Aus dem letzten Loch #M05HSV

Nach dem emotionalen Derby geht es morgen in Mainz weiter.
Und zwar mit Punkten, denn rein rechnerisch kann der HSV noch immer absteigen. Nach den emotionalen letzten beiden Jahren, will so mancher Fan noch nicht so recht an den Klassenerhalt glauben. Ich bleibe bei meiner These von vor einigen Wochen, dass man in dieser Saison sogar mit 35 Punkten den direkten Klassenerhalt schafft.

Die Verantwortlichen vom HSV tun gut daran, auf den noch nicht zu 100% feststehen Klassenerhalt hinzuweisen und somit die Spannung in der Mannschaft aufrecht zu erhalten. Auch wenn die Ausfallliste, aufgrund von Verletzungen und abzusitzenden Gelb-Strafen im Moment ziemlich lang ist, so hoffe ich, dass die Mannschaft morgen etwas befreiter aufspielt. Auch Mainz hat in den vergangenen Wochen ein wenig „geschwächelt“ und so ist Samstag mal wieder alles drin. Wie so oft in dieser Saison, müssen wir uns morgen wieder mal überraschen lassen, welches Gesicht die Mannschaft präsentiert.

Morgen kommt es auch zum Wiedersehen mit Elkin kSoto. Beim letzten Aufeinandertreffen in Mainz verletzte er sich bei einem unglücklichen Zusammenprall mit Rafael van der Vaart so schwer, dass er erst vor wenigen Tagen wieder ins Mannschaftstraining wieder einsteigen konnte. Herzlich willkommen Elkin Sotoo, zurück auf den Platz und hoffentlich bald wieder in der Bundesliga!!!

Zum Spiel.
31. Spieltag
Anstoß: Sa. 30.04.2016, 15:30 Uhr, Coface-Arena, Mainz
Der Tabellen-Sechste trifft auf den Tabellen-Elften.

In der Heimtabelle steht Mainz auf Platz 8 (8 Siege, 2 Unentschieden und 5 Niederlagen). Die Hamburger belegen in der Auswärtstabelle ebenfalls Platz 8. (5 Siege, 3 Unentschieden und 7 Niederlagen)

Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)
96 Spiele in der 1. Bundesliga (399 gelbe, 9 Gelb-Rote Karten, 11 Rote Karte, 27 Elfmeterpfiffe)
5 Spiele des HSV: 2 Siege, 3 Niederlagen, 0 Unentschieden
8 Gelbe Karten, 0 Gelb-Rote und 0 Rote Karte, 0 Elfmeter
(Gegner: 8 Gelbe, 0 gelb-rote, 0 rote Karte, 1 Elfmeter)
Assistenten: Christian Bandurski (Oberhausen), Arno Blos (Deizisau)
Vierter Schiedsrichter: Sören Storks (Velen)

sky: Bundesliga 6 & HD 6
Kommentar: Martin Groß

Bilanz aus Sicht des HSV:
19 Spiele
8 Siege 5 Unentschieden 6 Niederlagen 25:24 Tore

Letzter Auswärtssieg gegen Mainz 05:
05.12.20150:1Torschütze: ET Baumgartlinger nach Kopfball Westermann, Kacar (Trainer: Bruno Labbadia)
Letzte Auswärtsniederlage gegen Mainz 05:
10.05.20143:2Torschütze: Lasogga, Ilicevic (Trainer: Slomka)

Formtabelle der letzten 5 Spiele:
HSV:
Platz 10: 2 Siege / 0 Unentschieden / 3 Niederlagen 6 Pkt 7-9 Tore
Mainz 05:
Platz 12: 1 Siege / 2 Unentschieden / 2 Niederlagen 5 Pkt 9-9 Tore

Kader: (voraussichtlich, 2 müssen noch weichen)

HSV:

Adler – G. Sakai, Djourou, Spahic, Ostrzolek – Jung, Holtby – Ilicevic, Hunt, Bahoui – Schipplock, Drobny, Cleber, A. Arslan, Kacar, Olic, Rudnevs, Altintas, Mickel, Arslan

Trainer: Labbadia

Mainz 05:

Karius – Brosinski, Bell, Hack, Bussmann – Latza, S. Serdar – De Blasis, Malli, Jairo – Cordoba, Curci, Huth, Balogun, Bengtsson, Bungert, Donati, Sereno, Clemens, F. Frei, Klement, Moritz, Onisiwo

Trainer: Martin Schmidt

Sperren drohen:
Hamburger SV:Jung (4 Gelbe Karten)

Mainz 05:Balogun (4. Gelbe)

Meine Wunschelf:
Adler – Ostrzolek, Spahic, Djourou, Sakai – Jung, Holtby – Bahoui, Ilicevic – Hunt –Schipplock

#NurderHSV
(CM)

Auf den Brustwarzen ins Ziel…

„Wenn die Nr. 9 funktioniert, funktioniert auch das ganze Team“, sagte Peter Knäbel nach dem Spiel in eins der zahlreichen Mikros, die sich ihm in den Weg stellten.

Ich sehe das genau andersherum: Wenn die Mannschaft funktioniert, funktioniert vorne auch der Stürmer.

Derbysieg!
Nach 48 Jahren gelingt es Hamburg endlich mal wieder beide Derbys der Saison für sich zu entscheiden.
6 Punkte Abstand auf den Relegationsplatz!
Endlich mal wieder 2 Tore und was am wichtigsten ist:
3 Punkte bleiben im Volkspark und sollten den Klassenerhalt bedeuten.
Was nicht heißen soll, dass punktetechnisch nicht gerne noch nachgelegt werden darf.
Mit letzter Kraft robbten die Jungs von Bruno Labbadia gestern Abend über die Ziellinie. Und Hamburg wäre nicht Hamburg, wenn man es nicht wenigstens in einer Halbzeit noch mal richtig spannend gemacht hätte.
Während in den ersten 45 Minuten ein gefühltes Feuerwerk an meist ansehnlichem Fussball und einem überzeugend bissigen Mannschaftskampf über den geschundenen Fanseelen abgebrannt wurde, schwächelte der HSV in der 2. Halbzeit bedenklich.
Doppelpack für Lasogga. Einmal zusammen mit einem großartigen Nicolai Müller und das andere Mal nach einer Flanke von einem endlich mal präziser aufspielenden Matze Ostrzolek.
Für mich darf Müller sich den Titel „Man of the Match“ mit einem souveränen Drobny teilen. Der entschied sich, bei einem flapsig geschossenen Pizza-Elfer nicht nur für die richtige Ecke und sicherte den Hamburgern den Torvorsprung, nein, er entschärfte auch mehrere gefährliche Ausflüge der Bremer, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Körperteilen.
Naja und einen kleinen Titelteil können die beiden ja auch an Lasogga abtreten, der mir besonders gut gefiel weil er sich die gesamte Zeit über auch nicht zu schade war, kräftig mit nach hinten zu arbeiten! So geht Team!

Ich kann mir genau vorstellen, was Skripnik seinen Spielern in der Kabine gesagt hat. Wahrscheinlich dasselbe, wie Frank Rost vor dem Sky-Mikro. Der HSV hat sehr oft in dieser Saison nur eine starke Halbzeit gespielt. Das Spiel ist noch lange nicht vorbei…
Er sollte recht behalten. Mit der (verletzungsbedingten) Auswechslung von Müller schwand auch ein großes Stück Geschwindigkeit, zudem wirkten die Hamburger in den zweiten 45 Minuten längst nicht mehr so bissig wie zu Beginn.
Spätestens als Labbadia in der 79. Minute Diekmeier für Gregoritsch einwechselte war klar, dass die restliche Spielzeit ein einziger Run auf das HSV-Tor werden würde und der Trainer dagegen den Beton hinten noch ein wenig fester anrühren wollte.
Schließlich hatten die ungeliebten Bremer, in der 65. Minute den Anschluss erzielt und brannten nun ihrerseits ein Dauerfeuerwerk auf unser Tor ab.
Da sich Schiri Gräfe dazu entschied, das Leiden der HSV-Fans um fünf Minuten zu verlängern, demontierte Bruno, in der 87. Minute mit Ilicevic die letzte offensive Kraft und Cleber erhielt Order, nun hinten bloß nichts mehr anbrennen zu lassen.

Nach dem endlos erwarteten Schlusspfiff prasselte von den Rängen erleichterter und ein nicht enden wollender Beifall auf die Mannschaft ein.
Puh!
Das war knapp!
Aber angesichts der ersten 45 Minuten und einer durchwachsenen zweiten Halbzeit irgendwie auch verdient!
Merkt ihr, liebe Spieler, wie geil siegen ist?
Wisst ihr eigentlich, wozu ihr mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung fähig seid?
Drei Spiele bleiben, um den wirklich nicht verwöhnten Fans zu einem versöhnlichen Saisonende zu verhelfen.
Tut es.
Ihr könnt es doch!
Derbysiiiiieeg! Wie gut tut das!
Ich weiß ja nicht wie es euch geht. Aber mir sind gestern, nach dem Schlusspfiff, nicht nur ein paar Steine, sondern ein Gebirge vom Herzen gepurzelt!
(mg)

Nordderby und soooo viele Fragen…

Vielleicht ganz gut, dass der Nachbericht zum Dortmund-Spiel nicht von mir geschrieben wurde. Meine Gefühlslage schwankte von stinksauer bis „is mir doch egal“. Schließlich kommt es immer auf das „Wie“an. Und WIE wir verloren haben, hat mich einfach nur schockiert zurückgelassen. Hinzu kommt, dass Dortmund nicht mal in Bestform und mit zwei Jungspunden auflief. Trotzdem hatten sie, nach schwachem Start null Probleme, unsere 11, zuletzt 9, auseinander zu nehmen. Und da hilft kein wenn und ja aber, wer vorne nicht trifft muss sich nicht wundern, wenn es hinten klingelt. Und das nicht zum 1., sondern gefühlt x-ten Mal.

Ich weiß nicht wie es in den Köpfen der Spieler aussieht. Ich hoffe nur, dass es nicht überall so aussieht wie im Kopf von Lewis Holtby, der für kommende Woche schon lustige Freizeitbeschäftigungen plant.

Ich weiß nicht, ob es Labbadia noch und immer wieder schafft, den Kampfgeist bei ALLEN zu wecken. Denn nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wird man den Bremern, die am Dienstag ein gutes Spiel gegen Bayern gezeigt haben, irgendwas an Punkten abluchsen können.

Ich weiß nicht…ob ich vielleicht auch ein wenig müde bin, von enttäuschten Hoffnungen, vom 3. Jahr in Folge Abstiegsangst und von der Angst, die sich inzwischen wieder vor jedem Spiel in mir breitmacht.

Ich hoffe, dass die Jungs auch nur einen Funken von der Euphorie auf den Rasen bringen, den die Fans vor und während des Spiels für sie geplant haben!

Ich hoffe, dass man all die Kraft und den Kampfgeist den man für so ein Derby braucht, morgen bündeln kann und die Mannschaft nicht wieder mit gesenkten Köpfen vom Platz schleichen muss. Denn das wäre ein Schreckensszenario das nicht viel Gutes für das Saisonfinale hoffen ließe. Also: auf geht’s, Jungs! Ich will Leistung sehen! Schießt die Bremer aus dem Volkspark!
Für das Umfeld hoffe ich, dass alles ruhig bleibt. Denn schließlich und endlich ist es dann doch nur Fußball, bei dem Gewalt und Pyro nix zu suchen haben!

P. S. Und ich weiß nicht ob es eine gute Entscheidung war, Manuel Gräfe gerade in diesem Spiel wieder auf hanseatischen Rasen zu schicken. Er wird im Zweifelsfall gegen uns pfeifen, um nicht wieder ins Gerede zu kommen…

Zum Spiel:

31. Spieltag
Anstoß: Fr. 22.04.2016, 20:30 Uhr, Volksparkstadion, Hamburg

Der Tabellen-Zwölfte trifft auf den Tabellen-Sechzehnten.

In der Heimtabelle steht der HSV auf Platz 13 (4 Siege, 4 Unentschieden und 7 Niederlagen). Die Bremer belegen in der Auswärtstabelle Platz 11. (5 Siege, 2 Unentschieden und 8 Niederlagen)

Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin)
200 Spiele in der 1. Bundesliga (824 gelbe, 26 Gelb-Rote Karten, 23 Rote Karte, 44 Elfmeterpfiffe)
25 Spiele des HSV: 9 Siege, 9 Niederlagen, 7 Unentschieden
56 Gelbe Karten, 0 Gelb-Rote und 4 Rote Karte, 3 Elfmeter
(Gegner: 48 Gelbe, 1 gelb-rote, 1 rote Karte, 4 Elfmeter)
Assistenten: Guido Kleve (Nordhorn), Markus Sinn (Filderstadt)
Vierter Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)

sky: Bundesliga 1 & HD 1
Kommentar: Wolff Fuss
Moderation: Jan Henkel

Bilanz aus Sicht des HSV:
103 Spiele
33 Siege 33 Unentschieden 37 Niederlagen 153:151 Tore

Letzter Heimsieg gegen Werder Bremen:
23.11.2014              2:0Torschützen: Rudnevs, Eigentor: Wolf (Trainer: Skripnik)

Formtabelle der letzten 5 Spiele:
HSV:
Platz 15: 1 Siege / 0 Unentschieden / 4 Niederlagen 3 Pkt 5-9 Tore
SV Werder Bremen:
Platz 13: 1 Siege / 1 Unentschieden / 3 Niederlage 4 Pkt 7-13 Tore

Kader: (voraussichtlich)

HSV:
Hirzel, Drobny, Jung, Ilicevic, Diekmeier, Holtby, Lasogga, Hunt, Cleber, Spahic, Sakai, Kacar, Müller, Schipplock, Rudnevs, Bahoui, Gregoritsch, Rudnevs
Trainer: Labbadia

SV Werder Bremen:
Wiedwald, Gebre Selassie, Galvez, Vestergaard, S. Garcia, Fritz, Grillitsch, S. Yatabaré, Junuzovic, Bartels, Pizarro, Sternberg, Hüsing, Öztunali, Tremmel, U. Garcia, Kleinheisler, Ujah
Trainer: Victor Skripnik

Sperren drohen:
Hamburger SV:Jung, Gregoritsch, Lasogga (4 Gelbe Karten)

SV Werder Bremen:S. Garcia (9 Gelbe Karten), Wiedwald (4 Gelbe Karten)

Meine Wunschelf:
Drobny – Sakai, Spahic, Djourou, Diekmeier – Holtby, Kacar – Hunt – Müller, Bahoui–Lasogga
(mg)

Reden wir das Tripple herbei?

Heute mal nicht viel zum Spiel. Ich denke mal da wissen alle, wo es haperte und wie es ausging.

Bis zur 38. Minute hat der HSV ein gutes Spiel gezeigt.
Höhepunkt war sicherlich die Chance von Schipplock, direkt nach seiner Einwechslung. Anstatt den direkten Abschluss zu suchen, sah er den Ball fordernden Müller und wollte im letzten Moment abspielen.
Was dann kam, haben alle gesehen.

Allerdings ist es inzwischen eine Qual geworden, nach Niederlagen (oder auch Siegen) in den sozialen Medien (Facebook/Twitter) etwas über den HSV zu lesen.
Egal wie der Auftritt auch war, es wird schlecht geschrieben.
Es gibt bei den Berichterstattungen über den HSV kein Grau.
Fortschritte in der Spielanlage werden nicht wahrgenommen.
Obwohl die Laufleistungen in fast jedem Spiel deutlich über denen der jeweiligen Gegner liegen, wird den Spielern Kampf und Einsatz abgesprochen.
Ich finde sehr wohl, dass in dieser Saison mehr Fußball gespielt anstatt Fußball gegrätscht wird.
Wenn es aber darauf ankam, den Abstand nach unten von 3 oder 4 Zählern nicht schrumpfen zu lassen, wurde geliefert.
Aber das wird nicht wahrgenommen.
Nach den letzten beiden Jahren, in denen wir uns jeweils nur in der Relegation retten konnten, ist das Nervenkostüm unter den HSVern scheinbar sehr dünn geworden oder nicht mehr vorhanden.
Das Tripple wird nahezu herbeigeredet.
Dass aber auch die Mannschaften, die hinter dem HSV liegen, erst mal punkten müssen, wird vernachlässigt.
Dass diese Mannschaften es tun werden, scheint selbstverständlich.
Natürlich müssen die Jungs im Spiel gegen Werder, am Freitag, ganz anders auftreten.
Es wird sicher um jeden Zentimeter gekämpft werden.
Natürlich sollte auch Bruno liefern.
Die notwendigen Punkte (wahrscheinlich 3 in 4 Spielen) müssen geholt werden.
Und natürlich hätten wir in dieser Saison schon deutlich mehr Punkte haben müssen.

Ich glaube weiterhin an die Mannschaft und an das Trainerteam.
Auch habe ich kein Problem damit, wenn viele mich als Schönredner oder realitätsfremd hinstellen.
Soll jeder machen, wie er möchte.
Ich werde meiner Linie weiterhin treu bleiben und versuchen, die Lage so objektiv wie möglich zu beurteilen.
Von Natur aus bis ich ein positiv denkender Mensch. Und das werde ich bleiben.
Also, auf ins Nordderby.
Mit Respekt aber auch mit dem nötigen Selbstvertrauen, mit Geschlossenheit und Kampfgeist.

Nur der HSV

(CM)

Das einfachste Spiel der Saison?

Nach dem wahnsinnigen Spiel des BVB in Liverpool empfängt die Mannschaft von Thomas Tuchel, vor dem Halbfinale des DFB-Pokals, am kommenden Mittwoch, am Sonntag noch unseren HSV.

Von den letzten 7 Begegnungen verlor der HSV gerade mal 1 Spiel.
Der BVB ist in den letzten Jahren damit so etwas wie der Lieblingsgegner meist geschundener HSV-Seelen geworden.
Auch das Hinspiel dieser Saison konnte Hamburg mit einem sehr ambitionierten Auftritt, 3-1 für sich entscheiden.
Beim BVB waren seinerzeit einige Nationalspieler dabei, die bei dem feigen Attentat in Paris im Stadion waren und auch die Länderspielabsage in Hannover hautnah miterlebten. Dieser Eindruck dürfte bei einigen Akteuren sicher auch während des Spiels gegen unseren HSV noch in den Hinterköpfen gewesen sein.

Was erwartet uns am Sonntag?
Ich denke, ein typisches HSV Spiel.
Man kann das Ergebnis also nicht voraussagen.
Für einen Sieg des BVB spricht sicherlich viel bis alles.
Vielleicht wird im Hinterkopf aber noch das Aus in der Euroleague herumgeistern.
Das kann sich sowohl positiv als auch negativ für uns auswirken.
Auch wird man mit einem Gedanken sicherlich schon ein wenig in Berlin sein.
Der DFB Pokal ist der einzige Wettbewerb, in dem Dortmund noch einen Titel holen kann.
Also wird sich der BVB „einschießen“ oder den HSV als Trainingspartner sehen. Ergebnisse aus Sicht des BVB: von 5-1 bis 1-3 ist am Sonntag alles drin.
Ich persönlich rechne mit einer Niederlage und werde mich einfach überraschen lassen.
Wenn es schlecht läuft, werden wir nach dem Spieltag 3 Punkte Vorsprung auf Platz 16 haben.
Bei „normalen“ Verlauf werden es weiterhin 6 Punkte sein.
Und im optimalsten Fall wird der Deckel auf die Saison drauf gemacht und wir gehen mit 9 Punkten Vorsprung ins Nordderby, am kommenden Freitag.

Zum Spiel.
30. Spieltag
Anstoß: So. 17.04.2016, 15:30 Uhr, Signal-Iduna-Park, Dortmund
Der Tabellen-Zweite trifft auf den Tabellen-Zehnten.

In der Heimtabelle steht Dortmund auf Platz 2 (12 Siege, 2 Unentschieden und 0 Niederlagen). Die Hamburger belegen in der Auswärtstabelle Platz 7. (5 Siege, 3 Unentschieden und 6 Niederlagen)

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)
91 Spiele in der 1. Bundesliga (330 gelbe, 5 Gelb-Rote Karten, 10 Rote Karte, 18 Elfmeterpfiffe)
9 Spiele des HSV: 4 Siege, 4 Niederlagen, 1 Unentschieden
18 Gelbe Karten, 0 Gelb-Rote und 0 Rote Karte, 1 Elfmeter
(Gegner: 21 Gelbe, 1 gelb-rote, 1 rote Karte, 0 Elfmeter)
Assistenten: Dominik Schaal (Tübingen), Marcel Pelgrim (Bocholt)
Vierter Schiedsrichter: Benjamin Brand (Bamberg)

sky: Bundesliga 2 & HD 2
Kommentar: Kai Dittmann

Bilanz aus Sicht des HSV:
97 Spiele
36 Siege 28 Unentschieden 33 Niederlagen 177:168 Tore

Letzter Auswärtssieg gegen Borussia Dortmund:
04.10.2014 0:1 Torschütze: Lasogga (Trainer: Zinnbauer)
Letzte Auswärtsniederlage gegen Hannover 96:
14.09.2013 6:2 Torschütze: Lam, Westermann (Trainer: Fink)

Formtabelle der letzten 5 Spiele:
HSV:
Platz 10: 2 Siege / 0 Unentschieden / 3 Niederlagen 6 Pkt 7-6 Tore
Borussia Dortmund:
Platz 3: 3 Siege / 2 Unentschieden / 0 Niederlagen 11 Pkt 10-5 Tore

Kader: (voraussichtlich)

HSV:
Adler, Diekmeier, Djourou, Spahic, G. Sakai, Ekdal, Holtby, Jung, N. Müller, Gregoritsch, Ilicevic, Schipplock, Drobny (Tor), Cleber, Ostrzolek, Bahoui, Kacar, Lasogga, Rudnevs
Trainer: Labbadia

Borussia Dortmund:
Bürki, S. Bender, Sokratis, Hummels, Ginter, Sahin, Durm, Castro, Kagawa, Pulisic, Aubameyang, Weidenfeller (Tor), J.-H. Park, Piszczek, Schmelzer, Gündogan, Leitner, H. Mkhitaryan, Passlack, Reus, Weigl, Ramos
Trainer: Thomas Tuchel

Sperren drohen:
Hamburger SV: Jung, Ekdal, Gregoritsch, Lasogga (4 Gelbe Karten)

Borussia Dortmund: Sokratis, Mkhitaryan, Weigl

Meine Wunschelf:
Adler – Ostrzolek, Spahic, Djourou, Sakai – Ekdal, Holtby – Gregoritsch – Bahoui, Müller –Lasogga

#NurderHSV
(CM)

Gehen oder bleiben? Die „Maschine“ im Check

Der größte Flop unter der Ära Didi Beiersdorfer // Das Millionen-Missverständnis.

So oder so ähnlich wird schon die gesamte Saison über Lasogga diskutiert.

2013/14, damals noch als Leihgabe von der Hertha und mit insgesamt 13 Toren in 20 Bundesligaspielen, plus 1 Tor in den beiden Relegationsspielen, gegen Greuther Fürth war Pierre Michel Lasogga, neben Hakan Calhanoglu, noch Garant für den Klassenerhalt.
Auch aufgrund des (unrühmlichen) Abgangs von Calhanoglu, zu Bayer Leverkusen, setzte der HSV alles daran, PML zu verpflichten. Man stattete ihn mit einem Megagehalt sowie einem Vertrag über 5 Jahre bis zum 30.6.2019 aus.

Im 2. Jahr gelangen ihm gerade einmal 4 Tore in 26 Bundesligaspielen. In der aktuellen Saison steht er bei 6 Treffern in 26 Spielen. Also gerade mal 2 Treffer mehr als in der vergangenen Spielzeit.

Aber liegt es einzig und allein an PML?
Ich denke, hier kann man nur mit einem eindeutig JAIN antworten.

PIerre Michel lebt in erster Linie von seiner Fitness.
In der Hinrunde, nach einer verletzungsfreien Vorbereitung, hatte er einen guten Lauf. Er war gesetzt und erzielte auch seine Tore.
Ende November verletzte er sich im Nordderby an der Schulter.
Wieder einmal.
In der Wintervorbereitung trat diese Verletzung erneut auf.
Man entschied sich für eine konservative Behandlung, also ohne Operation.
Durch speziellen Muskelaufbau sollte die Muskulatur gestärkt werden.
In der gesamten Rückrunde hat er seine Form nie wieder gefunden.
Um erfolgreich zu sein, muss er vorne dahin gehen, „wo es weh tut“.
Diese Eigenschaft fehlt ihm in meinen Augen.
Ohne die Verletzung wäre er weiterhin gesetzt und hätte seine Torquote sicherlich deutlich verbessert.

Weiterhin darf man bei der Aburteilung nicht vergessen, dass wir seit Jan Furtok und Bernardo Romeo eigentlich keinen Stürmer mehr hatten, der über einen längeren Zeitraum regelmäßig getroffen hat.

Für mich liegt hier auch ein grundsätzliches Problem.
In den vergangenen 2 Jahren haperte es an allen Ecken und Kanten, so auch im Offensivspiel.
Erst in dieser Saison ist wieder so etwas wie Fußball zu erkennen.
Sicherlich ist noch nicht alles gut, aber Ansätze sind vorhanden.
Was fehlt sind vernünftige Flanken, die über außen kommen.
Hier konnten weder Müller, Ilicevic, noch Ostrzolek, Sakai oder Diekmeier besondere und vor allem konstante Akzente setzen.
Auch das Passpiel durch die Mitte war in der Hinserie auf dem Weg der Besserung. Durch die vorangegangene Formkrise und letztlich dem Ausfall von Aaron Hunt hapert es nun auch hier wieder.
Gerade im Mittelfeld muss in der kommenden Saison dringend gehandelt werden. Zunächst muss Ilicevic ersetzt werden.
Mit Bahoi haben wir hier personell zwar einen Mann mit guten Ansätzen.
Aber einer ist genau einer zu wenig.
Über die Aussenverteidiger ist schon genug geschrieben worden.
Auch hier besteht Handlungsbedarf.
Einen Back-up für Hunt könnten wir auch gut gebrauchen.

Sollte PMLs Schulter halten und er seine psychische Blockade überwinden, bin ich davon überzeugt, dass wir noch sehr viel Spaß an ihm haben werden, in den kommenden 3 Jahren.
Sollte es im Sommer aber interessante Angebote geben (ab 6-7 Mio aufwärts), muss man über einen Verkauf nachdenken, da die finanzielle Situation des HSV bekanntlich mehr als angespannt ist.

#NurderHSV
(CM)

So nicht, liebe Leute

Hamburg gegen Darmstadt. Der 29. Spieltag und erneut die Chance für den HSV, frühzeitig den Deckel auf die Saison zu machen. Und, was passiert? Diese lahmarschige Vorstellung gegen im Grunde harmlose Darmstädter reicht höchstens, um in der Bundesliga Hannover zu schlagen. Man kann verlieren, wir haben schon einige gute Spiele gemacht, die wir letztlich dann doch noch verloren haben. Da bin ich dann geneigt, mit meinem Urteil etwas milder zu sein. Aber das gestern war riesengroße Scheiße!

Wir haben all die Eigenschaften vermissen lassen die man braucht, um ein solches Spiel zu gewinnen. Der Kommentator meinte zu Beginn des Spiels: „Der Schlüssel für den HSV wird ein sauberes Passspiel im Spielaufbau sein.“ Damit hatten wir den ersten Schwachpunkt festgemacht: zu viele Pässe wurden schlampig gespielt. Nicht erreichbar für den Mitspieler und/ oder in den Rücken, so daß der Schwung raus war. So kreiert man keine Chancen, erst recht nicht gegen tief gestaffelte Gegner. Das Laufspiel ohne Ball war auch nicht optimal. Wir sind zwar mehr gelaufen als die Darmstädter, aber oft entweder umsonst, weil der Pass nicht dahin kam, wo er hätte kommen müssen, oder unsere Spieler mussten sprinten, um den schlampig gespielten Pass doch noch irgendwie zu erwischen.

Und genauso unkonzentriert spielten wir auch in der Defensive. Das 1:0 konnte nur fallen, weil der Gegenspieler von Sulu gepennt hat. Eigentlich DIE Gegenspieler, weil es zwei waren, die nicht so ganz schnell reagierten. Ok, konnte man ja auch nicht wissen, daß er Deutschlands torgefährlichster Abwehrspieler ist *grummel*. Und auch beim 2:0 war die Defensive nicht wach. Nicht nur kurzfristig nicht wach, sondern wir sind schon schlafmützig und unkonzentriert aus der Kabine gekommen. Anstatt, daß man loslegt, um den Ausgleich zu holen, startet man im Energiesparmodus.

Nach dem 2:0 fing man dann endlich an, Fußball zu spielen. Uns gehörte zwar die erste und die letzte halbe Stunde, aber in der Bundesliga reicht das nicht. Da spielt man 90 Minuten. In unserer „halbstündigen Pause“ hat Darmstadt die zwei Tore gemacht.

Es fehlte meiner Ansicht nach an Mentalität. Die Mannschaft war nicht geil darauf, zu gewinnen. Die Lilien dagegen wollten von der ersten bis zur letzten Minute drei Punkte. Das muß sich ändern. Wir brauchen die Mentalität, jedes Spiel gewinnen zu wollen, unbedingt gewinnen zu wollen.

Um das zu erreichen, müssen wir eventuell auch den einen oder anderen Spieler austauschen. Unsere Jungs scheinen mit zu wenig zufrieden zu sein.

Ansonsten hat das Spiel noch andere Mängel offenbart. Djourou hat gefehlt. Er ist der IV mit der besten Spieleröffnung. Gestern lief alles über Spahic oder eben über Adler. Das hat Darmstadt dann auch sehr schnell ausgemacht und konsequent erst Spahic und dann Adler angelaufen. So sind wir oft ins Schwimmen geraten. Und vorne brauchen wir (mindestens) einen Spieler, der auch mal im Dribbling an seinem Gegenspieler vorbeikommt und danach den Ball noch kontrolliert spielen kann. Ivo kann das im Grunde, zeigt es aber seit der Winterpause nicht mehr oft genug. Freistöße und Ecken. Wir haben in der Trainingswoche Standardsituationen geübt. Bei der Abwehr zum ersten Tor war davon nichts zu sehen. Offensiv übrigens auch nicht. Erst als Bahoui reinkam, wurden die Standards ordentlich getreten.

Unterm Strich: So gewinnen wir kein Spiel mehr. Es fehlt der Mannschaft an Mentalität. Wir spielen mit Druck in Hannover schlecht, wir spielen ohne Druck gegen Darmstadt schlecht. Wann spielen wir eigentlich mal gut?

Die Mannschaft muß schnell aufwachen, denn sonst verkacken wir die nächsten beiden hoch emotionalen Spiele deutlich (fb)

Deckel drauf oder „Altes Leiden“ ?

Nach dem 3-0 in Hannover geht es am Samstag gegen den SV Darmstadt 98.
Beim Hinspiel und nach einem zähen Kampf in Darmstadt konnten wir einen Punkt aus dem altehrwürdigen Stadion am Böllenfalltor entführen.

Was wird uns am Samstag erwarten?
Wie so oft in dieser Saison, wird es wohl wieder ein kampfbetontes Spiel.
Es wird ähnlich schwer wie gegen den FC Ingolstadt.
Darmstadt wird versuchen, das Spiel zu stören und von hinten heraus schnelle Gegenstöße zu setzen.
Ebenfalls gefährlich sind die Standardsituationen.
Vorne drin steht mit Wagner ein Stürmer mit einem für viele nicht für möglich gehaltenen Lauf.

Und der HSV? Ich erwarte eine relativ offensive Anfangsphase mit dem Ziel, ein frühes Tor zu erzielen, um aus einer kontrollierten Offensive heraus den Lauf von Müller auszunutzen und schnell ein zweites Tor nachzulegen.

Mit einem Sieg kann der Klassenerhalt wirklich dingfest gemacht werden. Auch wenn es rechnerisch noch immer möglich sein wird, Platz 16 oder 17 zu erreichen, werden 37 Punkte ganz sicher zum Klassenerhalt langen.
Persönlich glaube ich, dass man mit 34 Punkten am Ende den 15. Platz erreichen wird.
Zum Spiel.
29. Spieltag
Anstoß: Sa. 09.04.2016, 15:30 Uhr, Volksparkstadion, Hamburg

Der Tabellen-Zehnte trifft auf den Tabellen-Dreizehnten.

In der Heimtabelle steht der HSV auf Platz 13 (4 Siege, 4 Unentschieden und 6 Niederlagen). Die Lilien aus Darmstadt belegen in der Auswärtstabelle Platz 4. (5 Siege, 5 Unentschieden und 4 Niederlagen)

Schiedsrichter: Peter Sippel (München)
214 Spiele in der 1. Bundesliga (737 gelbe, 19 Gelb-Rote Karten, 24 Rote Karte, 63 Elfmeterpfiffe)
22 Spiele des HSV: 5 Siege, 9 Niederlagen, 8 Unentschieden
43 Gelbe Karten, 1 Gelb-Rote und 1 Rote Karte, 4 Elfmeter
(Gegner: 38 Gelbe, 3 gelb-rote, 1 rote Karte, 4 Elfmeter)
Assistenten: Christian Leicher (Landshut), Dr. Martin Thomsen (Kleve)
Vierter Schiedsrichter: Florian Meyer (Burgdorf)

sky: Bundesliga 5 & HD 5
Kommentar: Thorsten Kunde

Bilanz aus Sicht des HSV:
5 Spiele
3 Siege 2 Unentschieden 0 Niederlagen 13:6 Tore

Letzter Heimsieg gegen Darmstadt 98:
14.11.1981 6:1 Torschützen: Hartwig, Magath, Hrubesch, Milewski, Jakobs, Hieronymus (Trainer: Ernst Happel)

Formtabelle der letzten 5 Spiele:
HSV:
Platz 12: 2 Siege / 0 Unentschieden / 3 Niederlagen 6 Pkt 8-7 Tore
Darmstadt 98:
Platz 15: 0 Siege / 4 Unentschieden / 1 Niederlage 4 Pkt 5-7 Tore

Kader:
HSV:
Adler, Drobny, Djourou, Ostrzolek, Jung, Ilicevic, Diekmeier, Holtby, Lasogga, Cleber, Spahic, Sakai, Kacar, Müller, Schipplock, Bahoui, Gregoritsch, Ekdal
Trainer: Labbadia

Darmstadt 98:
Mathenia – Jungwirth, Sulu, Rajkovic, Caldirola – Niemeyer, Gondorf – Heller, Rausch – Vrancic – Wagner, Zaluska (Tor), Garics, Gorka, Holland, Junior Diaz, Sirigu, Stegmayer, Ivana, Kempe, Y. Stark, Platte, Sailer, Stroh-Engel
Trainer: Dirk Schuster

Sperren drohen:
Hamburger SV: Jung, Ekdal, Gregoritsch, Lasogga (4 Gelbe Karten)
Darmstadt 98: Holland, Rajkovic

Meine Wunschelf:
Adler – Sakai, Spahic, Cleber, Diekmeier – Ekdal, Kacar – Gregoritsch – Müller– Schipplock, Lasogga

#NurderHSV
(CM)

Zum Schluß möchte ich auf eine Spendenaktion hinweisen:
Der HSV Supporters Club ruft zusammen mit der „Fan- und Förderabteilung des SV Darmstadt 98“, zum Spiel gegen Darmstadt, am Samstag, den 09.04., zu einer großen Spendenaktion auf. Mit den hierfür produzierten Silikonarmbändern könnt ihr euer Engagement im Kampf gegen Blutkrebs zum Ausdruck bringen. Weitere Infos:

http://www.hsvev.de/news/newsdetail/detail/News/6/4/2016/spendenaktion-zum-spiel-gegen-darmstadt/

Die Planung läuft

Hach was ist das entspannt. Ich leg mich fest, wir sind durch. Vielleicht reichen die 34 Punkte noch nicht, aber die restlichen Punkte holen wir noch

Nun kann man anfangen sich Gedanken über die nächste Saison zu machen. Peter Knäbel und das Team um ihn herum machen das auf jeden Fall und werden sicherlich auch den einen oder anderen möglichen Transfer schon mal etwas konkreter gestalten.
Aber auch wir Fans machen uns zunehmend Gedanken, wie der HSV in der nächsten Saison aufgestellt sein sollte, die ersten Gerüchte sprudeln ja auch schon

Ich mache mir auch schon Gedanken. Es laufen insgesamt 9 Verträge im Sommer aus: Olic, Spahic, Kacar, Ilicevic, Rundnevs, Drmic, Carolus, P Müller und Arslan. Olic und Ivo werden den Verein auf jeden Fall verlassen, Kacar, Rudi und Drmic sehr wahrscheinlich auch und Spahic wird wohl bleiben. Was die letzten drei angeht, hängt zum großen Teil auch davon ab, wie man mit ihnen in der zukünftigen U21 plant.

Im nächsten Jahr laufen die Verträge von Adler, Djourou, Ostrzolek und Götz aus. Mit Adler würde ich verlängern, bei Djourou muß man schauen, ob nach der EM ein unmoralisches Angebot kommt. Bei Matze bin ich zwiegespalten und Götz würde ich auch gehen lassen.

Die verliehenen Spieler werden vermutlich alle vier endgültig den Verein verlassen. Gouaida und Stieber sehe ich als Zweitligaspieler, Steinmann hat in der dritten Liga nur 10 Spiele gemacht und der einzige, der von der Leistung her bleiben könnte, fühlt sich anscheinend hier in Hamburg nicht so recht wohl. Das heisst, ich vermute, daß Demirbay den Verein verlassen wird

Tor:Im Tor sind wir gut besetzt, wenn wir mit Adler verlängern können, wovon ich ausgehe.

IV: Ohne Zwang würde ich in der IV nichts verändern. Aber da ich denke, daß Kacar uns verlassen wird, brauchen wir einen DM, der auch IV spielen kann. Sonst wird das knapp. Oder wir verpflichten einen sehr jungen IV, der sich erst entwickeln muß, den man aber zur Not rein schmeissen kann.

AV: Auf rechts sind wir mit Diekmeier und Sakai gut besetzt und auf links brauchen wir mindestens einen guten LV. Falls man sich von Matze trennt, dann zwei.

Mittelfeld: Hier ziehe ich das DM, ZM und OM mal zusammen, weil ich denke, wir sollten vorzugsweise auf polyvalente Spieler setzen, also Spieler, die tendenziell alles in der Zentrale spielen können. Hier haben wir Holtby, Jung, Ekdal, Hunt, Gregoritsch, Feka und Porath. Hier sollten wir einen defensiven Mittelfeldspieler holen, der auch IV spielen kann

Auf den offensiven Aussenpositionen haben wir N Müller und Bahoui. Hier bräuchten wir noch zwei Ergänzungen, die vorzugsweise beide Seite spielen können. Ich würde mir wünschen, wir könnten Mats Köhler schon hochziehen, ich halt von ihm ne Menge. Aber wahrscheinlich ist das noch zu früh

Im Sturmzentrum haben wir Lasogga, Schipplock und Altintas. Hier wäre ein Spieler wünschenswert, der das Tor auch trifft. Auch Gregerl könnte hier spielen.

Nicht wenige wollen gerne Altintas verleihen. Ganz sinnlos wäre das nicht, denn er braucht eigentlich endlich mal Spielpraxis und für die U23 ist er nicht spielberechtigt. Aber wir dürfen dabei nicht die local player-Regelung ausser acht lassen. Als im Verein ausgebildeter Spieler gilt einer, wenn er zwischen 15 und 21 mindestens drei Spielzeiten für den Verein gespielt hat. Bleibt Altintas, kann er einer werden, wenn wir ihn verleihen, dann nicht. Wir brauchen 4 im Verein ausgebildete Spieler, um die Regelung zu erfüllen. Von daher kann das mal wichtig werden.
Das gilt im übrigen auch für die anderen jungen Spieler. Verlassen uns Arslan, P Müller und Carolus, dann wird es eng und wir müssen noch zwei Spieler hochziehen, zB Köhler und Jordan oder auch Ronstadt

Unser Bedarf wäre dann:
Ein linker Verteidiger
Ein defensiver Mittelfeldspieler
Zwei offensive Aussen
Ein Mittelstürmer

Das sind 26 Spieler, die Kadergröße ist ok.

Verlässt uns ein Spieler ausser der Reihe, weil man für ihn ein unmoralisches Angebot bekommt, dann muß positionstreu ersetzt werden

Es darf diskutiert werden (fb)

Sieger mit schlechter Leistung

Am 28. Spieltag der laufenden Saison mussten wir bei unseren Freunden in Hannover antreten.

Vor dem Spiel war ich mir sehr sicher, dass wir mit 2-3 Toren Unterschied, als Sieger den Platz verlassen würden.
Ich war davon überzeugt, dass man es mit einer geschlossen Mannschaftleistung schaffen würde, desolate Hannoveraner mit diesem deutlichen Ergebnis zu schlagen. Ich habe daran geglaubt, dass wir spielerisch dominieren würden und das Ding locker nach Hause fahren.
Warum habe ich so gedacht? Die Spiele gegen Hertha und in Leverkusen waren spielerisch und kämpferisch gut.
Ok. Glauben ist nicht alles. Wissen ist Macht.

Nach dem gestrigen Spiel (nach dem 1-0 bin ich in die Küche und musste etwas runterfahren und habe so auch die Tore zum 2 und 3-0 verpasst) sind wir wohl alle etwas schlauer.
Ich habe für mich mitgenommen, dass die Mannschaft oft nicht in der Lage ist, ein Spiel zu dominieren, auch wenn der Gegner um 1-2 Klassen schlechter ist.

Nach der ersten Halbzeit habe ich mich gefragt, was mit den Jungs los ist. Ich habe Leidenschaft, Emotionen, Kampfgeist vermisst.
Irgendwie konnte man denken, die Mannschaft will das Spiel als lockere Trainingseinheit runterspulen.
Frei nach dem Motto: Die Tore kommen schon von ganz alleine.
Auch wenn die größeren Chancen in Durchgang 1 beim HSV lagen (Ivo, wie kann man das Ding so versemmeln???), so hatte Hannover in der Anzahl mehr Gelegenheiten. Adler war zu diesem Zeitpunkt (mal wieder) der beste Mann auf dem Platz.

In der Pause war ich verzweifelt. Auch wenn ich nie das Gefühl hatte, dass wir dieses Spiel verlieren könnten. Dazu war auch Hannover im Abschluss einfach zu harmlos. Nach vorne konnte einzig Kiotake etwas Gefahr ausstrahlen.
Der Rest war brotlose Kunst.
Trotzdem war ich unzufrieden. Die Gedanken an 2015 und 2014 kamen wieder zum Vorschein. Eine erneute Relegation? Zur neuen Saison wieder einen neuen Trainer? Eine neue Philosophie? Nein. Das wollte ich einfach nicht.
Zum Glück gelang dann Cleber Reis das erlösende Tor zum 1-0. Die Tore von Ilicevic (diesmal konnte er nicht ausweichen) und Müller (auf dem Weg dahin, wo wir alle ihn sehen wollen) kamen dann schon fast ohne Gegenwehr zustande.

Insgesamt muss man sagen, dass die Leistung des HSV schwach war. Aber es gab auch einen Gegner, der die Erstligazugehörigkeit gestern absolut vermissen lies.

Wie aber kann es zu so einer Leistung kommen? Was wäre passiert, wenn wir gestern zB gegen Darmstadt 98 gespielt hätten. Oder gegen Hertha BSC?

In meinen Augen kann man eigentlich überhaupt keinen Vergleich ziehen.
Warum nicht? Die Erklärung ist relativ einfach.
Jeder, der schon mal Fußballl oder auch einen ander Sport gespielt hat, kennt dieses Gefühl wahrscheinlich.
Du bist vor dem Spiel der absolute Favorit.
Dein Trainer, die Fans, die Freunde, alle sagen Dir pass auf, angeschlagene Boxer sind gefährlich. Ihr müsst alles abrufen, usw.
Du selbst nimmst Dir das auch zu Herzen.
Du nimmst Dir vor, alles zu geben.
Du willst den Schlendrian gar nicht erst aufkommen lassen.
Dann gehst Du auf den Platz und plötzlich ist alles was Du Dir vorgenommen hast weg. Das Unterbewusstsein zu überlisten ist das Problem.
Denn eigentlich weißt Du genau: Wir sind besser als der Gegner.
Unter normalen Umständen kannst Du das Spiel gar nicht verlieren.
Wir sind gut drauf. Wir sind eine Mannschaft. Jeder ist für den anderen da. Was soll schon schief gehen?

Zack. Das Spiel beginnt. Der Gegner ist plötzlich überlegen und macht das Spiel.
Du denkst: Scheisse noch mal. Die können ja doch mitspielen.
Den Schalter dann wieder umlegen?
Leicht gesagt aber schwer getan.

Das ist für mich die Erklärung, warum es gestern so pomadig, lustlos, arrogant, überheblich aussah. Eine andere Erklärung? Mir fällt keine ein…

Zudem hatten wir dann auch noch das Glück, in den ersten 45 Minuten keinen „Zufallstreffer“ zu kassieren und mit einem 0-0 in die Pause gehen zu können.
In der Kabine soll es ja, vom Trainer und auch einigen Spielern, deutliche Worte gegeben haben.
Mit der Einwechslung von Jung für Holtby bekam man dann auch endlich „Zugriff“ auf das Spiel. Nach und nach gelang es, die Oberhand zu gewinnen. Die Führung durch Cleber Reis war dann der berühmte Brustlöser. Der Rest ist bekannt.

Fazit: Die Mannschaft ist durchaus in der Lage, auch solche Spiele erfolgreich zu bestreiten.
In der letzten Saison hätten wir, nach der desolaten 1. Halbzeit, wahrscheinlich verloren. Am Ende der Saison spielt es auch keine Rolle mehr, wie Du so ein Spiel gewinnst. Wichtig ist, DASS man es gewinnt. Dieses Ziel wurde gestern erreicht.

Gegen Darmstadt wird es ein vollkommen anderes Spiel werden. Ich bin mir sicher, dass die Mannschaft alles geben wird, um dann zuhause im Volksparkstadion, den Klassenerhalt festzuzurren. Mit einem Sieg würde man den Deckel drauf machen.

Bei Twitter habe ich 2 Sätze gelesen:

1. Wer schönen Fussball sehen will, ist beim HSV die kommenden Jahre falsch aufgehoben

2. Diskussion ob ein Sieg verdient war oder nicht, oder ob man sich „schämen“
muss nach solch einem Sieg usw…. Solche Diskussionen sieht man nur unter HSV Fans.

Noch 6 Punkte bis zur magischen 40. Wahrscheinlich werden 3 Punkte schon ausreichen.

Nur der HSV
(CM)
P. S. Mit Thomas Schaaf musste bereits der 3. Trainer in dieser Saison, nach Niederlagen gegen den Hsv, seinen Hut nehmen…