorgen. Warum? Weil mir das alles so bekannt vorkommt.
Wie nach dem Wechsel von Fink zu BvM fing es gut an. Die Mannschaft spielte engagiert, die Mannschaft spielte teilweise richtig gut … nur die Ergebnisse fehlten. „Macht ja nichts, wer so gut spielt, der holt früher oder später die Punkte“. Prompt gab man die Zielvorgabe „20 Punkte bis Weihnachten“ heraus (kam da die Woche nicht auch sowas von Djourou? ).

Wir sind jetzt an einem Wendepunkt angelangt. Entweder bekommt Joe das Problem in den Griff, oder er wird wie seine Vorgänger enden. Es ist eine ganz gefährliche Situation.

Ich weiß, wir sollen Demut zeigen, diese Saison ist nur eine Übergangssaison, usw usw. Das seh ich ja auch so. Und deshalb erwarte ich nicht, daß wir gegen die Topvereine punkten. Deshalb möchte ich nur, daß die Mannschaft sich Spiel für Spiel weiterentwickelt und zumindest gegen die Vereine unserer Kragenweite punktet, damit wir am Ende nicht wieder zittern müssen. Wir müssen nicht gegen Bayern, Dortmund und Leverkusen gewinnen. 1 Punkt gegen gut aufgelegte Hoffenheimer ist vollkommen in Ordnung. Aber das gestern war ein deutlicher Schritt rückwärts! Das darf nicht wieder passieren!

Vielleicht entspricht es nicht dem, was in den Lehrgängen des DFB gelehrt wird, aber ich persönlich würde die Mannschaft von gestern am Mittwoch nicht aufstellen. Ich würde hier und jetzt ein deutliches Zeichen setzen und alle auf die Tribüne setzen. Nein, nicht in der heimischen Arena, sondern in Magdeburg, damit sie sich schon mal auf Samstag einstimmen können. Das mag vielleicht nicht der Weg sein, den Experten empfehlen, aber es wäre mal ein deutliches Zeichen und unkonventionelle Methoden können uns vielleicht aus dieser Situation rausbringen.

Wie gesagt, wir sind am Wendepunkt. Wenn wir nicht aufpassen geht es Joe wie BvM und Slomka. Es wäre sehr, sehr schade, denn Joe hat etwas anderes verdient.

Warum bloß kommen wir aus diesem Trott nicht heraus? Ich weiß es wirklich nicht! (fb)
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23. Oktober 2014

Eine kleine Homage an @Sven Schultze von den Zwergenwerken.
Frei nach der Musik „wie didn’t start the fire“ von Billy Joel oder auch „Wir haben Grund zum Feiern“ von Otto Waalkes:

Mirko Slomka, Martin Jol
Armin Veh und Thomas Doll
Frank Arnesen, Labbadia, Moniz und Ralf Schehr
Klaus Toppmöller, Armin Veh, Michel Oenning (jeminee)
Bert von Marvijk, Thorsten Fink, Stevens bitte sehr
Benno Möhlmann, Volker Schock,
Egon Coordes, hard like rock
Pagelsdorf, Hieronymus
Jetzt Zinnbauer und dann ist Schluß

Wir lieben uns`ren Trainer
Bringt die Jungs zum Laufen
lässt sie nicht verschnaufen
Wir lieben uns`ren Trainer
gegen die Gewalten
wollen wir ihn halten

Felix Magath, Jaras Kurt
war Dauerlauf und jetzt ist Spurt
Benno Möhlmann, Cardoso
machten uns nicht wirklich froh

Aleks Ristic mit Bonbon
war grad hier da ging er schon
Willi Reimann, Arkoc Özcan, Skoblar
das war dumm
Branko Zebec auf der Bank
erst im Rausch dann leider krank
Als die Ära Happel fiel,
kippt Erfolg mit um
Kuno Klötzer ,Gutendorf
Georg Knöpfle, K-D Ochs
Koch und Schneider, Gawliczek
Der Wilke fehlt
was für ein Schreck

Wir lieben uns`re Trainer
Tun sie teuer kaufen
lassen sie dann laufen
Wir lieben uns`re Trainer
Karussel muss drehen
und drum soll`n sie gehen, sie gehen
sie gehen, gehen, gehen, gehen…!

©http://zwergenwerke.blogspot.de/

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22. Oktober 2014

Jetzt ist Zeit für Leidenschaft

Inspiriert durch einen anderen Blogger habe ich heute mal in die Tasten gegriffen.
Ihm ist angeblich die HSV Leidenschaft, wegen all der Internas und Machenschaften im Verein, die er erfahren haben will, abhandengekommen.
Nun bin ich auch nicht gerade schlecht vernetzt und weiß auch so einiges.
Ich kann mir also gut vorstellen, was er meint. Vielleicht ist es meine Lebenserfahrung, die mich allerdings alles etwas lockerer sehen lässt.
Denn was die Fakten angeht, will ich ihm gar nicht widersprechen, aber unprofessionelles Arbeiten, das kommt in den besten Organisationen vor. Auch in solchen, von denen man annehmen sollte, sie wären besser strukturiert.
Allerdings gebe ich zu, als ich vor Jahren begann, mich etwas näher mit der Vereinspolitik des HSV zu befassen, war ich überrascht.
Selbst in unserem Dorfverein haben die Gremien professioneller gearbeitet. Was es dort an Intrigen, Machtpokerei und Unfähigkeit gab, das war schon wirklich hanebüchen. Den Gipfel der Unfähigkeit stellte für mich der von vielen ironisch „Elferrat“ genannte Aufsichtsrat dar, in dem Leute wie Manfred Ertel und Jürgen Hunke ihr Unwesen trieben.

Ich hatte vor einiger Zeit mal das Glück, ein Gespräch mit einem Fußballmanager zu führen. Er meinte, selbst die absoluten Topmanager und Konzernlenker aus der Wirtschaft, werden beim Fußball zu kleinen Kindern. Deshalb sind auch so viele Bundesligavereine/-AGs/-GmbHs schlecht geführt.
Bei einer Ar-Sitzung geht es in der Regel oft einfach nur darum, wie die Mannschaft am WE gespielt hat, wie der Trainer hätte aufstellen sollen usw. Erst, wenn diese Punkte abgehandelt sind, kommt man aufs Geschäft zu sprechen. Das erklärt so einige Entscheidungen im Fußballgeschäft, weil, jeder sich eben für einen begnadeten Fußballkenner hält. Das beste Beispiel haben wir ja im eigenen Verein: „Man muss nicht tausendmal die Seitenlinie hoch- und runtergelaufen sein, damit man was vom Fußball versteht“ war die Aussage Manfred Ertels und zeitgleich wohl auch seine Befähigung für den Aufsichtsrat.

Der HSV ist mein Verein, der HSV bleibt mein Verein. Meinen persönlichen Leidenschaftstiefpunkt hatte ich nicht in dieser Saison und auch nicht in der vergangenen, sondern im Mai 2013, wo durch Intrigen von ehemaligen Vereinsgrößen unser Sportdirektor abgeschossen wurde.
Wahrscheinlich hatte er die grand Monsieurs des Vereins zu weit links liegen gelassen…
Stattdessen stellte man ein Plappermaul als Nachfolger ein. Noch heute frage ich mich, mit welchem Qualifikationsnachweis er das wohl geschafft hat.
Aber im Gegensatz zu oben genanntem Blogger, hat mich der Verlust der Leidenschaft nicht dazu veranlasst den Kopf in den Sand zu stecken, sondern für den Verein zu kämpfen.
Und mit jedem Tag Kampf kam die Leidenschaft Stück für Stück zurück. Auch ich hatte einen Tiefpunkt, als das Relegationsspiel in Fürth abgepfiffen wurde, aber das kam nicht von mangelnder Leidenschaft, sondern weil ich im Abstiegskampf des Vereins jedes bisschen Leidenschaft, das in mir steckte, verbraucht hatte. Die Batterien waren leer, nix ging mehr.

Doch seit dem Tag, als Didi die Geschäfte des HSV übernommen hat, laden die Batterien wieder auf. Seit dem Tag wurde ich ruhiger, was den HSV angeht. Und wenn wir auch noch auf einem Abstiegsplatz stehen, bzw Relegationsplatz, mir macht das keine Angst. Nicht weil mir die Leidenschaft fehlen würde, nein, sondern weil das Vertrauen wieder da ist! Wer jetzt aufgibt, der könnte Großes verpassen! Und wer will das schon? (fb)
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17. Oktober 2014

Herz contra Kopf

Ich habe gerade meine Tipps für den anstehenden Spieltag abgegeben.
Bei der vorletzten Begegnung, das gebe ich zu, habe ich etwa 5 Minuten wie der Wolf vor dem Kaninchen gesessen. Ich habe die beiden Mannschaftsnamen angestarrt und in mir tobte ein wilder Kampf.

Kopf gegen Herz, lautete die Auseinandersetzung, die mir dann zusätzlich echt noch im Magen lag.
Der Kopf ist noch immer voll mit den Erfahrungen der letzten Saison. Auf ein gutes folgten stets zwei schlimme Spiele. Man meinte, die komplette Mannschaft sei in den Tagen zwischen den Spielen von Aliens gekidnappt, kurz hypnotisiert und anschließend von einem UFO wieder ausgespukt worden. Wie ausgewechselt halt.
Und immer wieder Worte, nix als leere Worte, denen selten Taten folgten.

Mein Herz schlägt für den unverkrampften Joe Zinnbauer, für den Ruck, der sichtbar durch die Mannschaft ging, für die frischen Kräfte, die dort seit einigen Wochen walten. Das Herz möchte glauben, dass endlich etwas in Bewegung geraten ist, das in Bewegung bleibt.
Seine Worte hören sich ehrlich an. Da ist nichts, was zu viel Euphorie vermittelt. Im Gegenteil. Er bleibt vorsichtig und bescheiden. Man glaubt ihm, wenn er den Gegner stark redet aber auf Emotion und Zusammenhalt der Hamburger setzt!
Trotzdem.
Skeptik schwingt mit. Wie wird sich ein van der Vaart in das bestehende System einfügen? Wird er der ausschlaggebende Part für einen Sieg gegen den Tabellenzweiten sein oder eher das schnelle Spiel langsamer machen?
Wird Lasogga durch einen Traumpass von Raffa seine Torlosigkeit ein zweites oder auch ein drittes Mal besiegen, oder geht der Kapitän wieder mit seiner kompletten Mannschaft unter?

Ich habe jetzt auf ein Unentschieden gesetzt. Aber ich schätze mal, das wird sich bis Sonntag, 15.30 h, noch zig mal ändern. Kopf und Herz sind irgendwie noch nicht fertig mit ihrem Kampf…
(mg)

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08. Oktober 2014

Moin Moin

Der erste Sieg seit langer Zeit, man fühlt sich das geil an.

Aber wie konnte es dazu kommen? In den einschlägigen überregionalen Medien liest man immer wieder davon, wie schwach Dortmund doch war. Das seh ich ein wenig anders. Sicherlich hatte Dortmund nicht den besten Tag, aber unsere Mannschaft hat die Dortmunder auch nicht ihr Spiel aufziehen lassen. Eine sichere Hintermannschaft, ein Mittelfeld, daß dem Gegenspieler ständig auf den Füßen gestanden hat UND das bereit war, die Fehler der anderen auszubügeln, anstelle sich klammheimlich zu freuen, daß der Mitspieler den Fehler gemacht hat und nicht man selber. So hat Ramos einen Fehler gemacht, den er sonst so nicht macht und vor allem die klasse Leistung von Müller hat dazu geführt, daß Lasogga, der goldrichtig stand, wie man es von ihm gewohnt war, einnetzen konnte. es war also nicht nur ein „Versagen“ der Klopptruppe, sondern auch seine sehr gute Leistung unserer Truppe.
Dazu kommt, es liegt uns eher, nicht das Spiel machen zu müssen.
Einzig und allein die Tatsache, daß Zwayer sich vor allem ab der 70. Minute auf die Seite der dortmunder Mannschaft gestellt hat, brachte nochmal Spannung ins Spiel. Aber auch völlig unverständliche 5 Minuten Nachspielzeit haben den Dortmundern nicht zum Sieg oder zumindest Ausgleich verhelfen können.

Jemand schrieb, „es sind auch nur drei Punkte, nicht mehr“. Nein, das stimmt nicht ganz. Joe Zinnbauer hat frischen Wind in die Truppe gebracht, man spielt taktisch gut und sehr engagiert, unter anderem, weil die Mannschaft Vertrauen in den Trainer hat. Nach dem sensationellen Untentschieden gegen die Bayern folgte erst die Niederlage gegen die Borussen aus Gladbach und dann die extrem schmerzhafte Niederlage zuhause gegen Frankfurt. Schmerzhaft, weil wir die bessere Mannschaft waren, weil wir das Spiel hätten gewinnen müssen, uns gerade mit dem Unentschieden abgefunden hatten, dann aber durch einen Glückstreffer (so einen sensationellen Freistoß schiesst der nicht so schnell wieder) ins Hintertreffen gerieten.
Drei Spiele, nur ein Punkte, die Presse fing schonmal an, sich warmzuschiessen, und nicht nur die Presse, sondern auch die sogenannten „Experten“, Uli Stein war nur einer von ihnen

Jetzt vor der Länderspielpause gelang der erste Sieg, wir sind nicht mehr Tabellenletzter. Das hat allen etwas Ruhe verschafft, 14 Tage lang. Nun kann Joe in Ruhe mit der Mannschaft, bzw mit den Spielern, die noch hier sind, arbeiten. Und was auch wichtig ist, dieser Sieg hat der Mannschaft gezeigt, es ist richtig, Joe zu vertrauen (auch wenn Arslan sich während der taktischen Besprechungen langweilt).
Von daher, der Sieg gegen Dortmund ist mehr wert, als nur drei Punkte

Viele haben Angst, daß die Mannschaft, wie sie es in der Vergangenheit all zu gerne gemacht hat, nach diesem Sieg arrogant wird und meint, sie müsse nicht mehr 100% geben, um zu gewinnen. Diese Angst teile ich nicht, oder sagen wir lieber kaum. Der Trainer wird das nicht zulassen, vor allem die Neuen werden es nicht tun und ein Behrami wird jedem, der meint arrogant zu werden, die Meinung geigen. Wir sollten nicht vergessen, die halbe Mannschaft ist neu, der Trainer ist neu und vor allem der Spielstil und der Mannschaftsgeist ist neu. Ich sehe bei den meisten eine neue Bescheidenheit, vielleicht auch resultierend daraus, daß sie wissen, wie knapp sie dem Abstieg von der Schippe gesprungen sind, wie schlecht der Saisonstart war und auch, wie hart sie für diesen Sieg arbeiten mussten. Das Bayernspiel ging noch als erstes Trainerspiel durch, aber in den folgenden beiden Spielen wurde die Mannschaft wieder geerdet. Vor allem der Sonntagsschuß von Piazon hat die Mannschaft auf dem Boden gehalten.

Unterm Strich, ICH denke, wir haben eine neue Mannschaft, die am Ende der Saison Platz 10-12 erreichen wird. Damit bin ich für diese Saison zufrieden.

Unser Dreigestirn wird aus diesem Fundament der Mannschaft 14/15 eine neue Mannschaft bauen, die wieder erfolgreicher spielt, denn 12 Spielerverträge mit einem Gehaltsvolumen von fast 20 Mio laufen am Ende der Saison aus. Hoffen wir das Beste.

Alles wird gut (fb)

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03. Oktober 2014

Was ich da nicht ganz verstehe…

Alle Welt spricht von „Trainereffekt“.
Das ist das, was wohl passiert, wenn eine (meistens schon seit vielen Monaten, wenn nicht mehr , zusammen spielende) Mannschaft einen neuen Übungsleiter bekommt, weil die „weiter oben“ festgestellt haben, dass die Ergebnisse besser sein könnten… oder der Kader besser als das Torverhältnis ist…. oder, oder so…
Speziell der HSV unterhält Fußball Deutschland bisher jedes Jahr wieder mit Trainereffekten. Mal einer, es können aber auch zwei oder drei oder auch mehr werden!

Man mag es nicht glauben, aber momentan halten wir uns am insgesamt 5. Trainer seit dem 16. 9. 2013 schadlos.
Nach Fink (Cardoso als Übergang), van Marwijk und Mirko Slomka darf sich jetzt Joe Zinnbauer versuchen.
Ich war ja von Anfang an kein Freund dieser Entscheidung, da Zinnbauer eine so herausragende Arbeit bei der U23 leistete. Ich denke aber er ist sich der Gefahr, in der Profimannschaft aufgebraucht und verbrannt zu werden (so, wie seinerzeit auch Michael Oenning, oder hat einer von euch schon mal wieder was von dem gehört?) sehr wohl bewusst.
Bleibt zu hoffen, dass die HSV II Jungs so viel positive Energie und Technik von ihm mitbekommen haben, dass sie ihren Trainereffekt schadlos umsetzen und einfach erfolgreich bleiben.

Was will ich jetzt damit sagen?
Was ich nicht verstehe (und eigentlich auch noch nie verstanden habe): WIESO gibt es überhaupt sowas wie einen Trainereffekt???
Ja, jeder will sich natürlich der neuen Führung gut präsentieren und legt ne Schippe drauf, aber:
Wieso beobachtet man nach jedem Wechsel (und das nicht nur beim HSV), dass die Mannschaft besser passt, mehr läuft, öfter flankt, besser steht?

Es ist ja nicht so, dass mit einem neuen Trainer auch etwa 20 neue Spieler auflaufen! Diese Spieler haben ja (wenn auch unter verschiedenen Charakteren) schon Fußball gespielt, haben gelernt, wie man passt, wie man läuft, flankt und dass man sich auch ohne Ball bewegen muss.
WIESO rufen sie das nicht regelmäßiger ab, sondern lassen eher bei jedem Trainer mit der Zeit wieder nach?
Und jetzt kommt mir nicht damit, dass Spieler auch nur Menschen sind. JA, sind es, aber welche, die ihr Handwerk ebenso gelernt haben, wie ein Bäcker, ein Metzger oder Architekt.
Und ich habe noch keine verformten Brötchen gesehen, wenn diese rund sein sollten und auch noch nicht davon gehört, dass man einem Architekten einfach mal „schlechte Form“ unterstellt, wenn ein von ihm geplantes Haus eingestürzt ist.

Wie dem auch sei. Hoffen wir mal, dass der Trainereffekt dieses Mal laaaange dauert, er vielleicht, mit der Zeit, noch verstärkt wird! Ja, sich der Begriff vielleicht selber abschafft, weil er Normalität wird!

Aber vielleicht kann mir das ja trotzdem mal jemand erklären, was ich da nicht ganz verstehe… (mg)

30. September 2014

Der HSV wieder nur schlecht und mies?

Als ich heute Morgen meine tägliche „Presserundschau“ hinter mir hatte, war mir fast der nicht vorhandene Kragen geplatzt.

Die Bild titelt auf ihrer Internetseite: „HSV-Boss lobt Erfolglos-Joe“

OmG! Aber irgendwie typisch BILD.

Erst im Sommer übernahm Joe Zinnbauer die völlig neu formierte U23 des HSV und führte sie mit 7 Siegen in 7 Spielen zu neuem Glanz.

Die Youngsters wurden (und sind) souveräner Tabellenführer.

Am 16.09.2014 folgte dann die Ernennung zum Cheftrainer der Profis, als Nachfolger von Mirko Slomka.

Genau 4 Tage vor dem Spiel gegen den FC Bayern München, in dem man als klarer „Favorit“ für eine hohe Niederlage ins Spiel ging.

Er schaffte es, der Mannschaft in wenigen Tagen neues Selbstbewusstsein einzutrichtern und es gelang ihm, aus jedem Einzelnen alles für dieses Spiel aus sich herauszuholen.

Es war nicht alles Gold was glänzte und der Rekordmeister spielte sicher nicht in Topbesetzung und in Topform, aber trotzdem schaffte unsere Truppe ein sehr beachtliches 0-0.

ERFOLG NR. 1!

Wiederum nur 4 Tage später stand das schwere Auswärtsspiel beim CL Aspiranten Mönchengladbach auf dem Programm. In den ersten 15-20 Minuten zeigte die Mannschaft einen sehr engagierten Auftritt und hatte das Heft fest in der Hand. (ERFOLG NR. 2!) Nach einer schönen Flanke schaffte Maxi Kruse dann jedoch das 1-0 für Gladbach.

Dem HSV gelang es anschließend nicht mehr, an die starke Anfangsphase anzuknüpfen, ließ aber kaum noch Chancen der Gladbacher zu (ERFOLG NR. 3).

Alles in allem war es ein guter Auswärtsauftritt des HSV und der positive Trend des Joe Zinnbauer wurde bestätigt.

Abermals nur 4 Tage später fand das Spiel gegen die Eintracht aus Frankfurt statt. Ein sogenannter „Pflichtsieg“ stand auf dem Programm.

Wirklich? Der HSV war auf zweifelhaftem Rekordkurs, hatte bis dato kein einziges Tor erzielt. Noch knapp 25 Minuten fehlten zum „Rekord“.

Dieses wurde in den Print Medien und auch bei den Social-Medien bis zum Erbrechen „ausgeschlachtet.

„Da müssen Profis durch“? Klar. Denn es sind ja Profis.

Ich meine: NEIN! Denn auch Profis sind „nur“ Menschen.

Weder der Aufwärtstrend, noch der deutlich erkennbare Einsatz der Spieler war der Presse auch nur eine Zeile wert. Wieder einmal wurde nur über das Negative, den noch nicht erzielten Treffer, geschrieben.

Ich bin mir sicher, das haben auch die Profis mitbekommen und verinnerlicht. Denn erkennbar war auch eine Art gemeinschaftliche „Verkrampfung“.

Durch eine lange Fehlerkette des HSV ausgelöst, erzielte Frankfurt dann auch das 0-1.

NEIN es war nicht nur HW4, Nein es war nicht nur Cleber usw. Es war ein Mannschafts – Ausfall. Viele kleine Fehler, die zu dem Gegentor führten!

Nach 508 Minuten war es endlich soweit. Nach einem schön herausgespielten (!!!) Pass gelang Müller das erlösende erste Tor und der Ausgleich zum 1-1! (ERFOLG NR. 4)

Es war der so lang ersehnte „Brustlöser“. Die Mannschaft war wie aufgedreht und gab alles, um den 2-1 Siegtreffer zu erzielen. Das Stadion kochte und wurde zum Hexenkessel. Wieder einmal!

Das Ende kennen wir alle.

Was das für den neuen Trainer bedeutet?

Rein von der Punktausbeute ist 1 Punkt aus 3 Spielen zu wenig.

Was ich aber als sehr viel wichtiger empfinde, ist eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber den vergangenen MONATEN, die zu erkennen ist. Und dieses stimmt mich sehr positiv für die kommenden Wochen.

Ich finde daher die Aussagen von Didi Beiersdorfer sehr treffend:

„Man konnte sehen, dass sich die Mannschaft auch als Mannschaft dargestellt und gefightet hat“

„Joe macht einen sehr guten Job und ist mit vielen Emotionen dabei“

„Ich kann mich nur wiederholen: Joe macht einen sehr guten Job und ist mit vielen Emotionen dabei. Man sieht, dass sich etwas bewegt. Er bringt eine Mannschaft aufs Feld und was er dieser erzählt, hat Hand und Fuß.“ (hsv.de)

Man erkennt, dass nichts schön geredet wird. Das ist für mich das Wichtigste auf dem Weg, auch punktemäßig in die Erfolgsspur zu kommen. Erfolg ist für mich in dieser Übergangssaison eine Platzierung ab Platz 15 aufwärts, und dass wir möglichst schnell nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.

Nur der HSV

(CM)

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29. September 2014
Fortuna ist müde!

Ausgerechnet Leverkusen war es. Das Leverkusen, das gefühlt regelmäßig im Kader des HSV wildert.

Ausgerechnet gegen Leverkusen feierte der HSV im Jahr 2014 seinen letzten Sieg!

Die Älteren von euch werden sich erinnern…

Scherz beiseite.

Insgesamt seit 5 (in Worten FÜNF) Monate gibt es keinen Siegerjubel mehr in Hamburg (das Unentschieden in der Relegation gilt offiziell nicht als Sieg).

Oft war es gerecht. Kein Feuer, keine Leidenschaft, keine Waffen zum Feuern auf das Tor des Gegners waren in Sicht.

Selbst die einfachsten Dinge, wie Ballannahmen, Passspiele oder das Laufen ohne Ball schienen Fremdworte!

Manchmal fehlte es am letzten Quäntchen Können, die Aufstellung des Trainers sorgte für Massen-Kopfschütteln oder es ging eine Verletzungswelle durch den Kader.

Der HSV ruckelte sich mit mächtigen 27 Punkten, die noch nie seit Bestehen der Bundesliga zum Klassenerhalt reichten, zurück in Liga 1, nachdem ihn die meisten bereits abgeschrieben hatten!

Es folgte eine lange Sommerpause, in der sich mächtig viel tat. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten, Köpfe rollten und neue rollten an.

Und nun? Nach dem 6. Spieltag steht der HSV dort, wo er sich in der vergangenen Saison auch rumtrieb. Im Tabellenkeller.

Noch ein Trainer musste gehen, die Probleme blieben. Wie sagte einer meiner Freunde letztens so treffend „die spielen denselben Scheiß, nur schneller“.

Wie bewertet man nun die Situation?

1. Da gibt es diejenigen, denen Pessimismus von Geburt an ein Fremdwort ist. Sie stützen sich auf die Historie und den festen Glauben, der HSV könne gar keine 2. Liga. Sie ergießen sich ausschließlich in Parolen, und so manch ein anderer meint, diese können nur unter mächtig viel Holsten entstanden sein! Für die Kategorie „alles ist gut“ bleibt Kritik ein Fremdwort und alle, die etwas gegen ihre Jungs sagen, sind eh nur Erfolgsfans und sollten eigentlich zu Bayern gehen.

2. Dann gibt es die, die bei jedem Schritt einen in die richtige Richtung sehen. Da habe der neue Trainer erst an der Abwehr, dann am Mittelfeld und nun gar am Sturm gearbeitet! Alles brauche seine Zeit, auch wenn mal wieder dieselben Spieler dieselben Fehler wie im Jahr zuvor machen. Auch, wenn am Ende immer das Quäntchen Glück fehlt und damit auch die Punkte! Das wird schon.

Diejenigen, die bereits ihren Verein in den Abgrund rutschen sehen, lasse ich hier mal außen vor. Sollen sie doch demnächst „Schwiegertochter gesucht“ statt HSV gucken. Zum Aufgeben ist es selbst mir noch zu früh!

Obwohl…

Realistisch wäre eine Mischung aus beidem.

Pessimismus plus Optimismus = Realismus!

Ja, es ist eine Verbesserung zu sehen. Mal hier, mal dort, mal vorne, mal hinten. Leider reicht es aber noch nicht, um konstant, selbst mit Konkurrenten auf Augenhöhe, mitzuhalten!

Hinzu kommt eine spürbare Verunsicherung der Spieler, die aus eben dem fehlenden Quäntchen resultiert. Mühe wird in Hamburg derzeit nicht belohnt. Fortuna scheint sich in der letzten Saison abgearbeitet zu haben. Sie ist müde und hat beide Augen zu.

Und genau das ist die Gefahr dabei!

Verbesserung hin, neuer Trainer her. Fakt ist, wir tragen mit 2 Punkten aus 6 Spielen die Rote Laterne und bis Platz 15 sind es bereits 3 Punkte!

Ihr glaubt doch wohl selber nicht, dass Stuttgart diesen Platz kampflos wieder hergeben wird!?

Es droht eine Negativspirale, aus der irgendwann kein Rauskommen mehr möglich ist.

Nun haben wir kommendes Wochenende Dortmund vor der Brust. Kaum einer wird glauben, dass wir gegen die (angefressenen) Klopp-Jünger punkten!

Dann kommt Hoffenheim, derzeit auf Platz 4 der Tabelle. Und somit wäre dann die Hälfte der Hinrunde bereits um!

Das sei allen Grundoptimisten mal vor Augen geführt.

Es wird Zeit, dass Fortuna aufwacht!

Sonst gehen am Ende in Hamburg doch mal die Lichter aus und alle wissen: die Jungs können es eigentlich!

Sie können es nur nicht abrufen, egal, wer die Trainingseinheiten gerade leitet…

Himmel hilf! Noch so eine Saison ertrag ich nicht!!!

Ach, die Tabelle ist übrigens aus dem Jahr 2011/2012, nach dem 6. Spieltag. Also, Jungs! Strengt euch an! Es funktioniert, das ist bewiesen… (mg)

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21. September 2014

Viel Glück, Jungs!

Gestern fand die SC AL Wahl statt, mit folgendem Ergebnis:

Abteilungsleiter: Tim-Oliver „Timo“ Horn

Stellvertetender

Abteilungsleiter: Martin Oetjens

Beisitzer: Carsten Bürger

Mathias Helbing

Thomas Kerfin

Ich wünsche Euch viel Glück für die anstehenden Aufgaben und gutes Gelingen.

Setzt Eure Worte in die Tat um und nehmt uns ALLE mit.

Wir sind ALLE Hamburger Jungs. Von Flensburg bis München und über die Grenzen hinaus.

Nur der HSV

(CM)

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19. September 2014

Glaube. Liebe Hoffnung

„Alles was Du brauchst heißt einfach:

Glaube, Liebe, Hoffnung

und ein‘ Lauf von Anfang an.

Glaube, Liebe, Hoffnung und ’n guten Plan.“

Ich habe mich in den vergangenen Monaten für eine Neustrukturierung unseres HSV eingesetzt. Der erste Schritt ist vollzogen und morgen früh ab 10 Uhr wird der 2. große Schritt erfolgen. Die SC AL wird neu gewählt. Über den Weg dorthin kann man streiten und ich persönlich wäre lieber einen anderen, offeneren Weg gegangen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung und die ist uninteressant.

Morgen gilt es, die Wahl zu vollziehen. Anschließend stehen große, schwere Aufgaben an, die die SC AL bewältigen muss!

Egal wie auch immer die Wahl ausgeht, es gilt diese AL voll und ganz zu unterstützen!

Oben genannte Zeilen passen ganz gut dazu. Glaube, Liebe, Hoffnung.

GLAUBE an die Neuordnung und an die Zukunft des Supporter Clubs

LIEBE an den HSV. An den ganzen HSV ohne Trennung nach „Ansichten“ oder „Richtungen“

HOFFNUNG an eine bessere und gute Zukunft. An einen gemeinsamen HSV. Ohne Einschränkungen!!

Und „n guten plan“

1) Arbeit von Fans, für Fans – Hilfe zur Selbsthilfe geben

2) Vertreten von Fan- und Mitgliederrechten, nicht nur nach außen, sondern auch im e.V. und durch Vereinbarungen mit der AG

3) Unterstützen des e.V. und Erhalt eines Vereinslebens

4) Sicherung der Vorteile der Mitgliedschaft und umfangreicher Angebote für alle HSV-Fans

5) Unterstützung der Profiabteilung (ohne finanzielle Aspekte) und der Fanbetreuung

6) Offen für alle Fans und Mitglieder unabhängig von Alter, Geschlecht, Wohnort etc.

7) Förderung des Ansehens des HSV durch Vertreten von Werten wie Fair Play, Anti-Diskriminierungs-Arbeit etc.

8) Teilnahme in Arbeitsgruppen der AG zu Fanthemen

9) Wahrung und Entwicklung der Mitbestimmung im Verein

10) Eine klare Abgrenzung in Sachen Vereinspolitik, d.h. keine organisierte Einflußnahme, die nicht Abteilungsbelange betrifft.

Lasst uns diesen schweren Weg gemeinsam gehen.

Alles auf Anfang.

Volle Unterstützung.

Reset-Taste drücken und los.

ICH BIN DABEI!

SEID IHR AUCH ALLE DABEI UND LASST UNS DIESEN WEG GEMEINSAM GEHEN!!!

Nur der HSV

(CM)

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16. September 2014

So, Slomka ist Vergangenheit und unsere Gegenwart heisst Joe Zinnbauer. Hmm, wie find ich das eigentlich? Ich muß zugeben, irgendwie berührt mich dieser Trainerwechsel relativ wenig. Ok, das hat sicherlich auch damit zu tun, daß ich heute den ganzen Tag viel um die Ohren gehabt hab, aber trotzdem, es fühlt sich komisch an. Ob es daran liegt, daß ich zu unseren Trainern nicht unbedingt mehr so stark verbunden bin? Schade eigentlich, aber vielleicht wird das ja wieder anders.

Ich hab ja gestern noch geschrieben, daß ich froh bin, nicht entscheiden zu müssen, ob der Trainer getauscht werden muß. Aber der Zeitpunkt ist jetzt nicht unbedingt falsch. Jetzt, oder erst wieder in zwei Wochen.

Man hat Slomka noch die Chance gegeben, nach dem Paderbornspiel etwas zu bewegen. Nun bekommt der Neue Trainer Joe Zinnbauer Zeit etwas zu bewegen, denn in der nächsten Woche muß er nicht zwangsläufig Siege einfahren. Solange eine Entwicklung zu sehen ist und die Mannschaft nicht unbedingt untergeht, hat er Erfolg. trotzdem wird er sich auf stürmische Zeiten gefasst machen, die Presse werden jeden Tag, an dem der HSV auf einem Abstiegsplatz steht, geniessen und mit größtem Vergnügen ausschlachten. Das färbt dann auch auf die Fans ab.

Hätte man Slomka noch Zeit gegeben, dann hätte man zumindest das Spiel gegen Gladbach abwarten müssen, denn die Bayern spielen in einer eigenen Liga, auch wenn sie gegen Schalke schon Federn gelassen haben. Dann aber hätte der neue Trainer nur eine halbe Woche gehabt, nein, noch nichtmal, denn Spiel am Mittwoch, Trainerentlassung am Donnerstag und Trainer installieren am Freitag. das Spiel gegen die Eintracht wäre dann schon zwei Tage später. Nun hat Joe ne gute Woche Zeit, die Mannschaft nach seinen Wünschen zu formen und sogar noch ein Trainingsspiel am Samstag dazwischen.

Ich bin gespannt, ob Didi mit ihm die richtige Wahl getroffen hat, ich hoffe es. Ich wünsche mir wieder mal einen Trainer, mit dem ich mich identifizieren kann, ein Trainer, den ich als HSVer sehe und nicht nur als Besucher. Mit einer Mannschaft aus HSVern und nicht nur aus Besuchern. Mit Spielern wie Diekmeier, van der Vaart, Beister, Tah und anderen Hamburgern. So wie Hotte Hrubesch, Jaro und Collin Benjamin auch Hamburger sind. (fb)

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15. September 2014

0:2 in Hannover, ist jetzt alles schlecht?

Ja, wir haben verloren, wieder verloren. Ja, wir stehen mit nur einem Punkt, null geschossenen und fünf kassierten Toren am Ende der Tabelle.

Mir macht das Spiel gestern aber Hoffnung. „Hä?“ werdet ihr sagen, „spinnt der denn total?“ Nein, ich spinne nicht und ich will auch kurz erklären warum das so ist.

Wir alle haben die grottige letzte Saison noch in Erinnerung. Man hat sich dann 2 Monate auf die neue Saison vorbereitet, die Jungs haben geackert, die Jungs haben geschwitzt, es war eine sehr intensive Vorbereitung, wie wir zu hören bekommen haben.

Aber spätestens im Spiel gegen Rom hat sich gezeigt, daß sich am Spiel ansich nicht viel geändert hat. Es ist schneller geworden, die Jungs haben Luft bis zum Abpfiff, aber wenn man ehrlich war, das war derselbe Mist wie zuvor. „Alter Wein in neuen Schläuchen“, wie wir neulich geschrieben haben (auch wenn der Zusammenhang ein anderer war

Gegen Rom war es Mist, gegen Cottbus ein Krampf, gegen Köln die Angst zu versagen, was auch den fehlenden Mumm für mutige Entscheidungen zur Folge hatte. Also im Grunde alles wie zuvor. Gegen Paderborn kam dann die Katastrophe, ein totaler Rückfall in die schlechtesten aller Zeiten.

Länderspielpause, alle möglichen Leute haben sich zu Wort gemeldet, leider auch der Aufsichtsrat und nun sollte Mirko Slomka den HSV mit der totalen Erneuerung retten. Cléber, Ost … äh, Matze O, Behrami, Holtby, Stieber, Green und Müller standen in der Startformation. Dazu wurde Adler noch durch Drobny abgelöst. Letzteres war meiner Ansicht nach reiner Aktionismus und so wie ich Adler keine Verantwortung für die letzten schlechten Ergebnisse gebe, gebe ich sie Drobny auch nicht für die Niederlage gestern.

Alos sieben Neue in der Startelf, genau das, was die Fanschaft gefordert hatte (Auch wenn sie heute sagen, daß es unverantwortlich war). Es kam, wie es kommen musste. Die Mannschaft präsentierte sich zu Anfang wie ein Hühnerhaufen. Vorne lief man wie in der E-Jugend gemeinschaftlich dem Ball nach und hinten stimmten die Zuordnungen von vorne bis hinten nicht. Als Folge lagen wir schnell 0:2 zurück. Grausam!

Nun kommen wir aber zu dem, was mich hoffen lässt: Je länger das Spiel dauerte, umso besser wurde das Zusammenspiel und die Abstimmung. Das gibt mir Hoffnung für die Zukunft, denn das bedeutet, daß wir intelligente Spieler haben, die denken können und die auch bereit sind, etwas zu ändern. Ich habe zB auch keinen Spieler gesehen, der sich, wie man es sonst mitunter kennt, versteckt hat. Hatten wir am Anfang nach einer halben Stunde noch eine Passquote von gut 30%, so waren es am Ende des Spiel 68%. Das ist derselbe Wert, wie Hannover ihn auch hatte. Und das bedeutet dann, daß wir am Ende des Spiels eine höhere Passquote hatten, denn wir mussten die erste halbe Stunde wieder ausgleichen.

Ok, Hannover hat sich auch ein wenig zurückgenommen, schliesslich führten sie ja mit zwei Toren, trotzdem war das nicht nur das Ergebnis des Leistung Hannovers, sondern die Leistung unserer Spieler.

Wir haben noch viel Arbeit vor uns, bevor aus diesen Spielern eine funktionierende Mannschaft wird. Und wir werden einige Spiele brauchen, um zu einer Mannschaft zu finden, die den Abstiegskampf aufnehmen kann. Wir haben die Mannschaft ins kalte Wasser geschmissen, sie paddeln, sie halten sich mit viel Mühe oben, aber ich denke, sie werden schwimmen lernen und nicht untergehen.

Ob Slomka dabei der richtige Schwimmlehrer ist, das möchte ich nicht beurteilen. Ich bin auch heilfroh, daß ich es nicht beurteilen muß, daß wir dafür ein echtes Team aus Fachleuten haben.

So oder so, es wird von uns mal wieder Geduld abverlangt. Aber im Grunde wussten wir ja alle, es beginnt die Konsolidierung. Hoffen wir, daß wir bald damit anfangen können, das Feld von hinten auszuräumen. ich möchte, wenn es geht, nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern (fb)

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15. September 2014

*** ERGÄNZUNG Teil 2***ALLE KANDIDATEN STELLEN SICH VOR ***

Unser Blogbeitrag vom 12.09. hat für einige Diskussionen geführt. Und das ist gut so.

Ich / Wir sind NICHT für eine einseitige SC AL sondern für eine SC AL wo alle „Richtungen“ vertreten sind. Für eine neue, offene Diskussion. Für eine SC AL, die die Mitglieder würdig vertritt. Im Sinne der Mehrheit.

Hier die komplette Vorstellung der Kandidaten:

http://indianerland-hamburg.blogspot.com.es/2014/09/der-sc-stellt-sich-neu-auf-hier-sind.html

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13. September 2014

„Es sollte ein Maximum an mutigen Entscheidungen getroffen werden“(Karl Gernandt)

Dieser Ausspruch unseres Aufsichtsratsvorsitzenden schwirrt mir seit ein paar Tagen durch den Kopf. Warum? Weil darin sehr viel Wahrheit steckt. Karl Gernandt hat diese Aussage zwar im Zusammenhang mit den Neuverpflichtungen von sich gegeben, aber er bezeichnet das Handeln unseres Trainers. Warum hat man nicht Demirbay und Tah gehalten? Es fehlte der Mumm. Warum hat man in Köln nicht auf Sieg gespielt, sondern sich mit dem Unentschieden zufrieden gegeben? Es fehlte der Mumm. Warum wurden gegen Paderborn die Neuen erst eingewechselt und standen nicht in der Startelf? Es fehlte der Mumm.

Wollen wir hoffen, daß unser Trainer morgen den Mumm hat, die richtigen Entscheidungen zu treffen. (fb)

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12. September 2014

Alter Wein in neuen Schläuchen!!!

Am 20.09.2014 soll ein neuer SC entstehen. Einer, der sich seiner eigentlichen Bestimmung folgend, aus der Vereinspolitik raushält, und sich um die Fans und den Support der Mannschaft kümmert. Die komplette Abteilungsleitung tritt (aus eigener Motivation) zurück und wird neu gewählt. Soweit, so gut!

Kandidat für den Posten des stellvertretenden Abteilungsleiter: Martin Oetjens. Ja, genau der, der massiv Werbung für die HSV Reform (Unterstützer u.a. Manfred Ertel, Björn Floberg Thiel, Christian Bieberstein, Christian Reichert etc.) gemacht und auch in der Raute als Vorredner das Konzept vorgetragen hat. Beim Spiel in Mainz hat er mit einem Flyer nochmal ganz stark gegen „das Böse“ geworben. Und genau dieser Martin Oetjens möchte jetzt aktiv in der Abteilungsleitung des „neuen“ SC mitwirken und die Wende zurück zu den Wurzeln herbeiführen?

ICH habe da meine Bedenken und große Zweifel.

Ein weiterer Kandidat für die SC AL: Mathias Helbig, Regionalbetreuer Schleswig Holstein West. Ebenso Unterstützer der HSV Reform und massiver Befürworter des HSV eV.

Mir ist noch in guter Erinnerung, wie er bei Facebook gegen die Teilnahme an einem Fussballturnier war, da dieser sich zu HSVplus bekannt hat. Was ein Fussballturnier eines OFC mit der Wahl für oder gegen HSVplus zu tun hat, blieb sein ureigenes Geheimnis.

Beide Kandidaten sind für mich Beispiele, für etwas, das ich im Supporters Club nie wieder sehen möchte: AKTIVE POLITIK!

Im SC AL sollen Personen sitzen, die die Mehrheit und Meinungen der Fans und Mitglieder vertreten. Und zwar ALLER Fans und Mitglieder!

Und es geht fröhlich weiter!

Im Januar 2015 endet die Amtszeit des (Übergangs-) Präsidenten des HSV e.V. Carl Edgar Jarchow. Wie das Hamburger Abendblatt jetzt berichtet, will sich Oliver Scheel aufstellen lassen.*

Oliver Scheel, einst Mitbegründer des HSV Supporter Clubs, war in den vergangenen Jahren im Vorstand des HSV, zuständig für Mitgliederbelange. Wahrscheinlich einzigartig in Deutschland. Natürlich auch sehr gut honoriert mit einem Jahres-Einkommen im 6 stelligen Bereich. In den vergangenen Monaten hat sich der damalige komplette Vorstand, mit Ausnahme von Oliver Scheel, für eine Ausgliederung stark gemacht. Scheel hat bis zur letzten Sekunde auf der MV gegen die Ausgliederung gem. HSVplus, gegen strategische Partner (Kühne etc) und für eine weitere starke Mitbestimmung der HSV-Mitglieder gekämpft.

Er, wie auch alle anderen Gegner von HSVplus, haben am 25.05.2014 eine deutliche Niederlage einstecken müssen. 86,9% der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder plädierten für eine Ausgliederung gem. Konzept HSVplus.

Und genau dieser OLIVER SCHEEL will jetzt für das Präsidentenamt des HSV eV kandidieren? Und, was fast noch schlimmer ist: er würde Mitglied im AR der AG! Nachtigall, ick hör dir trapsen!

Merkt Ihr was?

Wenn man sich einige Kandidaten ansieht, die für die SC AL kandidieren und jetzt ganz aktuell Oliver Scheel, dann stockt mir der Atem.

Eigentlich fehlen hier nur noch Kandidaturen von Jürgen Hunke oder Manfred Ertel, dann haben wir den kompletten alten Laden wieder zusammen! Durch die Hintertür, sozusagen.

Generell hat jeder eine 2. Chance verdient. Aber ein NEUANFANG sieht für mich anders aus. Dieses gilt für den HSV eV, den HSC Supporters Club und die HSV AG!

Geht wählen, bleibt wachsam! Lasst es nicht soweit kommen!

Nur der HSV

(cm)

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* Auszug aus $ 19 der HSV e.V. Satzung: 3. Der Beirat/Wahlausschuss hat folgende Aufgaben: b) er erstellt – gegebenenfalls mit externer Unterstützung – ein Anforderungsprofil und sucht bzw. prüft Kandidaten für das Präsidium und schlägt diese der Mitgliederversammlung vor.*

Im Beirat sitzen aktuell folgende Personen: Dr. Andreas Peters (Ehrenratsvorsitzender), Günter Augsburg, Walter Koninski (jeweils stellvertretende Ehrenratsvorsitzende) Sven Winkelmann (durch den SC gewählter Deligierter für den AR) Eckart Westphalen (stellvertretender AR –Vorsitzender des HSV eV vor der Umsetzung zur HSV AG, Antragsteller bei der MV für einen „runden Tisch“, der mit ca. 86% abgelehnt wurde).

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10. September 2014

Ein Interview und seine Interpretation

Ausschnitte vom Original, das den HSV betrifft:

„Sind Sie mit dem Sponsoring des Hamburger SV zufrieden oder wünschen Sie sich in Deutschland eine stärkere Präsenz durch einen erfolgreicheren Verein?

Der HSV ist ein bedeutender Teil der Bundesliga-Geschichte. Der Verein und die Stadt sind wichtige Partner für uns. Der HSV steht für Tradition, Kevin Keegan, Franz Beckenbauer, Manfred Kaltz, Horst Hrubesch. Er ist in der Bundesliga eine wichtige Marke, wie Bayern oder Schalke, und deswegen auch für uns eine gute Investition. Im Moment wünschen sich wohl alle, wenn sie nicht gerade St. Pauli-Fans sind, dass der Verein mehr Erfolg hat. Wir hoffen, dass der Verein bald wieder an seine Erfolge anknüpfen kann. Wir haben einen Vertrag mit dem HSV bis Juni 2015. Wir sind generell ein loyaler Partner und werden frühzeitig die Diskussionen um eine Fortsetzung der Partnerschaft führen. Aber die sportliche Leistung muss auch stimmen. Zweite Liga ist eher nichts für uns, denn auch als Airline fliegen wir in der ersten Liga.

Können Sie sich denn vorstellen, bei anderen deutschen Vereinen einzusteigen?

Prinzipiell ja, aber wir werden nicht gleichzeitig zwei Vereine in der Bundesliga sponsern. Der deutsche Markt gehört für uns zu den wichtigsten Märkten der Welt.

(Quelle: http://www.handelsblatt.com/sport/fussball/nachrichten/elite-sponsor-droht-hsv-zweite-liga-ist-eher-nichts-fuer-uns/10654008.html

Was macht die Presse daraus?

Handelsblatt selber:

„elite-sponsor-droht-hsv-zweite-liga-ist-eher-nichts-

fuer-uns“

Sport1.de : „Sponsor fordert Leistung vom HSV“

mopo: “ HSV-Hauptsponsor macht Druck: Bei Abstieg sind wir

weg!“

Abendblatt: „HSV-Trikotsponsor Emirates setzt den Verein unter

Druck“

Ich habe mir das Original jetzt einige Male durchgelesen. Wo wird da denn zusätzlicher Druck auf den HSV aufgebaut? Glaubt denn irgendjemand im Ernst daran, sollte des HSV jemals absteigen, das die Sponsoren tatenlos zusehen und weiterhin die vollen Beträge zahlen werden?

Meine Güte. Aus einem normalen Interview wird sofort wieder das Negative raus gezogen, obwohl es gar nicht negativ ist. Emirates hat den HSV in den vergangenen Jahren stehts unterstützt und auch, wo es nicht so gut lief, den Vertrag verlängert! Zuletzt im Februar 2012. (Auf Platz 11 in der Tabelle mit gerade mal 4 Pkt vor Platz 16 !!!)

Seit der endgültigen Umwandlung in eine AG ist es sehr ruhig gewesen beim HSV. Es kamen nur ganz wenige bis gar keine Vertragsverhandlungen ans Tageslicht, die Ein- und Verkäufe wurden leise über die Bühne gebracht. Welch eine Wohltat für die Fans. Welch eine Schande für die Presse. Denn rund um den HSV heisst es weiterhin: Nur eine schlechte Presse bringt „klicks“ und Leser. Daran wird sich auch in Zukunft wohl kaum etwas ändern.

Aber wichtig ist, dass die HSV-Fans ihre Ruhe bewahren und sich nicht beirren lassen und den eingeschlagenen Weg weiter mit gehen. Keiner hat gesagt, das dieser Weg einfach sein wird. Aber es ist der einzig mögliche Weg langsam und Schritt für Schritt wieder nach oben zu kommen.

Nur der HSV

(CM)

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10. September 2014

Der neue AR meldet sich zu Wort und die ganze (HSV-) Welt spielt verrückt. Im Grund wurden nur die Aussagen von Didi Beiersdorfer zum Thema Neuzugänge und Slomka bestätigt.

Der neue HSV SC baut sich auf und keine „Sau“ interessiert das?

Aufwachen!!!

Just my 2 Cents…

(CM)

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09. September 2014

Die großen, schwarzen Vögel kreisen schon.

Ja, Herr Gernandt hat was gesagt! Oh, mein Gott! Und auch noch über die Zeitung mit den vier Buchstaben!

Nun ist es passiert! Alles, was die Ausgliederungsgegner befürchtet hatten, ist eingetreten!

Alles ist beim alten!

Der neue AR ist, wie der alte AR! Nur noch schlimmer, weil er tut es ja bewusst!

Der Himmel über Hamburg verdunkelt sich! Durch den aufkommenden Sturm ziehen große schwarze Vögel ihre Runden! Sie werden die einzigen sein, die den Sturm überleben. Denn sie wussten ja schon vorher, was passiert und man hat sich formiert, vorbereitet und wird den abgewrackten anderen Laden wohl irgendwann mal übernehmen.

Kinners! Wirklich! Wir sollten mal alle auf dem Teppich bleiben!

Im Gegensatz zur Vergangenheit finde ich alles, was ich vom AR höre (nämlich so gut, wie gar nichts) wohltuend! LEdiglich erfolgte Transfers (die sie ja wohl noch immer absegnen müssen) sprechen dafür, dass es sie überhaupt gibt und dass sie arbeiten!

Was soll Karl Gernandt denn machen, wenn da einer mit nem Mikro auf ihn zustürmt? Jedes Mal weglaufen? Klar, er könnte sagen, dass er nichts zu sagen hat!

Aber wissen wir, wie oft er das vielleicht schon getan hat? Seit Mai arbeiten die Herren jetzt zusammen und ganze 2 x (ZWEI MAL) hat man etwas in den Medien vernommen!

Über diese Quote hätten sich Herr E. und Co seinerzeit totgelacht! Aber von Fan- und auch von Bloggerseite wird jedes Mal ein riesen Fass aufgemacht.

Der Mann hat doch mit dem Amt nicht seine Meinung an der Kasse abgegeben! Er sieht doch wie wir alle, dass mit der Mannschaft noch lange kein Blumenpott zu gewinnen ist! Was bitte ist dann daran so verwerflich, das zu fordern, was wir alle (Medien, Blogger und Fans) wollen: Die Neuen in die Startelf! Im Grunde leidet Gernandt doch „nur“ unter der verbrannten Erde, die seine Vorgänger hinterlassen haben. Und deshalb darf er nicht mal „piep“ sagen.

Aber, liebe Leute, nicht vergessen: Slomka ist und bleibt mit oder ohne Aussage des AR – Vorsitzenden angezählt!

Dafür hat er selber gesorgt, da muss Mirko jetzt alleine durch! Das einzige, was ihm bleibt ist die Gewissheit, dass auch der AR ein wachsames Auge auf ihn hat und er eigentlich zum Punkten verdammt ist!

Aber das konnte er sich vorher ausrechnen. Noch bevor Karl Gernandt den großen schwarzen Vögeln zum Fraß vorgeworfen wurde…

Ich für meinen Teil bin froh, dass unser aller AR – Vorsitzender Karl heißt und man weiß, dass er seinen Anspruch an die Profimannschaft nicht an der Vereinskasse abgegeben hat! Solange er, zu über 90% im Hintergrund, seinen Job gut macht, habe ich auch nichts dagegen alle paar Monate mal von ihm zu hören, wie er denn die Leistungen der Mannschaft bewertet! Im Gegenteil! Ich finde es interessant!

(mg)

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08. September 2014

Der SC stellt sich neu auf. Oder doch nicht?

Am 20.09.2014 findet also nun die Wahl der neuen Supporters Club Abteilungsleitung statt. Es soll der Anfang einer neuen Epoche werden. Zurück zu den Wurzel: Vertretung und Ansprechpartner der Fans, ohne Politik.

Ich habe versucht, mir anhand öffentlicher Daten, die jedem zugänglich sind, ein Bild über die einzelnen Kandidaten zu machen. Den ein oder anderen kenne ich auch persönlich. Ich möchte hier keine Wahlempfehlungen aussprechen, da ich objektiv berichten möchte. Daher werde ich meine persönlichen Erfahrungen mir dem ein oder anderen Bewerber auch aussen vor lassen.

Es wird je 1 Vorsitzende und 1 Stellvertreter, sowie 3 Beisitzer gewählt.

Trotz intensiver „google-Bemühungen“ sind leider wenige Informationen über die Kandidaten zu finden. Genau 12 Tage vor der Wahl finde ich dieses doch sehr wenig. Eine Veröffentlichung in den HSV Medien soll es noch „zeitnah“ geben. Ebenso wird es am 16.09.2014 eine Vorstellung der Kandidaten geben. Diese findet leider an einem Dienstag statt. Das dürfte für Auswärtige, zu denen ich auch zähle, ein schwer wahrzunehmender Termin sein.

Eine Übertragung ins Internet ist nicht angedacht. Schön wäre es, wenn zumindest die persönlichen Worte der Kandidaten auf Video festgehalten und jedem zur Verfügung gestellt werden könnten.

Die Wahl, die am Tag des Heimspiels gegen Bayern stattfindet, sollte für jedes anwesende sc-Mitglied Pflichttermin sein. Macht von eurem Wahlrecht Gebrauch! Auch hier gilt: wer nicht wählt, darf sich hinterher nicht beschweren!

Folgende Kandidaten stehen laut http://www.hsv-sc.de zur Wahl. (Gerüchten zur Folge, könnte es hier und da noch zu Verschiebungen kommen. Ich gehe zunächst von den Fakten aus.)

http://www.hsv-sc.de/scnachrichten/scnews/Details/2014-08-21-wahl-der-abteilungsleitung-am-20-09-2014

Vorsitzender der Abteilungsleitung:

Tim-Oliver Horn

Holger Urlitzki

Stellvertretender Vorsitzender der Abteilungsleitung:

Sven Kröger

Martin Oetjens

Holger Urlitzki

Beisitzer (weitere Mitglieder) der Abteilungsleitung:

Markus Bülck

Carsten Bürger

Markus Gorges

Mathias Helbing

Thomas Kerfin

Sven Kröger

Reinhard Möller

Holger Urlitzki

Tim-Oliver „Timo“ Horn

„Bekannter Hund“ in der HSV Fan-Szene, Blogschreiber (http://indianerland-hamburg.blogspot.de/), Inhaber der Agentur Horn (http://www.agenturhorn.de/)

Holger Urlitzki

Wir haben Holger bereits in unserem Blog kurz vorgestellt. Vielen ist er sicherlich auch noch von den Wahlen zum AR bei der letzten MV am 25.05.2014 bekannt.

Detaillierte Infos: http://wachtelkoenig.jimdo.com/ueber-mich/ )

Sven Kröger

Vielen auch bekannt als MatzAber unter „Lars49“. Seine Vorstellung zur Wahl für den Deligierten des SC für den AR ist hier nachzulesen: http://www.hsv-sc.de/scnachrichten/scnews/Details/2014-04-22-abteilungsversammlung-am-3-mai-2014

Martin Oetjens

Mitbegründer und 1. Vorsitzender des OFCs „Der Norder hebt ab“.

Seine Vorstellung: http://der-norden-hebt-ab.de.tl/News.htm

Markus Bülck

Ständiger Besucher der SC AL Sitzungen, hat sich zuletzt auch aktiv bei der alternativen HSC Supporter News „HSV-SChnack“ engagiert. (http://www.hsv-schnack.de)

Nähere Infos für Xing-User hier: https://www.xing.com/profile/Markus_Buelck

Carsten Bürger

Carsten Bürger war/ist Regionalbetreuer des HSC-SC für den Bereich Berlin. Weitere Informationen habe ich leider nicht gefunden…

Markus Gorges

Ständiger Besucher der HSV-SC Sitzungen, Direktor des InterCityHotel in Hamburg-Altona, engagierter Golfer im HSV e.V.

Mathias Helbig

Aktueller/Ehemaliger Regionalbetreuer für Schleswig-Holstein des HSV SC. Leider habe ich auch hier wenige Informationen gefunden. Hier 2 links: http://www.shz.de/lokales/norddeutsche-rundschau/hsv-star-guy-demel-beim-fanclub-lola-faehrt-id840066.html

&

http://www.sport-club-itzehoe.de/index.php?option=com_content&view=article&id=361:neue-baelle-vom-hsv-fanclub&catid=43:allgemein&Itemid=202

Thomas Kerfin

Ehemalifer Regionalbetreuer für die Region HB/Niedersachsen. Aktueller Zeitungsartikel mit Stimmen von Thomas Kerfin:

http://www.nwzonline.de/fussball/ausgliederung-spaltet-fan-szene-des-hsv_a_18,0,295461193.html

Für Xing-Mitglieder: https://www.xing.com/profile/Thomas_Kerfin2

Reinhard Möller

Hier habe ich leider keinerlei Informationen gefunden…

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03. September 2014

Wenn andere eine Grube graben…

Manchmal dauert es ne Zeit, bevor man was loswerden muss. Auslöser sind oft Kleinigkeiten. Wie ein Zeitungsartikel zum Beispiel. Ob der dann zu 100 oder nur zu 78% wahr ist, spielt dabei keine große Rolle mehr. Wie man weiß, steckt ja überall mindestens das berühmte Körnchen Wahrheit drin. Viel zu gefestigt hat sich längst die eigene Meinung, die (siehe oben) eben nur noch ein kleines Ventil braucht.

Meines war gestern das Anzählen desjenigen, der wohl am wenigsten dazu kann, dass der HSV mal wieder dort steht, wo er letzte Saison auch stand. Unser aller Trainer, Mirko Slomka, schiebt René Adler auf den geduldig dastehenden Sündenbock und droht mit harscher Stimme, zusätzlich habe keiner mehr eine Stammplatzgarantie! Prüfstand, so der Donnergott, erwarte all die, die den Mist in Paderborn verzapft haben!

Hallo?

Wer, wenn nicht der Trainer himself, hat denn die Mannschaft aufgestellt? Wer, wenn nicht Herr Slomka selber, hat beschlossen, alle Neuen erstmal auf die Bank zu setzen, damit sie zusehen, wie man grottenschlechten Fußball spielt?

Wer, wenn nicht Mirko, hat es nicht geschafft, eine, wenn auch nur kleine, Verbesserung im Pass-, Umschalt- oder Torwartabspiel zu vermitteln?

Noch immer stehen unsere Protagonisten mehr auf dem Grün, als dass sie laufen! So sieht es zumindest aus!

Und nun ist der Torwart Schuld??? DER Torwart, der uns über das Elfmeterschießen in die 2. Runde des Pokals gerettet hat? Der Torwart, der immer völlig verzweifelt nach Anspielstationen sucht, wenn er den Ball nach vorne geben will?

Der Torwart, der sich die Seele aus dem Leib schreit, bevor ihm dann nichts anderes übrig bleibt, als das Runde mit Wucht wenigstens in die Nähe des gegnerischen Eckigen zu dreschen? Und der Torwart, der die gefühlt meisten Ballberührungen hat? Den ersten nach höchstens 60 Sekunden!?

ICh für meinen Teil glaube ja, dass unser aller Trainer deutliche Worte von oben gehört hat! Und da beim HSV ja inzwischen diese Worte IN der Kabine und nicht VOR jedem Mikro fallen, sollte sich eigentlich auch Slomka daran halten, Kritik leise zu äussern! Es könnte sonst sein, dass ihm dieser schwere Stein auf die eigenen Füße fällt! ICh wünsche mir eigentlich nichts sehnlicher, als Konstanz auch mal auf dieser Position des Kaders! Und nun ist es an der Zeit, diese zu schaffen! Entweder mit einem (auch runderneuerten) Mirko Slomka oder mit seinem Nachfolger, wie auch immer der geschrieben wird!

Egal! Das Ventil jedenfalls ist offen und die Grube auch. Mal sehen, wer reinfällt!

(mg)
31. August 2014

Absturz mit Ansage

*Ditsch*
Was war das? Ach so, das sind die HSV-Fans, die sehr unsanft auf dem Boden der Tatsachen angekommen sind.

Fangen wir von vorne an:
Am 18.05. war es soweit. Mit 27Punkten und 2 Unentschieden in der Relegation haben wir so knapp die Klasse gehalten, knapper geht es nicht mehr. Eine Woche später haben wir die Ausgliederung der Profimannschaft in unsere Tochtergesellschaft der HSV AG beschlossen. Es sollte unser Aufbruch zu neuen Ufern werden, denn das, was wir die letzten Wochen mitgemacht haben, war kaum noch zu ertragen.
Nach einer etwas holprigen Übergangszeit hat Didi dann das Heft des Handelns in die Hand genommen. Nach vielen Jahren, das merkte man deutlich, wurde endlich wieder professionell gearbeitet. Transfers wurden auf hsv.de bekanntgegeben und nicht jeder Zwischenschritt in der bild kommentiert. Mit Peters und Knäbel wurden Mitarbeiter geholt, die ein echtes Mehr an Qualität bringen … Hoffnung macht sich breit.

Die längste Vorbereitung der Bundesliga sollte unsere Spieler aus dem tiefen Tief herraus holen. Über 2 Monate vor dem ersten Bulispiel fing es an. Es wurde viel gearbeitet, die Spieler sind fit wie selten, die Stimmung im Team ist gut, das überträgt sich auch auf die Fans.
Lasogga wurde fest verpflichtet, Valon Behrami wurde geholt, Zoltan Stieber war schon da, Nicolai Müller und Matze Ostrzolek und jetzt sollen auch noch Lewis Holtby und Green sollen noch kommen.
Den nach positiven Nachrichten lechzenden HSV-Fans reichte das teilweis schon, um wieder anzufangen zu träumen.

Aber warum dann Absturz mit Ansage?
Ich habe die Testspiele in der Vorbereitung bis zum Spiel gegen Lazio in Lübeck nicht verfolgt, weil sie bis dahin wenig aussagekräftig waren. Aber von dem Zeitpunkt an ging es um die spielerische Entwicklung. Gegen Rom hat sich schon gezeigt, daß die Mannschaft zwar fit ist, daß sie an Schnelligkeit gewonnen hat, aber sich letztlich hat sich die Mannschaft nicht weiterentwickelt. Ok, es war ja noch Zeit bis zur Saison. Gegen Cottbus waren auch keine spielerischen Glanzpunkte zu sehen, aber ok, Cotbuss ist schon im Spiel. Gegen Köln sah es zwar nicht gut aus, aber doch schon besser aus, aber es waren doch noch deutliche Defizite zu sehen. ZB war man nicht in der Lage, den Kölnern ein Tor einzuschenken und hinten hat ein gut aufgelegter Djourou Ujah bei jedem Kopfballduell fest im Griff gehabt. Aber die Mannschaft hat auch gezeigt, daß sie anfällig war und daß die Kreativität im kreieren von Chancen nicht ausreichend waren. Aber auch hier haben sich viele getröstet „Das sah doch schon besser aus, als in der letzten Saison und man hat sein langer langer Zeit einen Auswärtspunkt geholt.

Gegen Paderborn kam dann der Aufschlag auf den Boden der Tatsachen. Es hat sich nichts geändert, ausser, daß die Mannschaft nach 90 Minuten noch fit ist. Das Spiel gegen Paderborn fügte sich nahtlos an das letzte reguläre Heimspiel der letzten Saison an.

Ich muß zugeben, ich bin ratlos. Woran liegt es? Wie kann man diese Situation ändern? Ich weiß es nicht.
Jetzt haben wir Länderspielpause und danach müssen wir nach Hannover und danach kommen die Bayern. Müller wird gegen Hannover wohl dabei sein, vielleicht ja auch ein Holtby. Und eventuell ja auch einer der anderen Neuzugänge in der Startelf.

Fakt ist, es muß bald etwas passieren, denn wir hinken schon wieder hinterher. (Was, das überlasse ich den Profis) Wir sind auf Platz 16 obwohl wir „nur“ gegen die zwei Aufsteiger gespielt haben. Paderborn hat uns eine Lehrstunde erteilt, eine Lehrstunde in Taktik, Kampf und vor allem in Siegeswille. Sie wollten unbedingt gewinnen. Und da sehe ich einen der größten Knackpunkte. Ich sehe nicht, daß wirklich jeder in unserer Mannschaft unbedingt gewinnen will. Man will gut spielen, man will den Fans was zurückgeben, aber gewinnen? Davon höre ich nie was und vor allem sehe ich es nicht.

Hoffentlich hat dieser Albtraum bald ein Ende! ^fb

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30. August 2014

‪#‎matchday‬ ‪#‎nurderhsv‬ ‪#‎hsvscp‬ ‪#‎hsvnachvorn‬ ‪#‎allesaufheimsieg‬

Heute ist es endlich soweit:

Heimspielpremiere für die Saison 2014/15 im Wohnzimmer Volksparkstadion
15.30 Uhr HSV – SC Paderborn
Es wurde in den vergangenen Tagen wieder sehr viel geredet. Die Stimmung sei gut. Man habe sich sehr gut vorbereitet. Alle sind gut drauf….
SCHLUSS DAMIT!
Schluss mit dem Reden! Heute müssen (die ersten) Taten folgen
Heute gilt nur noch „auf`n Platz“
Es ist ein Neuanfang! Für die Spieler, die Trainer, die Verantwortlichen UND die Fans!
„Geht’s raus und spielt’s Fußball.“
Heute muss zurück gezahlt werden. Von allen.

Nur der HSV
(CM)
*** PS: Bei den Fans beziehe ich mich auf den Rückzug einiger Wenige und damit die Chance, dass der Rest die Lücke schliessen kann und wird.

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26. August 2014

Hat der Nachwuchs keine Chance beim HSV?

Aktuell sind in der Fangemeinde kontroverse Diskussionen entfacht, nachdem sich die HSV Führung mit einer möglichen Leihe von Tah (18 Jahre Vertrag bis 2018) und Demirbay (21 Jahre, Vertrag bis 2017) öffentlich auseinander gesetzt hat.

Meiner Meinung nach ist dieser der genau richtige Weg. Warum?

Beide haben langfristige Verträge von 3 bzw. 4 Jahre und genug Einsatzzeiten können Ihnen akuell nicht garantiert werden.

Jonathan Tah
Trainer Mirko Slomka hat sich in der Innenverteidigung aktuell auf Djourou und Westermann festgelegt. Durch die Neuverpflichtung vom Brasilianer Cleber steht ein 1. Ersatzkandidat bereit. Damit steht Tah aktuell an Pos. 4.

Kerim Demirbay
Trotz sehr guter Leistungen in der Vorbereitung und obwohl Demirbay am meisten Tore erzielt hat, konnte er Mirko Slomka anscheinend nicht überzeugen. Daher sehe ich ihn aktuell auch im 5. Mittelfeld eher an Nummer 7-8.

Ein Ausleihgeschäft OHNE Kaufoption sehe ich daher für beide als sehr sinnvoll an um genügend Spielpraxis zu erlangen.

Die Frage, warum Slomka nicht auf die eigene Jugend mit Tah und Demirbay setzt ist die im Moment scheinbar am häufigsten gestellte Frage. Und findet auch durchaus seine Berechtigung!

Für mich liegt die Erklärung sehr nah. Slomka hat bei den Fans sicherlich einen deutlich besseren Stand als seine beiden Vorgänger Fink und van Marwijk. Aber auch für Slomka gilt das Gesetz des Fussballs: Er muss Ergebnisse liefern. Aber kann er das mit den Beiden?

Demirbay hat in der vergangenen Saison aufgrund Verletzungspech insgesamt nur 3 Spiele in der Bundesliga über insgesamt 58 Minuten absolvieren können. Was er jetzt am meisten benötigt, ist Spielpraxis. In der jetz immens wichtigen Phase wäre Demirbay ein sehr grosses Risiko aufgrund dieser mangelnden Wettkampfpraxis.

Jonathan Tah wurde vergangene Saison „ins kalte Wasser“ geworfen und hinterliess einen hervorragenden Eindruck. Er wurde schon als „Das Jahrhundertabwehrtalent“ gefeiert. Mit seinen gerade mal 17 Jahren strahlte er eine ungemeine Ruhe aus und bestach durch seine immense ruhige Ausstrahlung und sein sehr gutes Stellungsspiel.
Oliver Kreuzer gelang es, Jonathan mit einem langfristigen Vertrag an den HSV zu binden. Leider wurde die Ruhe durch das Umfeld von Tah gestört indem Vertragsdetails an die Öffentlich gelangen. Der steile Aufstieg ging nicht spurlos an ihm vorbei.

Der HSV befindet sich trotz der wohltuend eingekehrten Ruhe im Verein trotzdem auf einem schmalen Grad. Zum einen soll ein Umbruch erfolgen und vermehrt auf die Jugend gesetzt werden. Auf der anderen Seite darf aber auch ein Klassenerhalt nicht aufs Spiel gesetzt werden. Hier gilt es, dass das Trainerteam diesen Spagat erfolgreich meistert.

An Demirbay & Tah kann und darf man unterschiedlicher Meinung sein. Ich stehe eher auf der Seite von Didi Beiersdorfer & Mirko Slomka und bin daher für ein Ausleihen der Spieler.

Nur der HSV
CM

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Der aktuelle Kader:
Tor: Adler, Drobny, Brunst-Zöllner

Abwehr: Djourou, Westermann, Jansen, Ostrzolek, Diekmeier, Tah, Rajkovic, Cleber

Mittelfeld: Behrami, Badelj, Arslan, Jiracek, van der Vaart, Stieber, Ilicevic, N. Müller,
Skjelbred, Demirbay

Sturm: Lasogga, Rudnevs, Zoua, Beister

Vermeintliche Topbesetzung AKTUELL:

Adler
(Drobny, Brunst-Zöllner)

Djourou, Westermann, Jansen, Diekmeier
(Ostrzolek, Cleber, Tah)

Behrami, Badelj, Arslan, Jansen, van der Vaart, N. Müller (Ilicevic, Stieber, Skjelbred, Demirbay)

Lasogga
(Rudnevs, Zoua)

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24. August 2014

Zum Beispiel darum, dass man spüren muss, dass wir gewinnen wollen, angefangen von mir bis zum Praktikanten. Es geht darum, uns wieder ein gewisses Ansehen zu erarbeiten. Zuletzt hatte doch niemand mehr Respekt vorm HSV. Stellen Sie sich den Spielergang kurz vor dem Anpfiff vor: Entweder du musterst deinen Gegenüber und denkst: Was willst du denn von mir? Oder du zittert schon beim Gedanken an das Duell. Darum geht es doch. Das hat etwas mit Einsatz, mit Mentalität zu tun. Diese Siegermentalität müssen wir entwickeln.(Didi Beiersdorfer)

Ich bin gestern nicht in den „Freudentaumel“ einiger mit eingesprungen, was einigen missfallen hat. Gut, wir haben viel besser gespielt, als noch letzte Saison. Aber das habe ich erwartet, nichts anderes habe ich erwartet! Mir hat von einigen in der Mannschaft der Siegeswille gefehlt, der absolute Wille, das Spiel zu gewinnen. Hat man diesen Willen, dann geht man Wege, die gestern nicht gegangen wurden, offensiv wie defensiv. Wir waren die bessere Mannschaft, aber am Ende waren es die Kölner, die auf Sieg gespielt haben, unsere Mannschaft inklusive des Trainers war mit dem Unentschieden zufrieden. Die Einstellung der Mannschaft war „Hauptsache nicht verlieren“, sie sollte aber sein, „Wir wollen dieses Spiel gewinnen“. Habt ihr das Spiel Dynamo Dresden gegen Schalke gesehen? Dynamo wollte unbedingt gewinnen. Das war der größte Unterschied der beiden Mannschaften und das war es, was Dresden in die zweite Runde des Pokals gebracht hat. Und wenn ich nicht im ersten Saisonspiel gegen einen Aufsteiger gewinnen will, gegen wen dann?

Gestern war ein Schritt in die richtige Richtung, mehr nicht. Denn am Ende zählt nicht, „jo man, wir haben besser gespielt, als letztes Jahr“, amEnde zählt die Tabelle.

Ich hab lange darüber nachgedacht, warum wir im letzten Jahr in diesen Schlamassel geraten sind. Die Mannschaft ist doch besser, als Abstiegskampf. Für mich war ein entschiedener Faktor, daß wir, und damit meine ich Fans und Mannschaft, nach dem Trainerwechsel viel zu lange damit zufrieden waren, daß wir besser spielen, als noch unter Fink. Dabei wurde vergessen, daß man nicht nur schön spielen, sondern auch punkten muß. Symptomatisch dafür war das Heimspiel gegen Gladbach. Wir waren besser, haben aber durch zwei Fehler von Sobiech verloren. Der Tenor war „wir haben zwar verloren, aber hey man, wir waren besser als Gladbach“. So lief es fast die ganze Hinrunde. Bis dann Augsburg kam und noch nichtmal zaubern musste, um uns deutlich in die Schranken zu weisen. Gegen Bayern hat man dann gut gespielt, wenn auch verloren, aber hey, das waren die Überbayern und gegen Mainz hat man wieder verkackt. Und aus der Situation kamen wir dann die gesamte Rückrunde nicht raus.

Ich habe daraus gelernt, gut spielen, das ist ja ganz nett, bringt aber nichts, wenn man keine Punkte holt. Bis in den 16er zu dribbeln/spielen ist auch nett, aber das Runde muß ins Eckige!^fb

ps: ein kleiner Satz in eigener Sache. In diesem Blog posten verschiedene Blogger, die durchaus auch unterschiedliche Meinungen haben können

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22. August 2014

Bitte nicht schon wieder rückwärts zählen!

Die Stoppuhr läuft rückwärts. Sie stoppt genau an dem Zeitpunkt, an dem die Mannschaft in Köln auf den Rasen läuft. Dann ist sie vorbei, die Zeit der Aus-, An- und Absprachen. Die Zeit des hätte, würde, könnte und vor allem des müsste.
Denn gerade davon hatten wir, nach dem Pokal – Spiel genug. Selbst von den Spielern, allen voran dem Trainer. Sie alle haben hinterher gnadenlos reflektiert.
Vom Aushilfstrainer zuhause, der im Ripp-Unterhemd, mit Bierflasche, über den Hobby – Schiedsrichter, der richtige Ligen, wenn auch nicht die ganz großen pfeift, alle haben es gesehen. Es waren Mängel da und Spieler auf dem Platz bei denen man sich anschließend fragte, warum waren die eigentlich da.
Irgendwie erinnert mich das an frühere Klassenarbeiten. Da wusste man nachher auch immer, was man nicht gelernt hatte, und warum gerade das dann dafür sorgte, dass so oft nicht mal ein genügend dabei rauskam.
Nun stellt sich dann in dem Zusammenhang für mich mal wieder die Frage: WARUM hat der Trainer inzwischen nicht längst gemerkt, dass Jira hinten links nicht kann und irgendwie auch nicht will??? Und warum parkt man Rudi nach dem Training nicht noch für eine Einheit Torschussübung auf dem Rasen. Bis er weiß, WO das Tor steht und dass es eben NICHT im 2. Stock zu finden ist? Er WILL ja augenscheinlich, er steht sich mit seiner Unsicherheit nur ständig selbst im Weg! Und da hilft nur Übung! Wo war eigentlich Milan, als man Pässe auf den (eigenen!) Mann geübt hat? In dem Zusammenhang: Hat eigentlich keiner den Leuten gesagt, dass sich, im Gegensatz zu den Holzmännchen im Training, der echte Gegner ab und zu bewegt??? Ach ja, eins noch: Sollten Rückpässe zu Adler inzwischen nicht verboten sein??? Schnelle Konter sind definiert worden? Spiel ohne Ball erklärt?? Ihr wisst doch, woran es hapert! Ja, verdammte Axt, dann TUT WAS DAGEGEN!
Ich persönlich hoffe wirklich nicht, dass das Spiel in Köln daneben geht. Denn dann startet wieder das beliebte Spiel „War doch erst das 1. Spiel! Kommen ja noch 33!“
Die Rückrunde der vergangenen Saison lief genauso und die Stoppuhr zählte gnadenlos runter „Sind ja noch 16, sind ja noch 15, sind ja noch 4, sind ja noch…“
Ich finde, das ist wie innere Kündigung. Du gehst zwar noch hin, aber eigentlich machst du dir damit nur immer wieder ein bisschen selber was vor.
NEIN! In Köln MUSS ein Sieg, und wenn das gar nicht möglich, wenigstens ein kämpferisches Unentschieden her!!! Darauf bestehe ich! Und auf nichts anderes! Auch nicht auf die Ausreden nach dem Spiel, die dann wieder erklären, warum es NICHT geklappt hat! In dem Sinne: Nur der HSV!

18. August 2014

Matchday, der Erste der neuen Saison.

Endlich ist die Sommerpause vorbei. Heute beginnt die Saison mit dem Pokalspiel in Cottbus und am Wochenende gibt es endlich wieder Ligafußball.

Aber wo stehen wir? Ich denke, das ist eine Frage, die sich jede Mannschaft am Anfang der Saison stellt und natürlich auch die Fans.
Fangen wir mit dem Kader an: An Abgängen gibt es in erster Linie den von Hakan zu vermelden (auf die unrühmlichen Umstände gehe ich hier nicht ein). Zugänge sind Matze O., Müller, Behrami und Rudi zu nennen. Damit scheint auf den ersten Blick die Offensive etwas schlechter aufgestellt, zumal Müller auch noch an Problemen mit den Adduktoren laboriert und Rudi wohl in erster Linie auf der Bank sitzen wird. In der Abwehr stehen weiterhin Spieler wie Westermann und Djourou in der Innenverteidigung, während wir links und im DM nachgebessert haben.

Unterm Strich, der Kader ist im Großen und Ganzen der, der in der letzten Rückrunde so versagt hat. Und vor allem ist die Lebensversicherung H.C. nicht mehr dabei.

Schauen wir aber mal etwas genauer hin:
Wer im Laufe der Jahre die Vorbereitungen näher verfolgt hat, konnte erkennen, daß die Mannschaft eine sehr intensive Vorbereitung hinter sich hat und alle sehr gut mitgezogen haben. Die Mannschaft ist fit, wie schon lange nicht mehr. Das letzte mal, daß ich eine solch intensive Vorbereitung beim HSV gesehen habe, war unter Jol. Und vor allem Rafael van der Vaart wirkt extrem fit und motiviert. 5kg, sagte er, wiegt er weniger, als im Vorjahr. Um unser OM mache ich mir also wenig Sorgen.
Im Sturm haben wir wieder Lasogga, ein Spieler, der immer für ein Tor gut ist. Und wir haben Rudi! Wenn Lasogga ausfällt, haben wir jemanden, der auch weiß wo das Tor steht, in der Hinterhand. Unter Umständen können auch beide spielen. Das ist eine Qualitätsverbesserung, denn seien wir ehrlich, wenn Zoua aufgestellt werden muß, haben wir ein Problem.
Die linke Offensive. Dort wird voraussichtlich Jansen seinen Stammplatz finden. Hinter ihm der schnelle, auch gedankenschnelle, Matze O. Ich kann mir vorstellen, die beiden passen gut zusammen und vor allem weil Jansen in der Lage ist, Matze bei seinen vom Trainer gewünschten Offensivvorstößen nach hinten abzusichern.
In der rechten Offensive haben wir mit Müller einen Spieler geholt, der von der rechten Seite mit Schnelligkeit viel Offensivpower bringen kann. Auch wenn dort heute Abend wohl Ivo spielen wird. Dahinter wird immer wieder Diekmeier seine gefürchteten Vorstöße wagen. Diekmeier, der zu den schnellsten Spielern der Liga zählt und der gefürchtete Flanken schlagen kann. Mit Lasogga und Rudi hat er auch Abnehmer. Offen bleibt noch, wie gut die rechte Seite harmonieren wird.
Die Schwäche unserer rechten Seite wird die Defensive sein. Aber mit Valon Behrami haben wir jetzt im DM einen Spieler, der das ausgleichen kann. Überhaupt ist das für mich der wichtigste Transfer. Behrami ist ein Spieler, der defensiv sehr aufmerksam ist, der durchaus bereit ist, auch mal zuzulangen und inzwischen auch die Erfahrung, um das im legalen Rahmen zu tun. Ein Aggressivleader, wie Uli H aus M mal sagte. Einer, der vom Einsatzwillen her auch eine Vorbildhaltung für die Mitspieler hat. Und nebenbei kann er auch noch etwas offensiv.
Neben ihm wird wohl Milan seinen Platz haben, falls er uns nicht noch verlässt. Ansonsten wird Arslan dort spielen (bis Demirbay ihn verdrängt). Milan wird der Spieler sein, der von hinten das Spiel aufbaut. Das kann er auch und vor allem, wenn Valon ihn absichert.

Die Viererkette. Matze und Dennis auf den Aussen, das hab ich ja schon geschrieben, und dann zwei Innenverteidiger. Wenn ich ehrlich bin, welche, ist mir egal

Ich denke, wir haben uns sinnvoll verstärkt. Sollte noch ein IV kommen, hoffe ich, daß er besser als die anderen ist.

Die Mannschaft ist fit, die Mannschaft will und die Mannschaft ist gut drauf. Die neue professionelle Arbeit im Verein, strahlt auch auf die Mannschaft aus. Stand jetzt! Wie die Saison wird, hängt meiner Ansicht nach von den jetzt kommenden Spielen ab. Schaffen wir es, diese positiv für uns zu gestalten, dann mache ich mir null Sorgen, was die Saison angeht. Legen wir einen Fehlstart hin, dann haben wir ein Problem. Dann bricht die alte Verunsicherung wieder auf. Es wird spannend, ich freue mich auf die neue Saison, ich freue mich auf das Pokalspiel heute Abend ^fb

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15. August 2014
Vorstellung des Kandidaten für die SC AL Holger Urlitzki

Am 20.09.2014 wird die Abteilungsleitung der HSV Supporter Club neu gewählt.
Der SC hat eine sehr große und wichtige Bedeutung im gesamten HSV. Es gilt die verschiedenen Fans (Stadiongänger Sitzer und Steher, Ultras, Auswärtige etc) zu vereinen und eine gemeinsame Philosophie vorzuleben. Die letzte Saison hat eindrucksvoll gezeigt, zu was die Fangemeinschaft in der Lage ist zu leisten.
Uns sind bisher nur wenige Personen bekannt, die bereit sind, sich wählen zu lassen und den HSV SC bei der Umstrukturierung und Neuaufbau zu unterstützen.
Einer der sich sofort klar und öffentlich dazu bekannt hat ist Holger Urlitzki. Doch wer ist Holger? Wir haben ihn gebeten, sich in ein paar kurzen Zeilen vorzustellen und seine Beweggründe uns mitzuteilen. Er hat sich bereit erklärt und uns folgende Zeilen geschrieben, die wir gerne veröffentlichen wollen.
Wir bitten um respektvollen Umgang und freuen uns auf Eure ehrlichen und sachlichen Kommentare.

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Holger Urlitzki:

„Einige werden mich noch von den AR-Wahlen vom 25.05.2014 kennen und werden meine Antwort auf die Frage, was mich qualifiziert, noch in den Ohren haben. Darauf habe ich geantwortet: „Ich kann nicht mehr verkehrt machen als die bisherigen.“
Dieses soll meine direkte Art und Ehrlichkeit zeigen.
Wieso muss man studiert haben um Ziele zu erreichen? Wenn ich Millionär wäre könnte ich mich auch einkaufen. Nein das will ich aber alles nicht. Ich möchte meine Ziele, die ich mir stecke, umsetzen. Ich habe in meinen 45 Jahren schon viel gemacht und erreicht. Wenn auch viele im Netz unserer HSV Fans das ins Lächerliche gezogen haben, aber mein Artenschutz Projekt läuft und ich kann mit Stolz sagen, das ich mehr an Ziergeflügel habe, als alle Zoo’s und Tierparks im Umkreis von 250 km. Alle die das belächeln, sollten sich erst mal fragen, was Sie schon erreicht haben im Leben. Ich finanziere alles selbst und investiere Stunde um Stunde . Dieses soll nun auch der Übergang zum SC werden. Denn es soll genau dasselbe bedeuten. Würde ich die Chance bekommen und einen Posten in der Abteilungsleitung erhalten, dann würde ich auch hier meine ganze Energie und Kraft einbringen. Es muss viel geschehen. Das Wichtigste ist aber, erst mal das Vertrauen in die Mitglieder wiederzuerlangen. Dazu gehört aber auch, dass man sich das Pro und Contra anhört und dann sachlich Lösungen sucht. Es ist auch wichtig, dass der neue SC sich breit gibt und nicht wieder in die einseitige Berichterstattung fällt, wie es teilweise in der Vergangenheit war. Ich habe mir schon viele Gedanken gemacht was man anpacken muss, um den SC wieder dahin zu führen, was eigentlich mal das Grundziel war: Eine starke Gemeinschaft von Fans für Fans.
In diesem Sinne ‚ Nur der HSV ‚
Auf dass wir unsere Ziele im Auge behalten, egal ob beim SC oder bei der HSV AG ( hier sind mittlerweile schon einige gute Ansätze zu sehen )
Bekommen wir das auch beim SC hin ? Wenn Ihr wollt, ich wäre dabei !“

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Wir danken Holger Urlitzki für seinen Beitrag. Der Inhalt ist original. Wir möchten den Kandidaten die Möglichkeit geben, sich hier kurz vorzustellen. Jeder andere Kandidat hat die Möglichkeit, uns anzuschreiben. Wir werden jeden Beitrag veröffentlichen.***

Nur der HSV
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11. August 2014

Das tief verwurzelte Gefühl…

Tja, liebe Leute. Da ging ja was runter, nach dem Spiel gegen Lazio.
Einige Blog-Schreiber ereiferten sich, den nahen Untergang zu prognostizieren, was andere Blog-Schreiber dazu animierte, in bekanntem „Pöbel-Stil“ dagegen zu halten.
Was wie passiert ist, man muss es nicht wiederholen. Doch ich muss zugeben, ich habe für beide Seiten der Blogger Verständnis! Ja, sogar für den, dem unterstellt wird, er würde eh nie recherchieren, sondern nur Kaffee trinken.
Mir ging es, zugegeben, genauso! Ich habe zwar nur ca 90 Sekunden jeweils am Stück gesehen (der LiveStream war erbärmlich), aber dass, was ich gesehen habe, katapultierte mich zu oft zurück in die letzte Saison.
Und ruckzuck, da war es wieder, das Gefühl kam wieder auf! Dieses „das darf doch nicht wahr sein!“ dieses „Warum läuft der da nicht hin“ Gefühl, diese Hilflosigkeit, dieses „ich muss auf der Stelle losschreien“…
Und da dieses Gefühl etwa 80% der vergangenen Saison einnahm, wird es sich aus Bauch und Kopf so schnell auch nicht mehr entfernen lassen! Es ist einfach drin! Und das gaaanz tief!
Und seien wir ehrlich: so ein gaaaanz bisschen an Änderung hat doch wohl jeder (mit Recht) erwartet! Wenn sich denn so gar nichts ändert, dann ist in der Vorbereitung, in der Mannschaftsauf – und – einstellung irgendwas schiefgelaufen!
Wenigstens wehren können sie sich! Und zwar sichtbar!
Womit wir bei der Chancenauswertung wären. Ja, wegen mir gilt es dringend, auch vorne noch mal nachzulegen. Ich gebe zu, wegen Lasogga habe ich (immer noch) Bauchschmerzen! Zu lang und zu oft ist seine Krankenakte geöffnet!
Rudi braucht vorne einen Partner, und Zoua…
naja….
Also gilt es, auch im Sturm noch jemanden aufzutun, der übernimmt, wenn Lasogga mal wieder Dr. Müller Wohldingens besucht.

Ansonsten erwarte ich, dass sich JEDER, aber auch JEDER mal langsam den Allerwertesten aufreisst, um als Spieler wenigstens annähernd in die Nähe der Fanbegeisterung zu kommen! WIR, liebe Spieler, haben wirklich alles gegeben, um euch vor dem Abgrund zu bewahren! Nun liegt es mal an euch, uns dieses Gefühl der letzten Saison zu nehmen! Mit Leistung!
Und ich rede bei weitem nicht von Europa oder den einstelligen TAbellenplätzen! Ich rede zunächst mal von gutem, altem, soliden Kampffussball bei dem wir merken, es kommt euch auf etwas an und ihr wisst, um was es geht! Die Zeit der Alibis ist vorbei! Wir wollen Stück für Stück dieses Gefühl abbauen und endlich wieder auf einen offenen Ausgang der Spiele schauen! Der Pokal wird zeigen, ob es alle begriffen haben!

Nur der HSV!

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09. August 2014

HSV – Was ist eigentlich mit blau?

Im Umfeld des HSV, vor allem bei den Fans und dem größten Teil der Hamburger Medienlandschaft, scheint es nur „Schwarz“ oder „Weiss“ zu geben. Entweder ist alles super oder alles ist „Sch…“

Aktuell beim gestrigen Spiel hätte man auch schreiben können, dass der 16. Der Bundesliga gegen den 7/8. Der italienischen Liga überwiegend mehr als mithalten konnte.

Immer nur „schwarz“ oder „weiss“? Warum nehmen wir zur Abwechslung nicht mal „blau“?

Damit meine ich einen gesunden Mittelweg.

Wir, unser HSV, muss sich bestimmt nicht kleiner machen als er ist.

Gerade im Zusammenhang mit der letzten Saison, wo mit ganz viel Glück in der allerletzten Sekunde der Klassenerhalt gesichert werden konnte, sollten wir die berühmte Kirche doch mal im Dorf lassen.

Mit einem gesunden Selbstbewusstsein, eine fast bedingungslose Fangemeinde im Rücken zu haben, und dass ein Spiel erst nach 90 Minuten abgepfiffen wird. In der Geschichte des Fussballs wurde noch kein Spiel vor dem Anpfiff entschieden.

Zeigen wir den nötigen Respekt, aber keine Angst.

Ein gesundes Selbstbewusstsein aber keinen Übermut.

Geben wir der Mannschaft, dem Trainer und dem Verein Zeit und setzen sie nicht unter Druck.

Wenn sie gewinnen, den Sieg genießen aber nicht gleich Europa als Ziel vorgeben! Wenn sie verlieren, die Niederlage verdauen und nicht gleich vom Abstieg sprechen!

Durch die lange und intensive Vorbereitung sollte die Mannschaft körperlich in einer Top Verfassung sein. Der Spaß scheint zurück gekommen zu sein. Mit dem Quentchen Glück bin ich von einem Platz zwischen Platz 11-14 überzeugt. Ich hoffe, dass schnell Klarheit geschaffen wird und wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben werden. Die Mannschaft ist punktuell gut verstärkt worden, muss aber auch den Abgang von Calhanoglu (SPORTLICH) wegstecken.

„Blau“ ist mein Weg

Nur der HSV

(CM)

Zum Vergleich, dass wir eben keine CL Mannschaft, aber auch keine Mannschaft haben, die absteigen darf :

Nominell stärkste Aufstellung Saison 2013/14

Adler
Diekmeier – Djourou – Westermann – Jansen
Badelj – Arslan – Calhanoglu – Van der Vaart – Ilicevic
Lasogga

Bank: Drobny, Tah, Mancienne, Rincon, Zoua, Jiracek

Nominell stärkste Aufstellung Saison 2014/15

Adler
Diekmeier – Djourou – Kacar – Jansen
Badelj – Behrami – Müller – Van der Vaart – Stieber
Lasogga

Bank: Drobny, Tah, Zoua, Westermann, Jiracek, Rudnevs, Demirbay, Arslan

Nicht mit berücksichtigt: die Langzeitberletzten Raijkovic, Beister

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07. August 2014

Dirk Mansen, Mitbegründer des HSV Supporter Clubs, hat sich in Zusammenarbeit mit diversen HSV Fans aus den unterschiedlichen Bereichen Gedanken gemacht für eine Neuausrichtung des SC!

Dieser SC muss weiter gehen.

Lest bitte selbst!

Nur der HSV
„Neustart des Supporters Clubs“

Eine Zusammenfassung zum Treffen am Mi. d. 6.8.14 um 19 Uhr im Fanhaus von Dirk Mansen.

Anwesend waren 32 Mitglieder aus dem gesamten Spektrum der Mitgliedschaft

Nach einer Erläuterung der Ziele: (Bildung einer neuen Abteilungsleitung und Neustart des SC) wurden die Inhalte entsprechend diskutiert.

Es wurde als Konsens betrachtet:

Der Supporters Club /Abteilung Fördernde Mitglieder) ist überlebenswichtig
Eine Zukunft der Abteilung ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des e.V. Die Abteilung ist ebenfalls unerlässlich für die Unterstützung der Profis und der HSV-Fans. Hierfür haben wir großes Feedback von diversen Fanclubs und Initiativen und auch bekannten Einzelpersonen aus der Fanszene bekommen.

Eine Umbenennung des SC wurde als nicht nötig erachtet, wenn der Neustart mit einer Besinnung auf alte Werte verbunden ist.

Wir sind uns bewusst, dass ein Neustart schwer ist und viele Änderungen mit sich bringt. Um dem Gesamtkonstrukt HSV und den Sportabteilungen aber weiter eine Zukunft zu ermöglichen, wollen wir dies in Angriff nehmen. Bereitschaft eine neue AL zu formen gibt es und wir möchten alle bitten, dies zu begleiten. Daher würden wir gern diese Initiative, die einen neuen Neustart mit einer neuen, alle Strömungen vereinenden Philosophie beinhaltet, auf der Abteilungsversammlung am 19.8.14 vorstellen. Dies geschieht hoffentlich dann durch Kandidaten, die dies unterstützen.

Hierzu wurde diskutiert, dass der SC zu alten Werten zurückkehren muss. Diese wurden wie folgt benannt:

1.) Arbeit von Fans für Fans – Hilfe zur Selbsthilfe geben
2.) Vertreten von Fan- und Mitgliederrechten, nicht nur nach außen, sondern auch im e.V. und durch Vereinbarungen mit der AG
3.) Unterstützen des e.V. und Erhalt eines Vereinslebens
4.) Sicherung der Vorteile der Mitgliedschaft und umfangreicher Angebote für alle HSV-Fans
5.) Unterstützung der Profiabteilung (ohne finanzielle Aspekte) und der Fanbetreuung
6.) Offen für alle Fans und Mitglieder unabhängig von Alter, Geschlecht,Wohnort etc.
7.) Förderung des Ansehens des HSV durch Vertreten von Werten wie Fair Play, Anti-Diskriminierungs-Arbeit etc.
8.) Teilnahme in Arbeitsgruppen der AG zu Fanthemen
9.) Wahrung und Entwicklung der Mitbestimmung im Verein
10.) Eine klare Abgrenzung in Sachen Vereinspolitik, d.h. keine organisierte Einflußnahme, die nicht Abteilungsbelange betrifft..

Die Runde wünscht sich Kandidaten, die diese Werte vertreten und gemeinsam daran arbeiten wollen. Die Arbeit soll ca. 2 Jahre dauern und wird unterstützt durch Arbeitsgruppen und die Angestellten der Abteilung.

Vorgestellt werden soll die Idee am 19.8. auf der Abteilungsversammlung. Der Neustart und die Begrenzung der Tätigkeit auf 2 Jahre soll ein klares Signal für eine signifikante Änderung sein.

Kandidaten für die AL werden weiterhin gesucht. Die angegebene Meldefrist in allerdings hinfällig durch einen Fehler in der neuen Satzung.

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03. August 2014

Genau 11 Wochen sind jetzt seit dem denkwürdigen Spiel in Fürth vergangenen. Es hat sich viel getan bei unserem HSV. Eine Erleichterung und Dankbarkeit, dass wir die laufenden Spiele der 2. Liga als Zuschauer beobachten dürfen.

Wollen wir hoffen, dass unsere Mannschaft und wir Fans die Lehren daraus gezogen haben und dieses Alleinstellungsmerkmal auch in den kommenden Jahren weiter Bestand haben wird.

Nur der HSV
Zur Erinnerung: http://www.hsv.de/saison/meldungen-saison/bundesliga/saison-20132014/relegation-rueckspiel/spielbericht-fuerth-hsv/

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01. August 2014

Sieh nach vorne, nie zurück

Es ist wenige Wochen her, wo wie alle dieses wahnsinnige Abstiegsendspiel in Fürth erleben durften. Für mich der Wendepunkt:
Am 25.5. war sich die Mitgliedschaft einig (für mich bedeuten 86,9% keine Spaltung!) und wählte eine Erneuerung. Hin zum Profiverein! Danach ging es eigentlich schlag auf Schlag: Didi Beiersdorfer wurde verpflichtet, der neue AR nahm seine Arbeit auf, Lasogga wurde fest verpflichtet, Stieber kommt als erster „echter“ Neuer, jetzt aktuell Behrami. im Gespräch noch 1-3 weitere Namen. Und das Beste: alles geräuschlos. Klar gab es kleine Startschwierigkeiten (Interview Kühne, Gernardts hochpepushte Aussagen), aber die darf man auch haben und gehören dazu. Schwamm drüber.

Dann die Mannschaft: Slomka scheucht die Jungs ohne Kompromisse, aber doch mit dem notwendigen Spaß. Man sieht es der Mannschaft an. Die Verletzten Beister und Rajkovic wollen schnellstmöglich dazustossen und geben alles. Dann, was mich persönlich sehr freut, der Rückkehrer Gojko Kacar! Was musste er alles durchleben. Trotzdem hat er immer zum HSV gestanden und jetzt bekommt er seine Chance und scheint sie (hoffentlich) auch zu nutzen!

So langsam und von Tag zu Tag mit immer größeren Schritten, kommt die Lust auf den Fußball, auf die 1. Bundesliga mit unserem HSV zurück! Ich freue mich auf die neue Saison. Geht raus und spielt Fußball!

Nur der HSV
(CM)

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